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	<title>Kommentare zu: Kühler rechnen</title>
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	<description>Studentisches Campusmagazin an der FU Berlin</description>
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		<title>Von: devid</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2010/01/22/kuhler-rechnen/comment-page-1/#comment-397</link>
		<dc:creator>devid</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 21:17:00 +0000</pubDate>
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		<description>Ich möchte mal kurz auf die &quot;unmöglichen Bedingungen&quot; eingehen, die ja dem Anschein nach im Arbeitsmarkt herrschen und die ich, laut M., auch in der Uni einführen möchte:
a) &quot;unmöglich&quot; ist eine Einschätzung, die von der eigenen Sichtweise abhängt. Wenn die eigene Einschätzung (die ja durch die Ausbildung geprägt ist) darauf beruht, dass das Harsche eine Kapitulation erfordert (nichts anderes ist die Forderung nach einer ruhigen, &quot;besseren&quot; Ausbildung), dann liegt meines Erachtens nach der Fehler nicht beim unmöglichen der Arbeitswelt, sondern bei der Unmotiviertheit des Betrachters.
b) Die harschen Bedingungen an der Universität fordere ich nicht, sie sind schliesslich schon da. Ich fordere, dass kühler gerechnet wird.
c) &quot;Um in der späteren Arbeitswelt etwas verändern zu können, muss man erstmal zeigen, dass man in der Lage ist, etwas an der Universität zu verändern&quot;. Das ist ein Trugschluss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte mal kurz auf die &#8220;unmöglichen Bedingungen&#8221; eingehen, die ja dem Anschein nach im Arbeitsmarkt herrschen und die ich, laut M., auch in der Uni einführen möchte:<br />
a) &#8220;unmöglich&#8221; ist eine Einschätzung, die von der eigenen Sichtweise abhängt. Wenn die eigene Einschätzung (die ja durch die Ausbildung geprägt ist) darauf beruht, dass das Harsche eine Kapitulation erfordert (nichts anderes ist die Forderung nach einer ruhigen, &#8220;besseren&#8221; Ausbildung), dann liegt meines Erachtens nach der Fehler nicht beim unmöglichen der Arbeitswelt, sondern bei der Unmotiviertheit des Betrachters.<br />
b) Die harschen Bedingungen an der Universität fordere ich nicht, sie sind schliesslich schon da. Ich fordere, dass kühler gerechnet wird.<br />
c) &#8220;Um in der späteren Arbeitswelt etwas verändern zu können, muss man erstmal zeigen, dass man in der Lage ist, etwas an der Universität zu verändern&#8221;. Das ist ein Trugschluss.</p>
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	<item>
		<title>Von: Meike K.</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2010/01/22/kuhler-rechnen/comment-page-1/#comment-396</link>
		<dc:creator>Meike K.</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 13:21:26 +0000</pubDate>
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		<description>Ich muss meinem Vorredner vehement widersprechen. Oder seine Kritik ebenso auf mich beziehen, jenachdem.

Den Artikel finde ich wunderbar. Endlich stellt mal jemand die Naturwissenschaftler nicht als die bebrillten, apolitischen Nixchecker hin, die zufrieden sind solange man ihnen ihr Labor lässt, sondern sagt wie es, meiner Meinung nach auch, ist. 
Ein bildungspolitischer Diskurs ist nicht per se schlecht, und wenn es was zu ändern gilt, dann ist auch Engagement nicht schlecht. 
Diskutieren um des Diskutierens Willen (&quot;Lasst uns doch erstmal abstimmen, ob wir darüber abstimmen.&quot;), wie es aus meiner Sicht in den Laberfächern des Öfteren mal vorkommen, findet sich bei den Naturwissenschaftlern selten. Eine intellektuelle Herangehensweise bei der Suche nach Innovation und fester Datengrundlage, damit kann ich mich identifizieren. Aber die Innovation steht nicht auf einmal hinter einem und ergibt sich, nur weil man wochenlang Cornflakes essend und Gitarre spielend auf Sofas zwischen den Stundenten und der Mensa sitzt und Rebell spielt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss meinem Vorredner vehement widersprechen. Oder seine Kritik ebenso auf mich beziehen, jenachdem.</p>
<p>Den Artikel finde ich wunderbar. Endlich stellt mal jemand die Naturwissenschaftler nicht als die bebrillten, apolitischen Nixchecker hin, die zufrieden sind solange man ihnen ihr Labor lässt, sondern sagt wie es, meiner Meinung nach auch, ist.<br />
Ein bildungspolitischer Diskurs ist nicht per se schlecht, und wenn es was zu ändern gilt, dann ist auch Engagement nicht schlecht.<br />
Diskutieren um des Diskutierens Willen (&#8220;Lasst uns doch erstmal abstimmen, ob wir darüber abstimmen.&#8221;), wie es aus meiner Sicht in den Laberfächern des Öfteren mal vorkommen, findet sich bei den Naturwissenschaftlern selten. Eine intellektuelle Herangehensweise bei der Suche nach Innovation und fester Datengrundlage, damit kann ich mich identifizieren. Aber die Innovation steht nicht auf einmal hinter einem und ergibt sich, nur weil man wochenlang Cornflakes essend und Gitarre spielend auf Sofas zwischen den Stundenten und der Mensa sitzt und Rebell spielt.</p>
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	<item>
		<title>Von: …M…</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2010/01/22/kuhler-rechnen/comment-page-1/#comment-387</link>
		<dc:creator>…M…</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 13:19:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.furios-campus.de/?p=2313#comment-387</guid>
		<description>Auch ein Kommentar sollte als Grundlage gut recherchiert sein.
So ist es nur eine plakative Schönschreiberei geworden!

Es stimmt zum Beispiel überhaupt nicht, dass alle Naturwissenschaften &quot;seit je verschult&quot; verschult seien.

Was macht der Autor auch die Studierenden so schlecht: &quot;viele Studierende überaus leistungswillig&quot;? &quot;Viele&quot;bitte? Doch wohl die Meisten!

Was versteht der Autor überhaupt unter &quot;leitungswillig&quot;?
Mir scheint nicht dasselbe wie ich. Ich verstehe darunter, dass die Studierenden ihr Studium auch abschließen wollen und sie das Gefühl haben möchten auch gut auf ihre Aufgaben mit ihren Ansprüchen vorbereitet zu sein.

Am meisten stört mich an dem Autor, dass er so gar nichts kapiert hat: &quot;Wer sich schlicht das Studium gemütlicher einrichten will, blendet offensichtlich aus, dass auch der Arbeitsmarkt harsche Bedingungen aufweist.&quot;
So sanktioniert der Autor nicht die nicht etwas &quot;Harschen&quot; sondern die zum Teil unmöglichen Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt, sondern fordert damit auch noch, dass die Bedingungen an den deutschen Universitäten genauso sein sollen. Muss sich denn immer alles am Schlechten anpassen? Was ist das für eine erschreckendende Haltung?

Bevor man irgendwelche Leistungen auf dem Arbeitsmarkt erbringen kann, muss es dazu zu erst eine gute Ausbildung geben. Im Stress des Arbeitsalltages, wird man dazu keine Gelegenheit mehr haben.

Gutes und fundiertes Wissen braucht aber auch Zeit und auch eine vernünftige Lernumgebung. Hast und überzogener Stress, wie in dem B/M Studiengang zur Zeit realisiert, zähle ich nicht zu einer derartigen Lernumgebung.

Man sollte wirklich auch etwas von dem verstehen, von dem man schreibt oder es besser lassen als so elitär oberflächlich daher zu stolzieren!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch ein Kommentar sollte als Grundlage gut recherchiert sein.<br />
So ist es nur eine plakative Schönschreiberei geworden!</p>
<p>Es stimmt zum Beispiel überhaupt nicht, dass alle Naturwissenschaften &#8220;seit je verschult&#8221; verschult seien.</p>
<p>Was macht der Autor auch die Studierenden so schlecht: &#8220;viele Studierende überaus leistungswillig&#8221;? &#8220;Viele&#8221;bitte? Doch wohl die Meisten!</p>
<p>Was versteht der Autor überhaupt unter &#8220;leitungswillig&#8221;?<br />
Mir scheint nicht dasselbe wie ich. Ich verstehe darunter, dass die Studierenden ihr Studium auch abschließen wollen und sie das Gefühl haben möchten auch gut auf ihre Aufgaben mit ihren Ansprüchen vorbereitet zu sein.</p>
<p>Am meisten stört mich an dem Autor, dass er so gar nichts kapiert hat: &#8220;Wer sich schlicht das Studium gemütlicher einrichten will, blendet offensichtlich aus, dass auch der Arbeitsmarkt harsche Bedingungen aufweist.&#8221;<br />
So sanktioniert der Autor nicht die nicht etwas &#8220;Harschen&#8221; sondern die zum Teil unmöglichen Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt, sondern fordert damit auch noch, dass die Bedingungen an den deutschen Universitäten genauso sein sollen. Muss sich denn immer alles am Schlechten anpassen? Was ist das für eine erschreckendende Haltung?</p>
<p>Bevor man irgendwelche Leistungen auf dem Arbeitsmarkt erbringen kann, muss es dazu zu erst eine gute Ausbildung geben. Im Stress des Arbeitsalltages, wird man dazu keine Gelegenheit mehr haben.</p>
<p>Gutes und fundiertes Wissen braucht aber auch Zeit und auch eine vernünftige Lernumgebung. Hast und überzogener Stress, wie in dem B/M Studiengang zur Zeit realisiert, zähle ich nicht zu einer derartigen Lernumgebung.</p>
<p>Man sollte wirklich auch etwas von dem verstehen, von dem man schreibt oder es besser lassen als so elitär oberflächlich daher zu stolzieren!</p>
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