Ab kommender Woche konstituieren sich die vier autonomen Referate des AStA – Schwule, Lesben, Frauen und Ausländer – in ihren jeweiligen Vollversammlungen. Der Autonomie-Status entbindet die Referate von der Rechenschaftspflicht gegenüber AStA und Studierendenparlament (StuPa). Dies soll die jeweiligen Gruppen unter anderem gegen strukturelle Diskriminierung schützen.
Die Schwulen-Vollversammlung – offiziell: Schwule/Trans* – ist offen für alle Studenten, die sich als schwul, bisexuell, transsexuell oder als Transgender definieren. Die Teilnahme erfolgt auf Vertrauensbasis. Niemand wird genötigt, sich zu outen. Die Vollversammlung ist Auftakt zur Orientierungswoche des Schwulenreferats. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Besuch des Schwulen Museums und ein Szenebummel.
Die Vollversammlungen des Frauen– und des Lesbenreferats – offiziell: LesBiTrans*InterA (Inter-/Asexuelle) – finden wie üblich an einem gemeinsamen Termin statt.
Bei den Treffen kann man sich über vergangene und geplante Aktivtäten des Referats informieren. Alle teilnehmenden Personen sind für die Wahl der drei Referentinnen, bzw. Referenten stimmberechtigt. Die gewählten Kandidaten werden in der kommenden StuPa-Sitzung formal bestätigt.
In der Vergangenheit wurde von einigen Oppositionsgruppen kritisiert, dass die autonomen Vollversammlungen nicht rechtzeitig und flächendeckend angekündigt worden wären. Zu den letztjährigen Vollversammlungen kamen nach Angaben der Referate jeweils um die 50 Leute.
Autonome Schwule-/Trans*-Vollversammlung, Mo., 09.05., 14 Uhr
Autonome Ausländer_innen-Vollversammlung, wahrscheinlich Mo., 16.05., genaueres wird noch bekanntgegeben
Autonome Frauen– und LesBiTrans*InterA-Vollversammlung, Mo., 23.05., 16 Uhr
jeweils in der AStA-Villa, Otto-von-Simson-Str. 23, bei schönem Wetter im Garten

