Neues aus Dahlem | FURIOS Online
FURIOS wünscht Euch schöne Semesterferien! Aktuelles rund um die FU gibt es hier wieder ab dem 13. Oktober.
Bis dahin viel Spaß mit unseren wöchentlichen Ferienserien FURIOS auf Reisen und Berlins Bibliotheken im Test!

Neues aus Dahlem

Während einigen das Wissen, das sie in ihrer Zeit an der Uni sammeln, unnütz erscheint, kommt anderen hier die zündende Idee für ein Start-Up. Wir stellen drei Neugründungen von FU-Studenten vor, die den Funken der Innovation in ganz unterschiedliche Bereiche hineintragen wollen. Von Janis Meder

 

Kuh

Glückliche Kühe?

„PerformaNat“ macht müde Kühe munter. 95 Prozent aller deutschen Milchkühe sind nicht bio. Vier ehemalige Doktorandinnen des Fachbereichs Veterinärmedizin wollten einen Weg finden, zumindest die Gesundheit der Tiere in den bestehenden Verhältnissen zu verbessern. Sie haben einen natürlichen Futtermittelzusatz entwickelt, mit dem die Kühe bei gleichbleibender Futtermenge mehr Nährstoffe aufnehmen und somit weniger essen müssen. Die Jungunternehmerinnen hoffen, Bauern durch die reduzierten Futterkosten vom Kauf der gesünderen Alternative überzeugen zu können. Die Wiederkäuer werden’s ihnen danken!

 

Fußball

 Digital zum Sieg

„Fubalytics“ lässt Fußballerherzen höher schlagen. Alexander Bitzke und Eugen Funk sind ehemalige Studenten der Sportwissenschaft und der Informatik. Basierend auf eigenen Fußballerfahrungen gründeten sie 2012 die Seite für Strategen. Trainer können dort Videos der eigenen Mannschaft oder zukünftiger Gegner hochladen, mit Pfeilen und anderen Funktionen bearbeiten und analysieren. Die zugehörige App ermöglicht es den Fußballern, sich immer und überall auf ihre Spiele vorzubereiten. „Fubalytics“ richtet sich vor allem an Amateur- und Freizeitmannschaften. Aber auch Vereine wie Hertha BSC oder der VfL Wolfsburg arbeiten bereits mit der Software. Bleibt zu hoffen, dass die Gegner nichts von dieser App wissen.

 

 

Autoren

Autoren in Not

Unaufgefordert eingesendete Manuskripte werden in Verlagen meist ohne Begründung abgelehnt. Die Arabistik- und Publizistik-Studentin Denise Sudan erlebte das während ihrer Lektoratsassistenz beim Aufbau Verlag, als sie täglich zwei Postkisten Einsendungen zurückschicken musste. Das fand sie schade: Die Autoren hätten eine professionelle Rückmeldung verdient. So gründete sie 2015 „e-ditio“ – eine internationale Onlineplattform, die noch unentdeckte Autoren und Wissenschaftler mit Lektoren und Übersetzern verbindet. Die Texte, die der Verfasser mit einem Exposé hochlädt, erhalten nach der Bearbeitung durch Experten ein Qualitätssiegel. Das soll den Text vor der Tonne bewahren.

Illustrationen: Faustina Kork

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