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Stupasitzung in Rekordzeit

In einer knappen halben Stunde war die dritte Sitzung des 33. Stupas am vergangenen Dienstag abgeschlossen. Mareike Edler berichtet, warum das so war.

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Dem Antrag auf Beendigung der Sitzung wurde stattgegeben. Foto: Cora-Mae Gre­gor­schew­ski (Archivbild)

Es lag ein Anflug von Hektik im Raum 116 L der Rostlaube. Schon zu Beginn berichteten die Abgeordneten, dass zur Stunde die von Flüchtlingen besetzte Gerhart-Hauptmann-Schule geräumt werden sollte. Damit verbunden war die Bitte um eine zügige Sitzung, da viele der Abgeordneten sich den Protesten gegen die Räumung anschließen wollten. Die Bitte erhielt breiten Zuspruch unter den Anwesenden.

Dementsprechend rasch folgten Ankündigungen zur Sitzung des erweiterten Akademischen Senats (AS) am nächsten Tag, in der die neuen Vizepräsidenten der FU gewählt werden sollten. Für den Vize-Posten für Forschung und Lehre kandidierte in diesem Jahr auch Asta-Referent Philipp Bahrt. Die Stupa Mitglieder wurden dazu eingeladen, durch ihre Anwesenheit den studentischen Kandidaten zu unterstützen.

Danach wurden das Schwulen-, LesBiTrans*InterA- und das Frauenreferat des Asta entlastet und die Listen mit den jeweils drei neuen Referenten und Referentinnen ohne Gegenstimmen vom Stupa bestätigt. Enthaltungen gab es nur wenige. Da noch keine Kandidaten für das Referat für internationale Studierende vorgeschlagen wurden, wurde hierfür eine Sondersitzung des Stupa in der vorletzten Juliwoche angekündigt.

„Vermischung mit außeruniversitären Angelegenheiten“

Auf die Wahlen folgte der formale Antrag, die Sitzung zu schließen und den noch zu besprechenden Antrag auf die Sondersitzung im Juli zu verschieben. Noch bevor der Antrag angenommen war, verließen die ersten Abgeordneten den Raum. Zurück blieben die Mitglieder des RCDS, deren Initiative für ein breiteres und offeneres Sprachangebot vertagt wurde. „Diesen letzten Punkt hätte man noch diskutieren können, es hätte nicht lange gedauert“, bemerkte Tamara Rudinac, die für den RCDS im Stupa sitzt. Des Weiteren kritisierte sie die Vermischung des Stupa mit außeruniversitären Angelegenheiten. Dahinter trete die Beschäftigung mit dem Alltag der Studierenden zurück. Ein Kommentar der Antragsteller erfolgte bis jetzt nicht.

Letztlich war es wohl eine Frage der Prioritätensetzung, ob nun der Protest für eine andere Asylpolitik oder der Antrag für die Öffnung des Sprachangebots unmittelbarer zur Lebenswelt Berliner Studierender gehören. Schon seit langem engagieren sich Studierende der FU für die Flüchtlingsproteste, etwa indem sie in der Vergangenheit immer wieder Teach-Ins zum Thema Aslypolitik organisierten. Die kürzere Sitzung sollte nun jenen Stupa Mitgliedern, die in diesem Bereich aktiv sind, die Möglichkeit geben, auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren und den Protest gegen die Räumung zu unterstützen. In der nächsten Sitzung wird man sich dann wieder anderen Aspekten des studentischen Lebens, wie den Sprachangeboten der Universität, widmen.

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