Tunesische Verhältnisse

Das Ergeb­nis der Wah­len steht noch nicht fest, aber in einer Sache bleibt alles beim Alten: Öffent­lich­keit uner­wünscht. Der stu­den­ti­sche Wahl­vor­stand will freie Bericht­er­stat­tung ver­hin­dern – genauso wie die AStA-Listen im StuPa. Von Hen­drik Pauli

10 Qua­drat­me­ter Pres­se­frei­heit: Vor den Tischen ist Schluss für die »inter­es­sierte Öffentlichkeit«.

Foto: Hen­drik Pauli

Die Urnen sind geöff­net: Seit heute vor­mit­tag läuft die Stimm­aus­zäh­lung für die stu­den­ti­schen Gre­mien. Neben dem Aus­gang der StuPa– und Fach­schafts­rats­wah­len wird das Ergeb­nis der Urab­stim­mung „Für eine soli­da­ri­sche FU“ mit Span­nung erwartet.

Zu Beginn bestand Unklar­heit über den Zugang der Öffent­lich­keit zu dem Pro­ze­dere. Die Aus­zäh­lung, zu der der stu­den­ti­sche Wahl­vor­stand auf sei­ner Inter­net ein­ge­la­den hatte, war für zehn Uhr ange­setzt wor­den. Der Zutritt zum Zähl­raum war zunächst mit dem Hin­weis auf zu schüt­zende Per­sön­lich­keits­rechte bei der Briefwahl-Auszählung nicht gestat­tet. Seit 12 Uhr kann die man die Arbeit der Wahl­hel­fer nun aus einem klei­nen abge­sperr­ten Bereich ver­fol­gen. Bild­auf­nah­men hin­ge­gen ver­such­ten Mit­glie­der des Stu­den­ti­schen Wahl­vor­stan­des zu ver­hin­dern: „Einige wol­len wahr­schein­lich nicht foto­gra­fiert wer­den“, so die Vor­sit­zende Cata­lina Kör­ner. „Ich will es defi­ni­tiv nicht.“

„Hast du einen Presseausweis?“

 Schon wäh­rend der StuPa-Sitzungen des ver­gan­ge­nen Jah­res hatte es Ärger um die freie Bericht­er­stat­tung gege­ben. Von Sei­ten der AStA-Listen gab es immer wie­der — zum Teil nöti­gende —  Ver­su­che Bild­auf­nah­men zu verhindern.

Nach kur­zer inter­ner Abspra­che, ent­schied sich der Wahl­vor­stand, das Foto­gra­fie­ren doch zu gestat­ten – gegen Vor­lage eines Pres­se­aus­wei­ses. Wei­tere recht­li­che Schritte gegen die Bericht­er­stat­tung wolle man sich aber in jedem Fall vorbehalten.

Die Wahl also sol­che ver­lief laut Aus­sage des Wahl­vor­stands wei­test­ge­hend pro­blem­los. Aller­dings gab es Irri­ta­tio­nen um die Wahl­stände ein­zel­ner Lis­ten. Stu­den­ten und uner­fah­rene Wahl­kämp­fer wuss­ten häu­fig nicht, dass Wahl­wer­bung in Sicht­weite der Wahl­lo­kale unter­sagt war. Ver­tre­ter von LHG und Café Tat­ort kri­ti­sier­ten das Vor­ge­hen ein­zel­ner Wahl­hel­fer gegen ihre Wer­be­ak­tio­nen als unver­hält­nis­mä­ßig. So sol­len Stu­den­ten, die das Wahl­lo­kal vor der Mensa II pas­sie­ren woll­ten, als Wahl­kämp­fer gedeu­tet und ihnen Flyer aus der Hand genom­men wor­den sein.

An der Aus­zäh­lung der Stim­men, die noch bis heute Nacht im Semi­nar­zen­trum in der Sil­ber­laube andau­ern wird, sind circa 30 Wahl­hel­fer betei­ligt. „Viel­leicht müs­sen wir mor­gen noch wei­ter­ma­chen“, so ein Mit­glied des Wahl­vor­stands. Das Ergeb­nis wird dann im Laufe des Sonn­tags im Inter­net bekanntgegeben.

15. Januar 2011, Politik, Wahlen 2011

36 Kommentare

  1. Sag mal, hen­drik, die lang­wie­ri­gen dis­kus­sio­nen um diese zuge­ge­be­ner­ma­ßen unin­ter­es­san­ten foto­gra­fi­schen erzeug­nisse, die doch nur ober­fla­echig arti­kel illus­trie­ren, haben dich nicht zum nach­den­ken gebracht,oder? Egal.
    Viel mehr aer­gert mich die schrei­ende igno­ranz die­ses tex­tes und der miss­lun­gene tune­sien ver­gleich.
    Wie funk­tio­nie­ren noch­mal wahl­aus­zaeh­lun­gen auf lan­des– und bun­des­ebene? Erkla­ert das bitte mal.
    Igno­rant des­halb, weil die wahlhelfer_innen alle haende voll zu tun haben und wahr­schein­lich die ganze nacht an die­ser rie­si­gen daten­menge sit­zen und sich dann noch mit die­ser lae­cher­li­chen intrans­pa­renz­vor­wurf aus­ein­an­der­set­zen mues­sen. Ich glaube, hier neh­men sich einige leute und ihre erzeug­nisse ein wenig zu wichtig.

    Comment von mmh — 15. Januar 2011, 18:16

  2. Liebe mmh!
    Wahl­aus­zäh­lun­gen in den Wahl­lo­ka­len sind bei Wah­len in Deutsch­land soweit ich weiß öffentlich!

    Comment von shiningstone — 15. Januar 2011, 20:58

  3. @mmh

    »Wie funk­tio­nie­ren noch mal wahl aus­zaeh­lun­gen auf lan­des– und bundesebene?«

    Trau­rig, das Du dir diese Frage nicht selbst beant­wor­ten kannst…schon mal etwas von Google gehört? Aber der Name »mmh« zeugt auch nicht grad von aus­ge­fal­le­ner Kreativität.

    Außer der Fähig­keit der Groß– und Klein­schrei­bung feh­len Dir auch noch Fähig­keit Umlaute zu bil­den. Find ich gar nicht »mmh« son­dern Buhbäh.

    3 der Wahlhelfer_innen haben nach die­ser Ver­öf­fent­li­chung Sui­zid began­gen, 20 den Job hin­ge­wor­fen, 5 muss­ten in psy­chi­sche Behand­lung und der Rest sind auf Rache.

    Der Wahre Grund war aber:
    Wenn diese auch die »ganze Nacht« (da muss ich mal sagen: welch eine gna­den­lose Aus­beu­tung!) und dann noch vor solch einer übelst »rie­si­gen Daten­menge« (sollte wohl eher Menge an Stimm­zet­tel hei­ßen) wun­dert mich das wenig.
    Hätte man die soge­nann­ten »Daten­men­gen« nicht klein hal­ten kön­nen? Muss über­haupt gewählt wer­den? Wenn Mehr­heit siegt und Unver­stand ent­schei­det, kommt man doch nie zu etwas!

    Die Wahl abschaf­fen bringt doch nur Vor­teile: Keine sol­che Texte mehr, keine Fotos, nie­mand muss sich mehr so abra­ckern und wird aus­ge­beu­tet. 10 Euro die Stunde für so eine Schinderei…nee…nee…nee…das gehört ein­fach nicht mehr in unsere Zeit.

    Das Foto macht auch die unmög­li­chen Bedin­gun­gen der geschun­de­nen Genoss_innen deut­lich: nir­gends ist ein Getränk zu sehen und nicht mal ein noch so tro­cke­nes Brot wird gereicht. Ein Bild wie das Abend­mahl nur alle müs­sen dar­ben wie im Hun­ger­win­ter 45.
    NIr­gendwo auch ein Pfle­ger oder Psy­cho­loge, der den so trau­ma­ti­sier­ten die Hand reicht oder den Blut­druck misst.

    Aus­gren­zend haben sich Grup­pen gebil­det und einige müs­sen ihren Fron auch noch im Ste­hen ableisten…ungeheuerlich ist das! Ich höre rich­tig das Geräusch ihrer Fuß­ket­ten bei jeder, von mal zu mal immer mehr erlah­men­den, Bewegung.

    Die nächste öffent­li­che Aus­zäh­lung doch bitte im Tro­pi­cal Island.

    Wo treibst Du dich eigent­lich rum, wenn Deine Genoss_innen so schwer aus­ge­presst wer­den? Mahn­male für die gefal­le­nen Genoss_innen an der Wahl­zet­tel­aus­zäh­lungs­front in hand­ge­töp­ferte Förm­chen gie­ßen oder ver­pennst Du ganz pro­fan die Revo­lu­tion und alles Unrecht die­ser Erde? Hin­aus zum Kampf elen­der Büttel!

    Wäre doch auch gleich mal eine Sam­mel­büch­sen– und Folgs­kue­chen­ak­tion, gleich neben der für die Flut­op­fer auf dem Mond und einer Boy­kott­ak­tion gegen das kleine Ein­mal­eins, wert.
    Mei­nen Seuf­zer hast Du schon mal sicher!

    »Wenn ihm öffent­lich wider­spro­chen wird, erklärt der Linke sofort, ein Rechts­ruck habe stattgefunden.«

    Comment von nni — 15. Januar 2011, 22:01

  4. der foto­graf musste sei­nen pres­se­aus­weis zei­gen = tune­si­sche ver­hält­nisse? lang­sam wirds albern…

    Comment von z — 16. Januar 2011, 2:55

  5. es gibt halt abwä­gungs­fra­gen zwi­schen pres­se­recht und dem recht am eige­nen bild. Wahlhelfer_innen sind nun nicht wirk­lich per­so­nen des öffent­li­chen leben. die wahl­aus­zäh­lung WAR öffent­lich, dass hor­den von wahlbeobachter_innen nicht zwi­schen den gan­zen doku­men­ten und wahl­zet­teln rum­ste­hen dür­fen, halte ich für eine selbst­ver­ständ­lich­keit, denn dann würde jede über­sicht­lich­keit feh­len, sachen könn­ten geklaut und die wahl mani­pu­liert wer­den. ein foto hast du doch machen kön­nen, was ist eigent­lich das pro­blem? und was soll die­ser bekloppte tunesien-vergleich?

    Comment von blub — 16. Januar 2011, 20:15

  6. mit dem halb­satz »der rest _SIND_ (sic!) auf rache« hast du dich zum glück schon ganz zu beginn dei­nes kom­men­tars selbst so unglaub­lich lächer­lich gemacht, dass jede wei­tere debatte sinn­los ist. wieso kommt mir eigent­lich immer der brech­reiz, wenn so rechts­kon­ser­va­tive hei­nis ver­su­chen, lus­tig zu sein?

    zum arti­kel: so viel schlauer als vor­her ist jetzt auch nie­mand. weder ist mir die ver­bin­dung zu tune­sien klar gewor­den, noch bemüht sich die furios um eine ana­lyse des wahl­er­geb­nis­ses — bspw um der frage nach­zu­ge­hen, warum die AStA-koalition trotz ihrer angeb­lich doch so furcht­bar schlech­ten arbeit in AStA und StuPa sogar mit noch mehr sit­zen bestä­tigt wurde…

    Comment von @nni — 16. Januar 2011, 22:00

  7. wo hastn du das ergeb­nis her??

    Comment von A — 16. Januar 2011, 22:59

  8. das ergeb­nis gab’s ges­tern abend, nach ende der aus­zäh­lung, vom stu­den­ti­schen wahl­vor­stand. die AStA-tragenden lis­ten kom­men danach auf 38 (von 60) sitze, die wahl­be­tei­li­gung lag bei 11,33%.

    Comment von @A — 16. Januar 2011, 23:56

  9. danke für die info. aber hat der studwv auch mal vor, das online zu stel­len? find ich schon etwas frech!

    Comment von A — 17. Januar 2011, 0:14

  10. In der »Out of Dah­lem« kann man nach­le­sen warum des Foto­gra­fie­ren nicht erwünscht ist bzw. und bes­ser so eine große Angst davor besteht (S. 26, 2. Abs.):

    »In unse­rer unmit­tel­ba­ren Umge­bung fin­den lau­fend sub­tile Ent­eig­nun­gen statt, die wir gar nicht mehr gewohnt sind, als sol­che zu bezeich­nen. Wenn zum Bei­spiel die Daim­ler AG, die regel­mä­ßig auf der TU-Firmenkontaktmessen um Absolvent_innen wirbt oder der NDR sei­nen Jobbewerbern_innen Blut abneh­men las­sen, um damit Gen­tests zu machen, ist dies eine teil­weise Ent­eig­nung des eige­nen Körpers.«

    Dann bedeu­tet es auch, das Foto­gra­fie­ren Ent­eig­nung ist. Wenn man sonst keine Sor­gen hat, dann macht man sich wel­che.
    Noch nie wurde die Blut­ab­nahme als »Ent­eig­nung« bezeich­net und ich frage mich, wie der Autor davon spre­chen kann, dass wir diese angeb­li­che Gewohn­heit nur ver­lo­ren hätten.

    Für mich ist jeden­falls ein Tisch immer noch ein Tisch und kein Stuhl.

    @mmh, der nun auch nni hei­ßen möchte oder nur sei­nen Namen ver­ges­sen hat

    »warum die AStA-koalition trotz ihrer angeb lich doch so furcht bar schlech ten arbeit in AStA und StuPa sogar mit noch mehr sit zen bestä tigt wurde…«

    Ich habe noch kein offi­zi­el­les Wahl­er­geb­nis gese­hen. Aber viel­leicht sei Dei­ner schwa­cher Erin­ne­rung auf die Beine gehol­fen. Wahr­schein­lich wird das Ergeb­nis der Wahl­be­tei­li­gung wie­der nur um die 10% düm­peln und dann kann wohl kaum von einer guten Arbeit gespro­chen wer­den. Der AStA mobi­li­siert keine Stu­die­ren­den, son­dern demo­bi­li­siert sie. Nach mei­nem Demo­kra­tie­ver­ständ­nis hat der AStA nicht die Legi­ti­ma­tion die Stu­die­ren­den zu ver­tre­ten, weil die Wahl­be­tei­li­gung ein­fach zu gering ist. Was Men­schen wie Du stän­dig ver­su­chen, ist aus einer Mücke einen Ele­fan­ten zu machen. Das heißt Klei­nig­kei­ten zu glo­ri­fi­zie­ren und wich­tige Tat­sa­chen, die das alles dann gar nicht mehr als so toll dar­stel­len, ein­fach bra­chia­lisch unter den Tep­pich zu kehren.

    »wieso kommt mir eigent lich immer der brech reiz, wenn so rechts kon ser va tive hei nis ver su chen, lus tig zu sein?«

    Kann ich Dir sagen und nur wie­der­ho­len:
    »Wenn ihm öffent­lich wider­spro­chen wird, erklärt der Linke sofort, ein Rechts­ruck habe stattgefunden.«

    Comment von ooj — 17. Januar 2011, 0:42

  11. Wird das ein­fach über­le­sen, was ich geschrie­ben habe? Es ist berech­tig­ter­weise nicht erlaubt, von irgend­ei­ner daher­ge­lau­fe­nen Per­son ein­fach mal ein Foto zu machen und das zu ver­öf­fent­li­chen. Das Recht am eige­nen Bild schützt glück­li­cher­weise davor, dass FURIOS-Leute jede Stu­die­rende der FU unfrei­wil­lig por­trä­tie­ren. Wel­ches öffent­li­che Inter­esse gibt es an einem Foto von Wahlhelfer_innen beim Aus­zäh­len? Mög­li­cher­weise kei­nes. Letzt­end­lich durfte jedoch der Foto­graf sein Foto machen. Wo ist denn nun das Pro­blem?
    Ebenso abson­der­lich finde ich die Infra­ge­stel­lung des öffent­li­chen Cha­rak­ters der Aus­zäh­lung. Ich war selbst zwi­schen­zeit­lich dort und konnte mir alles pro­blem­los anschauen. Natür­lich kann ich mich nicht neben die Wahlhelfer_innen set­zen und mit­aus­zäh­len. Dafür gab es einen extra ein­ge­rich­te­ten Bereich, von dem aus das Gesche­hen über­blickt wer­den konnte.
    Was soll mit die­sem ten­den­ziö­sen Arti­kel eigent­lich aus­ge­sagt werden?

    Comment von blub — 17. Januar 2011, 0:58

  12. rich­tig, die wahl­be­tei­li­gung lag bei 11,33% (wie zwei bei­träge vor dei­nem geschrieben).

    das aller­dings »dem AStA« in die schuhe zu schie­ben, ist aber schon ein star­kes stück — so gut wie jede AStA-tragende liste war seit ende der weih­nachts­fe­rien mas­siv am pla­ka­tie­ren, fly­ern, stände machen usw. und auf kei­nem die­ser flyer oder pla­kate stand »geht bloß nicht wäh­len!«. die­je­ni­gen stu­dis, deren inter­esse an hoch­schul­po­li­tik groß genug ist, um zur wahl zu gehen, schät­zen offen­bar die arbeit der FSIn und der ande­ren par­tei­un­ab­hän­gi­gen, lin­ken lis­ten.
    ich hab ja übri­gens eine ganz andere theo­rie, warum die wahl­be­tei­li­gung so nied­rig ist: weil den stu­dis klar ist, dass ihr stimme nix ändert. und das liegt nicht am AStA, son­dern an der art und weise, wie an deut­schen unis ent­schei­dun­gen gefällt wer­den — mit pro­fes­so­ra­ler mehr­heit. wenn es im StuPa um mehr ginge als schöne reso­lu­tio­nen zu ver­ab­schie­den, könnte die wahl­be­tei­li­gung locker dop­pelt, drei­mal oder fünf­mal so hoch sein.

    Comment von @ooj — 17. Januar 2011, 4:54

  13. Angeb­lich trägt also der AStA keine Schuld an der ent­setz­lich schlech­ten Wahl­be­tei­li­gung. Natür­lich haben wie­der ein­mal nur die Ande­ren Schuld in dei­ner kru­den Denkungsart.

    Für wel­che Arbeit wurde der AStA denn bestä­tigt, wenn 90 % (!) der Stu­die­ren­den angeb­lich die Arbeit des AStA für sinn­los hal­ten, weil er ja eh nichts erreicht? Wenn 90 % der Stu­die­ren­den so schlau ist das zu begrei­fen, wieso kapiert das dann der AStA und seine sehr geringe Anhän­ger­schaft nicht und rollt sei­nen Sowjet­stern ein?
    Wie kann man den Zuwachs an Stim­men als einen unge­heu­er­li­chen Erfolg abfei­ern, wenn von den 10 % Stim­men, viel­leicht nur 5 % auf den AStA ent­fal­len? Der AStA ist doch gar nicht legi­ti­miert. Was hast Du denn für ein ver­scho­be­nes Demo­kra­tie­ver­ständ­nis? In dem Zusam­men­hang kann einem auch der Gedanke nach tune­si­schen Ver­hält­nis­sen kommen.

    Nach Dei­ner Den­kungs­art stem­pelst DU auch die 10% als dumme Men­schen ab, weil sie völ­lig sinn­los wäh­len gehen, weil man doch eh nichts machen kann. Geh mal Dein Gehirn suchen!

    Wenn 90 % nicht zur Wahl gehen, weil der AStA nichts erreicht, dann hat doch wohl die­ser Schuld und nie­mand anderes!

    Comment von ???? — 17. Januar 2011, 10:57

  14. @????: Nee nee, mal ganz lang­sam in Sachen Demo­kra­tie­ver­ständ­nis. 90% Nichtwähler_innenanteil sagt erst­mal gar nichts über deren Moti­va­tion aus nicht zu wäh­len. Gerade unter dem hier­zu­lande gän­gi­gen Demo­kra­tie­ver­ständ­nis ist es so, dass ein sol­ches Ergeb­nis nur heißt, dass 10% aktiv ihre Stimme abge­ben und der Rest sich eben ein­fach ent­hält. Ob die­ser Rest sich nun ent­hält, weil er die Arbeit des AStA schätzt oder es keine wähl­bare Oppo­si­ti­ons­al­ter­na­tive gibt, ist doch völ­lig unklar. Es kann auch noch hun­dert andere Gründe geben.

    Inso­fern ist deine Aus­sage, dass allein (!) der AStA an der nied­ri­gen Wahl­be­tei­li­gung schuld ist, nicht mehr als eine fal­sche Behaup­tung. Sie ist dazu noch dreist.

    Übri­gens würde das glei­che auch für eine Bun­des­tags­wahl mit einer sol­chen Betei­li­gung gel­ten. Eine Regie­rung wäre selbst dann legi­ti­miert, wenn 5% zur Wahl gehen. Dass das kein beson­ders tol­les Prin­zip ist, ist eine andere Sache. Nur komm hier nicht so neun­mal­klug daher und wirf ande­ren eine »ver­scho­be­nes« Demo­kra­tie­ver­ständ­nis vor.

    Comment von p. massing — 17. Januar 2011, 12:48

  15. »wieso kapiert das dann der AStA und seine sehr geringe Anhän­ger­schaft nicht und rollt sei­nen Sowjet­stern ein?»
    :) ich kanns kaum glau­ben, wie bekloppt Kom­men­tare sein kön­nen. Schon­mal den Unter­schied zwi­schen einem schwar­zen Stern und einem roten Stern ana­ly­siert?
    Und warum benutzt die Frie­dens­be­we­gung eigent­lich einen Mercedes-Stern? Ganz neue Tie­fen in der hoch­schul­po­li­ti­schen Dis­kus­sion — heute in der Furios.

    Comment von blub — 17. Januar 2011, 21:11

  16. @Blub: Ganz klar, der rote Stern ist ein ein­deu­ti­ges Zei­chen der Kom­mu­nis­ten, ande­rer­seits ist euer Stern schwarz. Zufäl­li­ger­weise ist die Sonne aber auch ein Stern und die schwarze Sonne ist ein Zei­chen der (Neo)NationalSOZIALISTISCHEN Bewe­gung (… sorry Caps­lock hing gerade etwas… wollte damit nichts impli­zie­ren) Somit ist der schwarze Stern das Zei­chen der Kommunisten-Nazis die von McBain bekämpft wur­den.
    Ergo,

    ALL HAIL MCBAIN. GEGEN KOMMUNISTEN-NAZIS. ASTA ABFACKELN. NEUEN ASTA AUFBAUEN. WIEDER ABFACKELN. DANN GEGEN-ASTA AUFBAUEN. DEN DANN INTERN SÄUBERN.

    Nach Adorno ist das eigent­lich die ein­zige Alter­na­tive die uns bleibt.

    Comment von Burkhardt Mäuserich — 17. Januar 2011, 21:57

  17. @Blub

    da weiß aber einer alles bes­ser. Die Farbe des Sterns ändert an der Tat­sa­che nicht im gerings­ten etwas. Der schwarze Stern wurde von der RAF benutzt. Wenn Du es lie­ber magst, den AStA auch noch zu einer teror­ris­tisch, kri­mi­nel­len Ver­ei­ni­gung zu rücken, dann spre­che dich ruhig aus. Ich will mit sol­chen abstru­sen Ver­glei­chen nichts zu tun haben!
    Du hast wohl eher das schwarze A im Kreis gemeint.

    Ganz neu ist, dass die Frie­dens­be­we­gung einen Mercedes-Stern hat. Für mich sieht das eher wie eine Taube aus aber ich nehme ja auch kein Drogen.

    Schon mal was von einem schwar­zen Loch gehört?

    Comment von ???? — 17. Januar 2011, 23:55

  18. ihr seid doch alle kom­plett bescheu­ert — man­man­man — schreibt doch lie­ber tage­bü­cher für euch selbst — und fangt an über euer gerede even­tuel mal nach­zu­den­ken bevor ihr schreibt.

    Comment von ich — 18. Januar 2011, 1:39

  19. @????? ent­schul­di­gung, nur noch eine klei­nig­keit am rande: die RAF hatte einen roten Stern. Schön, welch pro­fun­des Wis­sen hier aus­ge­tauscht wird. ich greif lie­ber wie­der zur BILD, die recher­chie­ren wenigs­tens seriös.

    Comment von blub — 18. Januar 2011, 2:16

  20. ach nee, eine frage habe ich doch noch. wel­che seite nimmt im tunesien-vergleich der wahl­vor­stand ein? die des dik­ta­tors und sei­ner frau, die 1,5tonnen gold ver­schwin­den lässt, oder die der put­schis­ten, die dage­gen vor­ge­hen?
    die tief­grei­fende ana­lo­gie zwi­schen tune­sien und dem wahl­vo­stand des stu­die­ren­den­par­la­ments der freien uni­ver­si­tät ber­lin möchte ich damit nicht rela­ti­vie­ren, ich hoffe nur, dass mir mehr auf­schluss gebo­ten wird über die direkte ver­gleich­bar­keit der tune­si­schen ver­fasst­bar­keit und dem wahl­vor­stand der stu­den­ti­schen selbst­or­ga­ni­sa­tion einer uni­ver­si­tät eines lan­des der bun­des­re­pu­blik deutsch­land. mit ande­ren wor­ten: hen­drik pauli, hast Du sie noch alle?

    Comment von blub — 18. Januar 2011, 2:24

  21. Der Anar­cho­syn­di­ka­lis­mus hat übri­gens einen Rot-Schwarzen Stern und bezieht sich damit posi­tiv auf die Urbur­schen­schaft bzw. die Uni­form des Lützow­sches Freikorps.

    Ich mag Anar­chis­ten eigent­lich, nur sind sie so unmelodisch.

    Comment von Burkhardt Mäuserich — 18. Januar 2011, 10:06

  22. ich gebe zu beden­ken, dass schlupp vom grü­nen stern (augs­bur­ger pup­pen­kiste) stammt was wohl eini­ges aus­sagt in hin­sicht auf alle wich­ti­gen fra­gen des lebens…

    Comment von schlupp — 18. Januar 2011, 10:40

  23. der Stern über Beth­le­hem war wahr­schein­lich gelb. Libe­ra­ler Extre­mis­mus? Was sagt das über unse­ren Herrn?

    Comment von blub — 18. Januar 2011, 22:53

  24. und was hat das eigent­lich noch mit Tune­sien zu tun? :)

    Comment von blub — 18. Januar 2011, 22:58

  25. @blub,

    der RAF-Stern ist innen rot aber schwarz ein­ge­fasst und es gibt auch Dar­stel­lun­gen der RAF, in der diese die rote Farbe raus­ge­nom­men hat.
    Jeder Mensch weiß was ein Stern als poli­ti­sches Sym­bol bedeu­tet und diese nega­tiv belegt ist.

    Ob ein Haken­kreuz nun schwarz oder grün ist, macht auch kei­nen Unter­schied. Es ist das Symbol!

    Über­haupt möchte ich mal wis­sen was es an der Anar­chie zu bewun­dern gibt, außer viel­leicht der Uto­pie nach völ­li­ger Frei­heit, die aber in der Pra­xis nicht exis­tie­ren kann solange es Men­schen gibt, und wo der AStA anar­chis­tisch ist?

    Comment von ???? — 19. Januar 2011, 11:20

  26. soso, der stern ist also gleich­be­deu­tend mit dem haken­kreuz. dann soll­test du schleu­nigst dafür sorge tra­gen, dass die EU-fahne von ihren ster­nen gesäu­bert wird. dass die USA mit dem drit­ten reich ver­gleich­bar sind, behaup­ten unver­bes­ser­li­che links­li­be­rale bür­ger­trot­tel ja schon seit ewig­kei­ten, end­lich haben wir den beweis! die haben sogar 50 hakenkreu—ähh, sterne in ihrer fahne!
    bei man­chen men­schen fragt man sich doch wirk­lich, wo sie ihre poli­ti­sche bil­dung her haben.
    kom­men­tare die­ses kali­bers machen auch jeden wei­te­ren ver­weis auf anar­chis­ti­sche theo­rie und ide­en­ge­schichte zur abso­lu­ten zeitverschwendung.

    Comment von @???? — 19. Januar 2011, 14:10

  27. ich habe mir genau diese unend­lich dumme Ant­wort über­legt auf mei­nem Kom­men­tar und des­halb extra geschrie­ben: poli­ti­sche Symbole.

    Dann hast Du auch noch in dei­ner gerin­gen Bil­dungs– und Ver­steh­fä­hig­keit die Weih­nachts­sterne ver­ges­sen. Sterne in Flag­gen oder zu Weih­nach­ten sind eben keine poli­ti­schen Symbole.

    Auch jabe ich nir­gends geschrie­ben, das Haken­kreuz und Stern ver­gleich­bar sind. Woher nimmst Du denn sol­chen Schwach­sinn. Das ziegt Deine völ­lige Unfä­hig­keit ver­nünf­tig zu dis­ku­tie­ren. Aber das sie doch zu ver­glei­chen sind, wenn sie für poli­ti­sche Sys­teme ste­hen, ist unbe­strit­ten. Außer­dem, ver­glei­chen kann man alles, es kommt nur auf die Ergeb­nisse der Aus­sa­gen nach dem Ver­gleich an.

    So ist es, wenn man nur in Scha­blo­nen denkt und so rea­giert: Vor­her­seh­bar und dämlich!

    Comment von ???? — 19. Januar 2011, 16:31

  28. Die nied­rige Wahl­be­tei­li­gung wie­der ein­mal vor­zu­schie­ben, um die Wahl­nie­der­lage der Oppo­si­tion zu erklä­ren, diese schön­zu­re­den oder den Wah­len als Gan­zes einen unde­mo­kra­ti­schen Cha­rak­ter zuspre­chen zu wol­len, finde ich falsch – ja nicht nur falsch son­dern auch kon­tra­pro­duk­tiv. Eine sol­che Argu­men­ta­tion kon­ter­ka­riert die ohne­hin struk­tu­rell schwa­che Posi­tion der stu­den­ti­schen Selbst­ver­wal­tung sowie auch stu­den­ti­scher Vertreter_innen in der aka­de­mi­schen Selbst­ver­wal­tung und unter­gräbt somit Bemü­hun­gen vie­ler hoch­schul­po­li­tisch Akti­ver – selbst wenn diese sehr unter­schied­li­cher Mei­nung sein mögen. Letzt­lich ist das nega­tiv für die­je­ni­gen, die wir als stu­den­ti­sche Gremienvertreter_innen zu ver­tre­ten haben.

    Wir haben in die­sem Jahr am FB Wiwiss ganz mas­siv über die Wahl infor­miert – auf Blogs, Fly­ern, Pla­ka­ten, per­sön­lich, über diverse Ver­tei­ler usw.. Die Wahl­be­tei­li­gung für die aka­de­mi­schen Gre­mien lag letzt­lich aber auch wie­der nur bei unge­fähr 6% (höher als beim letz­ten mal, aber unge­ach­tet unse­res gro­ßen Auf­wands auf kon­stant nied­ri­gem Niveau). Das ist an ande­ren Fach­be­rei­chen ähn­lich. Da kann einem/r doch kei­ner Vor­hal­ten, die Fach­schaftsi­nis woll­ten keine höhere Wahl­be­tei­li­gung bzw. setz­ten sich nicht dafür ein oder seien gar an der gerin­gen Wahl­be­tei­lung schuld! De facto wird von vie­len Inis immer wie­der alles Erdenk­li­che ver­sucht, um die Wahl­be­tei­li­gung anzuheben.

    Weil die Oppo­si­tion es nicht geschafft hat, zu über­zeu­gen, ihre Wähler_innen zu mobi­li­sie­ren oder all­ge­mei­nes Inter­esse an den Wah­len zu wecken, sol­len jetzt die­je­ni­gen, die es mit ihrer enga­gier­ten Arbeit geschafft haben, weit­aus mehr Wähler_innen zu mobi­li­sie­ren und die Wah­len fol­ge­rich­tig gewon­nen haben, keine Legi­ti­ma­tion mehr genie­ßen dür­fen, wenn sie ihre gewähl­ten Man­date aus­üben? Fakt ist, dass gerade die Inis an den Fach­be­rei­chen tat­säch­lich aktiv sind, die oppo­si­tio­nel­len Partei-Hochschulgruppen hin­ge­gen in der Regel nur zur Wahl mit ihren Pla­ka­ten vor Ort sind. Gerade hier fühlte ich mich als Stu­die­ren­der schon mal ver­arscht und ver­löre das poten­ti­elle Inter­esse, mich mit Hoch­schul­po­li­tik zu befas­sen bzw. wenigs­tens wäh­len zu gehen. Inso­fern kann mensch einen Teil der Ver­ant­wor­tung für die nied­rige Wahl­be­tei­li­gung wenn über­haupt irgend­wem der Oppo­si­tion zuschieben.

    Wenn es eines ist, dann ist es nicht unsere Schuld, dass die Leute nicht zur Wahl gehen. Mehr Arbeit als z.B. wir bei der fsi wiwiss uns in die­sem Jahr gemacht haben, kann mensch von keinem/keiner Studierendenvertreter_in erwarten.

    Viel­mehr ist die geringe Wahl­be­tei­li­gung
    – die Schuld der Uni­ver­si­tät, die teil­weise Infor­ma­tion ver­hin­dert oder diese auch ein­fach nur nicht unter­stützt (auch zu ande­ren The­men außer­halb der Wah­len, womit die Wahr­neh­mung von Hoch­schul­po­li­tik ins­ge­samt und somit auch spä­ter das Inter­esse vie­ler Stu­dis an der Wahl geschwächt wird; bei uns am FB Wiwiss schaffte es z.B. ein von uns dort plat­zier­ter Hin­weis auf die Stel­lung­nahme des AStA zur geplan­ten Novelle des BerlHG nicht auf die Fachbereichs-Website, vor­ge­scho­ben wur­den faden­schei­nige Argu­mente..)
    – die Schuld z.B. der LHG, deren Wähler_innen auf­grund der der­zei­tig untrag­ba­ren Poli­tik bzw. des eben­falls selbst für eine libe­rale Hoch­schul­gruppe untrag­ba­ren Per­so­nals der LHG selbst die­ses Jahr ver­mut­lich zu Hause geblie­ben sind
    – oder auch die Schuld vie­ler des­in­ter­es­sier­ter oder auch igno­ran­ter Stu­dis – sol­cher bei­spiels­weise, die dann hier in der Furios sagen “Ich bin bald fer­tig, also betrifft mich das ja nicht mehr und kann mir egal sein”.

    Dass die Wahl­be­tei­li­gung gerade bei den aka­de­mi­schen Gre­mien so gering ist (noch gerin­ger als bei den stu­den­ti­schen!), belegt außer­dem, dass eben nicht der böse, böse, ach so linke und intrans­pa­rente AStA die Schuld am Des­in­ter­esse der Stu­dis trägt, son­dern eher doch die man­geln­den Ein­fluss­mög­lich­kei­ten stu­den­ti­scher Gremienvertreter_innen im All­ge­mei­nen dafür ver­ant­wort­lich sind. Diese äußern sich näm­lich ana­log zu der ent­spre­chend gerin­ge­ren Wahl­be­tei­li­gung oft­mals stär­ker im Auf­bau der aka­de­mi­schen Gre­mien als im Auf­bau der studentischen.

    Aus eige­ner Erfah­rung weiß ich, wie begrenzt die Ein­fluss­mög­lich­kei­ten von Studierendenvertreter_innen in den gewähl­ten aka­de­mi­schen Gre­mien bzw. aus der gewähl­ten stu­den­ti­schen Selbst­ver­wal­tung her­aus sind. Wären signi­fi­kante und wahr­nehm­bare Erfolge der Sta­tus­gruppe der Stu­die­ren­den in der Hoch­schul­po­li­tik mög­lich, sähe das ver­mut­lich auch mit der Wahl­be­tei­li­gung posi­ti­ver aus. Das und allein das wäre aus mei­ner Sicht für einen Groß­teil der Stu­die­ren­der ein Grund wäh­len zu gehen.

    Im Rah­men unse­rer Bemü­hun­gen, um eine starke stu­den­ti­sche Posi­tion soll­ten wir dem­nach alle ver­su­chen, den gewähl­ten Studierendenvertreter_innen und auch allen ande­ren enga­gier­ten Men­schen nicht auf­grund der gerin­gen Wahl­be­tei­li­gung die Legi­ti­ma­tion abzu­spre­chen – auch wenn es poli­tisch für die AStA-Kritiker_innen ver­lo­ckend sein sollte und die geringe Wahl­be­tei­li­gung natür­lich auch tat­säch­lich alles andere als eine kom­pf­or­ta­ble Situa­tion dar­stellt. Dies ist in der Ver­gan­gen­heit lei­der auch mit Aktio­nen wie der Bildungsstreik-Gegendemo der LHG pas­siert und wird dan­kend von der pro­fes­so­ra­len Mehr­heit auf­ge­grif­fen bzw. dort wird auch direkt von sich aus so argu­men­tiert, um wei­ter­hin igno­rant an den Stu­die­ren­den vor­bei­re­gie­ren zu können.

    Des­halb wie­derum sind erst recht keine Erfolge für die Stu­die­ren­den­schaft mehr mög­lich, was im Umkehr­schluss auch wie­der zu dem Des­in­ter­esse an den Wah­len führt. Ein Teufelskreis.

    Comment von Philipp B. — 19. Januar 2011, 18:24

  29. also ich finde es grund­ver­kehrt nur an Wahl­kri­tik nicht zu spa­ren, weil das ganze Sys­tem der stu­den­ti­schen Ver­tre­tung schwach gewor­den ist. Wann soll man denn bitte dann dar­über spre­chen? Ziem­lich blau­äu­gig finde ich das vor allem auch vor dem HIn­ter­grund, weil Du nicht über die Kri­tik über die LHG sparst. Den AStA schonst Du und andere nicht, das ist sehr ein­fach zu durch­schauen und kein guter Ver­such diplo­ma­tisch zu sein. Der AStA ist ja nur auch kein nied­li­cher Hau­fen von Uto­pis­ten son­dern hat einen rie­si­gen Bat­zen Geld im Rücken. Von wegen der AStA sei schwach. Bei einem ganz klei­nen Rück­halt in der Stu­den­ten­schaft gibt er deren gan­zes Geld groß­zü­gig aus und unter­stützt damit nur, was ihm genehm ist: Das ist Diktatur!

    Viel­leicht soll­test Du bei allen schö­nen Bemü­hun­gen auch mal über die Inhalte und deren Prä­sen­ta­tion nachdenken.

    Ich nenne Dir mal ein paar The­men aus der »Out of Dahlem«:

    1. Ein Beset­zung einer Villa an der TU
    2. Gruß­wort der kur­di­schen Jugend­be­we­gung (klingt nach Welt­ju­gend­fest­spiele in der DDR)
    3. Hör­saal­be­set­zung im Novem­ber und einem Foto mit einem Rezept für Apfel­ku­chen
    4. 6 DIN A4 Sei­ten Hoch­schule Han­no­ver
    5. 6 Über die Uni­ver­si­tä­ten in Kolum­bien
    6. Ganze 12 DIN A4 Sei­ten Nach­ruf auf Len­zen (Wer soll sich das denn antun bitte?)
    7. Sudie­ren­den Pro­test in Österreich

    und dann ein paar Zitate:

    »Die Uni ist nicht als Auf­marsch­ge­biet der Apo­lo­ge­ten der glo­ba­len Ver­wer­tungs­ma­schi­ne­rie zu akzeptieren«

    »Solange schwar­zen Wissenschaftler_innen der Zugang zum Wis­sen­schafts­be­trieb ver­wehrt wird, bleibt die Vor­stel­lung, was als Wis­sen gel­ten darf und was nicht, intakt.«

    »Selbst­er­nannte Rassit_innen tan­zen mit Begrif­fen wie Tole­ranz und Soli­da­ri­tät einen post-kolonionalen Ringelreihen.«

    Wer will denn so etwas ohne Betäu­bung lesen? Wer könnte sich dafür inter­es­sie­ren? Darin fin­den sich die Pro­bleme an der FU nicht im gerings­ten wie­der, außer in einem sinn­vol­len Arti­kel über Ras­sis­mus an der FU.

    Dafür ver­plem­pert der »arme« AStA stu­den­ti­sches Geld (aus­ge­nom­men der Arti­kel über Rassismus).

    Ich finde den Spruch vom Sinn her; »Nach mir die Sint­flut«, auch nicht grade intel­li­gent und schon gar nicht sozial und so den­ken lei­der auch einige, aber das Pro­blem der sozia­len Kün­di­gung ist jeden­falls ohne ein Umden­ken in der stu­den­ti­schen Ver­tre­tung auch die Spra­che des Cam­pus zu spre­chen, nicht zu bewäl­ti­gen. Die Spra­che spricht der AStA nicht, was er stän­dig behaup­tet, und auch nicht die LHG.
    Da kann man den Cam­pus noch so sehr mit Flyer, Pla­ka­ten und Trans­pa­ren­ten zupflastern.

    Wann, wenn nicht jetzt, Wo, wenn nicht hier, soll denn nun dar­über gere­det werden?

    In mei­nem Demo­kra­tie­ver­ständ­nis steht es dem AStA bei einer der­ar­tig erschüt­ternd nied­ri­gen Wahl­be­tei­li­gung ein­fach nicht zu, sich der­ar­tig dem­ago­gisch auf­zu­rüs­ten, wie er es nach mei­ner Mei­nung ein­fach tut. Dort muss sich etwas ändern.

    Es muss eine Min­dest­wahl­be­tei­li­gung her, mehr Trans­pa­renz und weg mit die­sen gan­zen ideo­lo­gi­schen Dog­ma­tis­men.
    Wir leben im Jahr 2011 und nicht im Jahr 1968.

    Comment von ???? — 19. Januar 2011, 22:37

  30. »Bei einem ganz klei­nen Rück­halt in der Stu­den­ten­schaft gibt er deren gan­zes Geld groß­zü­gig aus und unter­stützt damit nur, was ihm genehm ist: Das ist Diktatur!«

    Nein. Dik­ta­tur wäre es, wenn der AStA das Geld — wie du es ver­mut­lich aus­drü­cken wür­dest — ver­plem­pern würde, ohne dass die­je­ni­gen 89% der Stu­dis, die nicht zur Wahl gehen, eine Mög­lich­keit hät­ten dies zu ändern. Sie haben aber die Mög­lich­keit, jedes Jahr wie­der, zu einer Zeit, wo sich wirk­lich kaum jemand mit Urlaub/Praktikum/Ferien raus­re­den kann, näm­lich ca. zur 2/3-Marke des Win­ter­se­mes­ters.
    Wenn du so anfängst, dann müss­test du auch der Bun­des­re­gie­rung die Legi­ti­ma­tion abspre­chen: bei einer Wahl­be­tei­li­gung von um die 70% haben die knapp mehr als die Hälfte der Stim­men erhal­ten — d.h. die DEUTSCHE Bun­des­re­gie­rung reprä­sen­tiert nicht ein­mal ein Drit­tel aller Deut­schen (schließ­lich darf ja auch nicht jede_r wählen).

    Und zuletzt: Poli­tik ist mehr als die reine Ver­wal­tung irgend­wel­cher Inter­es­sen. Ein wenig Ideo­lo­gie macht das Ganze doch erst span­nend :-)

    Comment von dennis — 20. Januar 2011, 5:52

  31. @Dennis

    »Ein wenig Ideo­lo­gie macht das Ganze doch erst spannend«

    Mit »ein wenig« stimme ich Dir durch­aus zu aber auch nicht jede Ideo­lo­gie ist span­nend, beson­ders wenn sie nur His­to­ris­mus betreibt. Jede radi­kale Ideo­lo­gie ob nun von rechts, links oder aus der Mitte finde ich widerlich.

    Was die Wahl­be­tei­li­gung und die Abhän­gig­keit vom reprä­sen­tier­ten Sys­tem angeht, befin­den wir uns wohl in einem unend­li­chen Regress, dass mehr­heit­lich durch Wahl­boy­kott mit die­sem Sys­tem nicht zufrie­den ist. Wahl­boy­kott ist also auch ein Aus­druck aber da sich kei­ner direkt ange­spro­chen fühlt, wird er ein­fach igno­riert und dass muss sich rächen.
    Es gibt doch sage und schreibe über 40 Hoch­schul­grup­pen und so gut wie nie­mand werkt etwas davon. Das heißt StuPa, AStA, FSIn und Inis wer­keln alle so vor sich hin und mit den Wah­len wird einem demo­kra­ti­schen Sys­tem Fas­sade gege­ben, hin­ter der sich Leere befindet.

    Was die Deut­sche Bun­des­re­gie­rung angeht, stimme ich DIr auch zu. Hier kommt aller­dings hinzu, dass die Wahl­be­tei­li­gung nicht so kata­stro­phal gering ist und dass die Inter­es­sen auch noch mit Gewalt durch­ge­setzt wer­den.
    Was mich bei dem Wahl­volk ja auch ganz unge­mein wun­dert, ist, dass ein gan­zen Land wegen Stutt­gart 21 in Bewe­gung gerät aber nicht wegen dem zum Bei­spiel aso­zia­len Sozi­al­ab­bau.. So war es auch als es um den Flug­ha­fen Tem­pel­hof ging.

    So kommt es zu dem Ergeb­nis, dass von mal zu mal immer weni­ger Wäh­len gehen und dadurch Leute an die Macht kom­men, die es bes­ser nicht gewe­sen wären, dadurch noch weni­ger Wäh­ler zu Wahl gehen und so wei­ter, bis wir bei einer Wahl­be­tei­li­gung ange­kom­men sind, wie an der FU bzw. die Leute an der Macht machen was sie wol­len und somit eine Dik­ta­tur entsteht.

    Du musst mir doch zuge­ben, dass The­men wie aus der »Out of Dah­lem« zitiert so rein gar nichts mit den Stu­die­ren­den an der FU zu tun haben und auch die Spra­che reich­lich anti­quiert ist.

    Comment von ???? — 20. Januar 2011, 11:31

  32. @????: dass man von den zahl­rei­chen Hoch­schul­grup­pen, die zur Wahl antre­ten, nix merkt, gilt für die FSIn ganz sicher nicht. Das ist eher die Domäne der Par­tei­hoch­schul­grup­pen (wie viele Ver­an­stal­tun­gen usw. hat denn der RCDS im letz­ten Jahr orga­ni­siert?) und — man­cher — lin­ker »Regen­bo­gen­liste«. Wobei die meis­ten davon eben­falls dauer-aktiv sind, ver­wie­sen sei nur auf die Semtix-Liste, die Café-Kauderwelsch-Liste oder andere. Wer die hoch­schul­po­li­ti­sche Arbeit der ent­spre­chend Akti­ven an der Uni nicht mit­kriegt, will sie mei­ner Mei­nung nach gar nicht mitkriegen.

    Mir ist es übri­gens lie­ber, die Out of Dah­lem — für die btw. nicht nur AStA-Menschen schrei­ben — berich­tet über die Hoch­schu­len in Kolum­bien als über ein »Rudel Tit­ten in Dahlem«.

    Comment von Dennis — 20. Januar 2011, 16:35

  33. Das ist jetzt zwar mas­siv Off­to­pic aber: Dass die­ses »Rudel Tit­ten aus Dah­lem« Inter­view bis heute her­an­ge­zo­gen wird um die Furios zu dis­kre­di­tie­ren finde ich reich­lich… naja selt­sam. Vor­letz­tes Jahr schaute ich mal bei der Audi­max Beset­zung vor­bei, um mich mal ein biß­chen vor Ort zu infor­mie­ren. Da erspähte ich einige Aus­ga­ben der Furios die hin­term Tre­sen lagen und ein Stu­dent klärte mich auf, dass sie die in der gan­zen Uni gesam­melt hät­ten, damit nie­mand das Maga­zin lesen könne (iro­ni­scher­weise bin ich dadurch über­haupt erst auf die Furios auf­merk­sam gewor­den). Die Abnei­gung gegen­über dem Maga­zin wurde unter ande­rem mit die­sem Inter­view belegt, hab es dann selbst gele­sen… Titel wirk­lich mies aber Inter­view selbst halb so wild.
    Und ich bringe das jetzt hier nur so her­vor, weil meine Freunde sich dafür nicht inter­es­sie­ren und ich glaube, dass das welt­weite Inter­netz ein guter Platz ist um dies­be­züg­lich mal was zu sagen.
    Getan. Zufrie­den für den Tag!

    Comment von Albert D. — 20. Januar 2011, 17:18

  34. @Dennis.

    »Mir ist es übri­gens lie­ber, die Out of Dah­lem — für die btw. nicht nur AStA-Menschen schrei­ben — beric­tet über die Hoch­schu­len in Kolum­bien als über ein »Rudel Tit­ten in Dahlem««

    Ich habe Dir meh­rere Per­len und Zitate aus der aktu­el­len OoD auf­ge­schrie­ben und Du kommst nicht über eine aus der Furios hin­aus. Der Titel ist aber auch wirk­lich blöd, sagt aber gar nichts über den Text des Arti­kels aus, den Du unmög­lich gele­sen haben kannst!

    Das es Dir lie­ber ist, Geschich­ten von Unis in Kolum­bien zu lesen, merkt man auch an Dei­ner völ­lig ent­gleis­ten Feststellung:

    »Wer die hochschulpoliti­sche Arbeit der enspre­chend Akti­ven an der Uni nicht mit kriegt, will sie mei­ner Mei­nung nach gar nicht mitkriegen.«

    Wen es Dir lie­ber ist, das sol­che Texte, wie in der OoD erschei­nen dann brau­chen sich Du und dei­nes­glei­chen sich auch nicht wun­dern, wenn sich für diese Art von Arbeit nie­mand interessiert.

    Dein Man­gel an Selbst­kri­tik ist wirk­lich erschreckend!

    Comment von ???? — 20. Januar 2011, 17:48

  35. @ ????

    »Was die Wahl­be­tei­li­gung und die Abhän­gig­keit vom reprä­sen­tier­ten Sys­tem angeht, befin­den wir uns wohl in einem unend­li­chen Regress, dass mehr­heit­lich durch Wahl­boy­kott mit die­sem Sys­tem nicht zufrie­den ist. Wahl­boy­kott ist also auch ein Aus­druck aber da sich kei­ner direkt ange­spro­chen fühlt, wird er ein­fach igno­riert und dass muss sich rächen.«

    Das ist nun wirk­lich lächer­lich! Genauso wie es die AStA-tragenden FSIen gibt, gibt es auf der ande­ren Seite auch Leute, denen keine Kri­tik für den AStA zu schade ist. Grup­pen wie die LHG bei­spiels­weise. Wür­den die Stu­dis unzu­frie­den mit den AStA-tragenden Grup­pen sein, wür­den sie gerade ihre Stim­men zu die­sen Oppo­si­ti­ons­par­teien tra­gen. Es ist völ­li­ger Schwach­sinn, dass die Leute die Wahl größ­ten­teils absicht­lich boy­kot­tie­ren wür­den. Wenn ich auf die Frage, ob jemand denn auch schon wäh­len war, z.B. die Ant­wort kriege »Ich habe meine Wahl­be­nach­rich­ti­gung ver­ges­sen!« und mensch mir mit sei­nem Blick sagt, dass allein die Frage nach der Wahl zu viel war, dann kann ich mir ernst­haft nur schlecht vor­stel­len, dass die meis­ten Nichtwähler_innen über­haupt in irgend­ei­ner Form eine Ahnung haben, was da gewählt wird und geschweige denn wer der AStA ist oder wer die­sen über­haupt stellt.

    Aber so wie Du schreibt, hast Du Deine Wahr­heit schein­bar ohne­hin schon gefun­den. Daher will auch ich Dich nicht wei­ter beläs­ti­gen mit mei­ner Sicht­weise der Dinge.

    Comment von Philipp B. — 21. Januar 2011, 0:37

  36. @Philipp B.

    Ich weiß nicht aus wel­chen Buch­sta­bens­sup­pen Du deine Erkennt­nis ent­wi­ckelst aber Dein Kom­men­tar ist wirk­lich haarsträbend:

    »Es ist völ­li­ger Schwach­sinn, dass die Leute die Wahl größ­ten­teils absicht­lich boy­kot­tie­ren würden«

    Damit sprichst Du also dem Men­schen sei­nen freien Wil­len ab. Wenn jemand nicht zur Wahl geht, wie soll denn seine Ent­schei­dung dann eine andere sein als eine »Absicht«?
    Man mag gar nicht glau­ben, dass so ein Genie an einer Uni stu­die­ren darf. Du bist zu grö­ße­rem als nur Schwach­sinn­gik­eit geboren

    Ich habe ganz all­ge­mein die Frag­wür­dig­keit des Sys­tems auf­ge­wor­fen, vom AStA war keine Rede und als Ant­wort kommt von Dir:

    »Genauso wie es die AStA-tragenden FSIen gibt, gibt es auf der ande­ren Seite auch Leute, denen keine Kri­tik für den AStA zu schade ist.«

    Du fin­dest dann natür­lich auch einen Schul­di­gen und Dir ist dann aller­dings keine Kri­tik zu schade an der LHG. Da sitzt also Dein Feind. Sym­pto­ma­tisch ist dabei ein­fach, wenn es im eige­nen Lager unsag­bar schlecht läuft, Schul­dige von außer­halb her müssen.

    Also erst strei­test Du alles ab was es an Kri­tik gibt und dann plötz­lich repro­du­zierst Du plötz­lich meine Kri­tik grob:

    »dass die meis­ten Nichtwähler_innen über­haupt in irgend einer Form eine Ahnung haben, was da gewählt wird und geschweige denn wer der AStA ist oder wer die­sen über­haupt stellt.«

    Und wer ist daran schuld? Der Oster­hase, die blauen Männ­chen im Wald oder dass der AStA über­haupt keine Iden­ti­fi­ka­tion in der Stu­den­ten­schaft mehr erzeugt.
    Euch ärgert, dass angeb­lich Hoch­schul­grup­pen, die nur zur Wahl auf­tau­chen auch noch Stim­men ein­heim­sen. Was ist denn das für ein Demo­kra­tie­ver­ständ­nis? Da es diese Zulas­sungs­be­schrän­kung, dass eine Gruppe das ganze Jahr kon­ti­nu­ier­lich gear­bei­tet haben muss nicht gibt, war doch alles rech­tens.
    Die gan­zen Jahre über gear­bei­tet zu haben, bedeu­tet doch gar nichts, wenn die Inhalte nicht da sind bzw. ver­stan­den wer­den.
    Anders aus­ge­drückt, der AStA spricht chi­ne­sisch, und weil er sich damit selbst natür­lich ver­ste­hen kann, muss der Feh­ler bei den ande­ren lie­gen bzw. die sol­len doch gefäl­ligst chi­ne­sisch ler­nen. Das wer­den aber die 90 % nicht tun. Mit Abzug von den von Dir pro­pa­gier­ten Ahnungs­lo­sen: 80 %.

    »[…] ob jemand denn auch schon wäh­len war, z.B. die Ant­wort kriege »Ich habe meine Wahl benach­rich­ti­gung ver­ges­sen!« und mensch mir mit sei nem Blick sagt, dass allein die Frage nach der Wahl zu viel war,[…]«

    Ein­zel­bei­spiele gibt es wie Sand am Meer und sind in der Form ein abso­lut lächer­li­cher Erklä­rungs­ver­such, genauso, wie den Mensch als jeman­den ohne freien Wil­len dar­zu­stel­len. Wenn jemand im Hör­saal hus­tet, rufst Du auch nicht glei­che eine Grip­pe­epi­de­mie aus.

    »Aber so wie Du schreibt, hast Du Deine Wahr­heit schein­bar ohne hin schon gefunden.«

    Die Wahr­heit lässt sich nicht sin­gu­la­ri­sie­ren, sie tritt immer im Plu­ral auf und ist nicht abso­lut. Dem­nach scheinst Du eine oder meh­rere der Wahr­hei­ten noch zu suchen aber ande­ren wirfst Du damit ihre Wahr­heit vor. Weil nicht seine kann, was Dei­ner Mei­nung nicht sein darf.

    Eine Welt vol­ler Seh­wei­sen, wie Dei­ner, macht mir Angst, weil sie igno­rant ist!

    Comment von ???? — 21. Januar 2011, 13:06