FURIOS 05 – MASSENUNI | FURIOS Online
FURIOS wünscht Euch schöne Semesterferien! Aktuelles rund um die FU gibt es hier wieder ab dem 13. Oktober.
Bis dahin viel Spaß mit unseren wöchentlichen Ferienserien FURIOS auf Reisen und Berlins Bibliotheken im Test!

FURIOS 05 – MASSENUNI

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Liebe Kommilitoninnen,
liebe Kommilitonen,

willkommen in der Masse. 32.000 Menschen studieren derzeit an der FU – wir sind Teil davon. Quetschen uns in überfüllte Hörsäle, kloppen uns um Mensaplätze und pilgern in großen Karawanen über den Campus. Wer dachte, das pendelt sich schon wieder ein, sieht sich getäuscht: Die Tendenz zeigt nach oben.
Mit den geburtenstarken Jahrgängen, dem Abitur in acht Jahren und der Aussetzung der Bundeswehr strömen in den kommenden Jahren noch mehr Studierende in den Schoß der Universität. Die Alma Mater scheint einfach nicht satt zu werden. Dabei sind es stattliche 2.442.909,2 Kilogramm die sie derzeit auf die Waage bringt, nimmt man alle ihre Studenten zusammen – so viel wie zwölf ausgewachsene Blauwale. Eine Frau auf ihr Gewicht anzuspechen ist ein heikles Unterfangen. Aber kein Zweifel: Die Alma Mater hat ein dickes Problem.

Aus der „guten Mutter“ ist ein Massenphänomen geworden. Doch weil keiner so recht zu wissen scheint, was das im Einzelnen bedeutet, hat die Furios die Massenuni mal unter die Lupe genommen.

Zum Beispiel im Interview mit Berlins Bildungssenator Jürgen Zöllner, der an Almas Rundungen eigentlich nichts auszusetzen hat. Oder mit Marlene Göring, die für zwei Tage aus dem Massenbetrieb ausstieg und den FU-Riesen gegen den Mini-Campus in Hildesheim tauschte. Dann mit Linn Voss, die in der anonymen Masse nach einem Heilmittel gegen die Einsamkeit suchte – und auf ein alt bekanntes Prinzip stieß. Schlussendlich kommentiert Frauke Fentloh die Entwicklung unser Alma Mater und erkennt eine deutliche Verbindung zu einem anderen Erziehungsmodell: der Rabenmutter.

Und wer danach noch nicht genug hat, muss nicht bis zum nächsten Heft warten. Tagesaktuelle Beiträge, Meinungen und Veranstaltungstipps zum Campusleben findet ihr auf www.furios-campus.de. Die Bonusbuttons zeigen euch, welche der Heftthemen ihr online weiterverfolgen könnt.

Auch furios sein? Egal ob ihr schreiben, zeichnen, fotografieren, layouten oder einfach euer Organisationstalent zeigen wollt – bringt euch ein! Die Termine für unsere Redaktionstreffen findet ihr online.

Massig Spaß beim Lesen wünscht euch

Eure FURIOS-Redaktion

Die Artikel aus dem Heft online:

Die empörte Studentin: Am Rande des Wahnsinns

Titelthema: Massenuni
„Die Wurst reicht für alle“: Ein Interview mit Jürgen Zöllner
Weltberühmt in Hildesheim: Zu Besuch auf einem Mini-Campus
Eine Klasse für mich: Zur Vereinsamung in der Masse
Die Rabenmutter: Wer kommt noch rein in die Massenuni?

4 / 40 000: 4 Studierende an 4 überquellenden Orten

Campus
Das Leben der Anderen: Studierende treffen Migrantenkinder
Don’t Gender Me, Baby! Lore Loghorröe im Gespräch

Die Internationale
Plus tweeëndertig: Yulian und Antwerpen. Eine Geschichte.

Politik
Die Lehre-Drohung: Lehrprofessuren als Zukunftsmodell
Die drei ???: Professorale Gruppen im akademischen Senat
Der unsichtbare Kanzler: Ein Phantom an der FU
Elite in der Falle: Sieg in der Exzellenzinitiative required

Kultur
Tatwaffe Wolle: Womit man heute Streetart macht
Flaneur: Stille Erleichterung
Warenfetisch: Testosteron zum Aufsetzen

Ewige Ehemalige: F. W. Bernstein


Bonusmaterial zum Heft

» Deutsche Übersetzung der Internationalen

» Die Besser-Esser – das ungekürzte Interview

» Flauschige U-Bahnfahrt

http://www.furios-campus.de/2011/01/24/der-unsichtbare-kanzler/

Ein Kommentar

  • mich hat die ausgabe leider sehr gelangweilt und ist nach zehn minuten im papierkorb verschwunden, sorry. irgendwie fehlt mir der tiefgang und die recherche. diese ganzen artikel zum unialltag wiederholen sich langsam. wie oft ich in irgendwelchen magazinchen schon artikel zu klos, mensen, vollen hörsäalen usw. gelesen habe… dafür gibt es doch den unispiegel oder zeit campus. der stil wird zwar immer professioneller, der gehalt nimmt gleichzeitig ab.

    macht sich dann zwar gut im lebenslauf der schreibenden, bringt die uni aber nicht weiter. naja, und dann fällt der liberale duktus immer wieder auf – ein bißchen zu penetrant in der immer wieder versuchten objektivität zu den dingen, einen tick zu parteiisch in der haltung gegen den asta und einen tick zu fragwürdig in sachen vorstellung des rcds letztens.

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