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	<title>FURIOS Online</title>
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	<description>Studentisches Campusmagazin an der FU Berlin</description>
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		<title>Die Ministerin und das Gewissen</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 11:28:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>veronikavoellinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Campus]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) steht im Verdacht, bei ihrer Doktorarbeit geschummelt zu haben. An der Freien Universität ist Schavan als Honorarprofessorin tätig. Die FU schweigt zu den Vorwürfen. Von Veronika Völlinger]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) steht im Verdacht, bei ihrer Doktorarbeit geschummelt zu haben. An der Freien Universität ist Schavan als Honorarprofessorin tätig. Die FU schweigt zu den Vorwürfen. Von <em>Veronika Völlinger </em></strong></p>
<p><strong><em><br />
</em></strong></p>
<div id="attachment_7679" class="wp-caption alignnone" style="width: 447px"><a rel="attachment wp-att-7679" href="http://www.furios-campus.de/2012/05/14/die-ministerin-und-das-gewissen/201104132-jpg/"><img class="size-medium wp-image-7679 " title="201104132.jpg" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2012/05/201104136-300x200.jpg" alt="" width="437" height="290" /></a><p class="wp-caption-text">Welches Ergebnis wird die Überprüfung von Schavans Doktorarbeit liefern? Foto:Laurence Chaperon/BMBF</p></div>
<p>Das Seminar für Katholische Theologie am Fachbereich Geschichts– und Kulturwissenschaften erregt nur wenig Aufmerksamkeit im Alltag von 30.000 Studenten. Seit dem Wintersemester 2009/2010 jedoch hat sich das Vorlesungsverzeichnis der Theologen um eine prominente Dozentin erweitert: Schwerpunkt Moraltheologie und Praktische Theologie, ausgebildet und promoviert an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf – und Bundesministerin für Bildung und Forschung.</p>
<p>Die Rede ist von CDU-Politikerin Annette Schavan. Im Juni 2009 gab man bekannt, mit Schavan als Honorarprofessorin eine Expertin und Persönlichkeit gewonnen zu haben, die „geisteswissenschaftliche Exzellenz mit gesellschaftlicher Präsenz und Wirksamkeit verbindet“. Seitdem trägt sie den Professorentitel. Fast jedes Semester hielt Schavan Blockseminare zu Themen wie „Ethik und Unendliches“ oder „Was ist das Gewissen?“. In diesem Semester lautet der Seminartitel:  „Politik und Religion“.</p>
<p>Letzte Woche rückte jedoch eine andere akademische Leistung der Ministerin in den Vordergrund: 1980 wurde Schavan an der Uni Düsseldorf zum Thema „Person und Gewissen – Studien zu Voraussetzungen, Notwendigkeit und Erfordernissen heutiger Gewissensbildung“ promoviert. Note: magna cum laude. Genau bei dieser Arbeit soll sie allerdings geschummelt haben.</p>
<p><strong>Uneinige Überprüfer</strong></p>
<p>Im Dezember 2011 hatten die Plagiatsjäger von Vroniplag begonnen, Schavans Doktorarbeit zu untersuchen. Sie fanden zwar problematische Stellen – etwa Verweise auf Primärliteratur, wo Schavan offensichtlich nur die Sekundärliteratur gelesen hatte – entschieden sich aber dazu, die Ergebnisse nicht zu veröffentlichen: Der Umfang der problematischen Stellen bewegt sich an der kritischen Grenze von 10%. „Frau Schavan hat nicht ordentlich zitiert, aber auch nicht seitenweise abgeschrieben“, sagte einer der Plagiatsjäger zu SPIEGEL ONLINE.</p>
<p>Dass die Ergebnisse trotzdem den Weg in die Öffentlichkeit fanden, geht auf die Initiative eines Einzelnen zurück. „Ich wollte das nicht unter den Tisch fallen lassen“, erklärte ein anonymer Ankläger in einem schriftlichen SPIEGEL-Interview. Er nennt sich Robert Schmidt und hat bei der ersten Überprüfung durch die Aktivisten von Vroniplag mitgearbeitet. Anfang April meldete er das Blog <a href="http://schavanplag.wordpress.com" title="http://schavanplag.wordpress.com" class="autohyperlink">schavanplag.wordpress.com</a> an. Dort lassen sich die Ergebnisse der Plagiatsüberprüfung einsehen; jene Ergebnisse, die der anonyme Ankläger auch an deutsche Zeitungsredaktionen schickte.</p>
<p><strong>Kein zweiter Guttenberg</strong></p>
<p>Es ist umstritten, ob die Plagiatsvorwürfe gerechtfertigt sind. Allerdings setzen viele Kritiker andere Maßstäbe an Schavan. Im letzten Jahr erhob sie die Stimme gegen den ehemaligen Verteidigungsminister zu Guttenberg; als Bildungsministerin ist sie außerdem die oberste Wächterin über die Wissenschaft in Deutschland. Mittlerweile hat Schavan die Promotionskommission an der Heinrich-Heine-Universität gebeten, die Vorwürfe zu überprüfen.</p>
<p>Ob Schavan ihren Doktortitel behalten kann, wird derzeit also in Düsseldorf bestimmt. Das Seminar für Katholische Theologie an der FU „kann und will“ sich zu der Angelegenheit nicht äußern. Auch die Pressestelle des Präsidiums erklärt, von den Vorwürfen selbst erst aus der Presse erfahren zu haben.  Man ist vorsichtig ein Statement abzugeben; die Zukunft der Professur bleibt unklar. Dennoch erfülle Schavan ihre Lehrverpflichtung „in vollem Umfang“. Man will das Urteil der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf abwarten und vertraut bis dahin auf das reine Gewissen der Gewissensforscherin.</p>
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		<title>Das Präsidium schlägt zurück</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2012/05/06/das-prasidium-schlagt-zuruck/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 22:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F.Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Furioser Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[An der FU soll es bald eine Rahmenprüfungsordnung für alle Studenten geben. Der aktuelle Entwurf würde Vieles, was Bildungsstreikende erstritten haben, mit einem Schlag wegfegen. Deshalb ist es wichtig, gegen die Pläne zu protestieren, findet Max Krause.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>An der FU soll es bald eine Rahmenprüfungsordnung für alle Studenten geben. Der aktuelle Entwurf würde Vieles, was Bildungsstreikende erstritten haben, mit einem Schlag wegfegen. Deshalb ist es wichtig, gegen die Pläne zu protestieren, findet <em>Max Krause</em>.</strong></p>
<p><a rel="attachment wp-att-7174" href="http://www.furios-campus.de/2012/01/16/erst-die-arbeit-dann%e2%80%a6der-master/moko/"><img title="MoKo" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2012/01/MoKo.jpg" alt="" width="450" height="275" /></a></p>
<p>Es ist an der FU zur Mode geworden, sich abschätzig über „Protestler“ und linke Krawallmacher zu äußern. Tatsächlich löst etwa der Stand vom Spartakisten, der regelmäßig vor der Mensa aufgebaut ist, eher Mitleid als ernst gemeintes Interesse aus. Doch viele vergessen, was sie den vermeintlich Linksradikalen zu verdanken haben: Sie stellen nun einmal den Großteil der hochschulpolitisch Engagierten unserer Uni. Und viele der Rechte, die die Masse der Studenten für selbstverständlich hält, muss dieser kleine Zirkel immer wieder verteidigen.</p>
<p>Zurzeit läuft der Kampf wieder auf Hochtouren: Das Präsidium hat einen Entwurf für eine allgemeine Rahmenstudien– und Prüfungsordnung für die FU schreiben lassen. Schon die Tatsache, dass bei diesem Prozess keine Studenten mit einbezogen wurden, bedeutet einen Affront und karikiert Präsident Alts bisherige Politik der Gesprächsbereitschaft. Noch problematischer ist aber der Inhalt.</p>
<p>Da sind die <a title="Langzeitstudierende unerwünscht" href="http://www.furios-campus.de/2012/04/21/7473/" target="_blank">Regelungen zur Zwangsberatung</a>, die Studierende schon früh in den vorgegebenen Rahmen pressen sollen. Da ist die Wiedereinführung der Anwesenheitspflicht – damit wird eines der letzten großen Zugeständnisse, das die Universitätsleitung den Studenten gemacht hat, zurückgenommen und sogar verschärft. Zu guter Letzt sollen Prüfungen nur noch zweimal wiederholt werden dürfen. Das wird gerade in naturwissenschaftlichen Fächern, wo Durchfallquoten von 50 Prozent und mehr die Regel sind, für erhebliche Probleme sorgen.</p>
<p>All das ist nur über inoffizielle Wege bekannt geworden – im Präsidium hoffte man wohl, den Entwurf durchwinken zu können, ehe irgendjemand realisiert, was die Änderungen bedeuten. FSI-Mitglieder und andere Aktive versuchen jetzt mit Plakaten und Flyern, die breite Masse zu informieren. Am 23. Mai berät der Akademische Senat über die Ordnung. Ein Gruppenveto der vertretenen Studenten könnte die Verabschiedung noch um einen Monat nach hinten verschieben.</p>
<p>Dauerhaft wird sich die Einführung einer Rahmenprüfungsordnung nicht verhindern lassen; sie ist im neuen Berliner Hochschulgesetz vorgesehen. Doch inhaltlich ließe sich Vieles anders regeln. Die aktuellen Pläne sind der härteste Schlag gegen Studenteninteressen seit Jahren. Und sie sind Grund genug, selbst zum Protestler zu werden.</p>
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		<title>Kann Kunst politisch sein?</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 20:12:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eliese</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Die 7. Berlin Biennale will politischen und gesellschaftlichen Protest über die Kunst kanalisieren. Dieser Versuch gelingt dem Festival jedoch nur in Ansätzen. Von Kirstin MacLeod]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die 7. Berlin Biennale will politischen und gesellschaftlichen Protest über die Kunst kanalisieren. Dieser Versuch gelingt dem Festival jedoch nur in Ansätzen</strong>.<strong> Von <em>Kirstin MacLeod</em></strong></p>
<p><a rel="attachment wp-att-7630" href="http://www.furios-campus.de/2012/04/30/kann-kunst-politisch-sein-2/berlin_biennale12-005-3/"><img title="Berlin_Biennale12 005" class="aligncenter size-medium wp-image-7630" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2012/04/Berlin_Biennale12-0052-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><em>Kunst als Form des Protests: Eine Künstlerin der Occupy– Bewegung demonstriert vor dem Eingang der Ausstellung, Bild: Kirstin MacLeod</em></p>
<p>„Forget Fear“ lautet der Titel der Ausstellung, die von den polnischen Künstlern Artur Zmijewski und Joanna Warsza, sowie der umstrittenen russischen Aktionskünstlergruppe Voina, kuratiert wird. Zmijewski erklärt bei der Pressekonferenz, das Ziel der diesjährigen Berlin Biennale sei, dass jeder Künstler mehr Verantwortung für sein Werk übernehmen und sich den Konsequenzen seines Tuns bewusster werden müsse.</p>
<p>Zmijewski mahnt aber nicht zur Zurückhaltung. Kunst könne großen Einfluss auf die Gesellschaft und die Politik nehmen, wenn sie effektiv genug eingesetzt werde. Die von ihm kuratierte Biennale sei ein derart effektives Mittel. Seine Kollegin Joanna Warsza ergänzt: „There are no deadlines, no labels and no limits“.</p>
<p>Handelte es sich bei der Ausstellung um eine Rede, so wäre der provokative Unterton nicht zu überhören. Nicht die Journalisten, sondern Sprecher und Künstler der Occupy-Bewegung, die die diesjährige Biennale maßgeblich mitgestalten, ergreifen bei der Pressekonferenz zunächst das Wort:„Empfindet ihr die Gesellschaft als gerecht? Haltet ihr grundlegenden Wandel für notwendig?“ Dieses Experiment der aufgezwungenen Partizipation scheitert kläglich. Kein einziger der erschienen Journalisten und Kunstkritiker, kann sich dazu durchringen, durch Händewedeln Zustimmung oder Ablehnung zu signalisieren. Die darauffolgende Stille und ungläubigen Blicke der anwesenden Journalisten sagen an dieser Stelle mehr als tausend Worte. Das kurze dramaturgische Intermezzo der Künstler wirkt gar provisorisch, wenn man bedenkt, dass die Berlin Biennale mit 2,5 Millionen Euro von der Kulturstiftung des Bundes gefördert wird.</p>
<p>Die Ausstellungsstücke, die auf die vier Etagen des „KW Institute for contemporary art“ verteilt sind, sprechen wiederum für sich: „Occupy Biennale“ ziert bereits den Eingang des größten Ausstellungsraums, der nichts anderes ist als ein kunstvoll inszeniertes Occupy-Camp. Große Banner an der Decke und Sprüche an den Wänden versprechen Revolution und politischen Wandel. In den nächsten zwei Monaten soll hier vor den Augen der Ausstellungsbesucher gelebt, gemalt und protestiert werden.</p>
<p>So authentisch der anfängliche Enthusiasmus der Occupy-Aktivisten erscheint, so absurd ist wiederum, das, was den Besucher in den anderen Ausstellungsräumen erwartet: Damit die präsentierte Kunst auch ja nicht nur passiv konsumiert wird, erlaubt z.B. die Installation „Blood Ties“ des kolumbianischen Künstlers Antanas Mockus dem Besucher Teil der Biennale zu werden. Mit der Entnahme eines Tropfens Bluts und der eigenen Unterschrift auf einem lieblosen Formular, kann der Besucher versichern, jeglichen Drogenkonsum bis zum 1. Juli, dem Ende der Biennale, zu unterlassen. Wozu das Ganze? Aus Sicht des Künstlers gelinge es so, Morde in Mexiko zu verhindern. Eine Logik dahinter erschließt sich den meisten Besuchern nicht.</p>
<p>Wer nicht bereit ist sich auf die präsentierten Kunstwerke und die Geschichte dahinter einzulassen, der ist auf der Berlin Biennale falsch. Der Wunsch herauszufinden, welcher der vielen verschiedenen angeprangerten politischen Missstände, angefangen von der Finanzkrise, über Terrorismus bis hin zum Wunsch nach einem palästinensischen Staat, hinter welchem Kunstwerk steckt, sollte beim Besucher vorhanden sein. Sonst schwebt ihm am Ende, wie auch den „Anonymus“-Darstellungen an den Wänden, ein großes Fragezeichen im Kopf herum.</p>
<p>Die anfangs in den Raum gestellten Fragen nach der Notwendigkeit gesellschaftlichen Wandels, kann die Ausstellung nicht beantworten. Dazu ist die auf der Biennale präsentierte Kunst zumindest für Laien einfach zu abstrakt. Ein Besuch lohnt sich jedoch auf jeden Fall. Das Kontroverse hinter den Werken, ob auf den ersten Blick ersichtlich oder nicht, entfaltet sich spannend und geht über die Kunstwerke als solches hinaus. Eins ist sicher: Auch wenn nicht alles auf der Berlin Biennale gefällt oder überzeugt, jeder Besucher wird sich sein ganz eigenes Bild davon machen können, wie politisch Kunst seien kann.</p>
<p style="text-align: center;">++++++++</p>
<p>Seit der Eröffnung am 26.04. ist die Berlin Biennale noch bis zum 1.07.2012 im KW Institute for contemporary art in der Auguststraße 69 in Berlin-Mitte zu sehen. Der Eintritt ist frei. Zusätzlich gibt es verschiedenste Aktionen zu den auf der Biennale präsentierten Themen. Der offizielle Terminplan ist hier einzusehen: <a href="http://www.berlinbiennale.de/blog/archiv/alle-veranstaltungen" title="http://www.berlinbiennale.de/blog/archiv/alle-veranstaltungen" class="autohyperlink">www.berlinbiennale.de/blog/archiv/alle-veranstaltungen</a></p>
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		<title>StuPa, die Erste</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 13:43:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>valerie.schoenian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Am letzten Dienstag hat sich das Studierenden-Parlament im Seminarzentrum der Silberlaube getroffen. Es gab Bier, Hund und Gesang. Lev Gordon besuchte das studentische Gremium zum ersten Mal. Ein Erlebnisbericht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am vergangenen Dienstag hat sich das Studierenden-Parlament im Seminarzentrum der Silberlaube getroffen. Es gab Bier, Hund und Gesang. Lev Gordon besuchte das studentische Gremium zum ersten Mal. Ein Erlebnisbericht.</strong></p>
<div id="attachment_7561" class="wp-caption aligncenter" style="width: 480px"><a rel="attachment wp-att-7561" href="http://www.furios-campus.de/2012/04/27/stupa-die-erste/stupa2012/"><img class="size-large wp-image-7561" title="Stupa-Sitzung, April 2012. Foto: Lev Gordon" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2012/04/Stupa2012-470x354.jpg" alt="Stupa-Sitzung, April 2012. Foto: Lev Gordon" width="470" height="354" /></a><p class="wp-caption-text">Stupa-Sitzung, April 2012. Foto: Lev Gordon</p></div>
<p>Ich gehöre zu einer Minderheit dieser Uni: Jedes Jahr gehe ich artig zu den <a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/15/studierende-bestatigen-linke-asta-mehrheit/" target="_blank">StuPa-Wahlen</a>. Das Studierenden Parlament war in meiner Vorstellung ein Bundestag in Kleinformat: Studentische Würdenträger, die sich für uns Studis einsetzen und über unser Schicksal entscheiden. Vergangenen Dienstag war ich das erste Mal selbst bei einer Sitzung dabei. Was sich dort abspielte, übertraf bei weitem die Grenzen meiner Vorstellungskraft.</p>
<p>Die Türen zu unserem Parlament sind weit geöffnet. Als ich eintrete, ist die Diskussion schon in vollem Gange. Ich setze mich schnell neben einen bärtigen Typen, der nur an der linken Hand einen Handschuh trägt. Von seinem Stimmzettel lese ich ab, dass er zur LHG gehört. Ich schaue mich ein wenig um: Links sitzen Menschen mit bunten Haaren in allen erdenklichen Formen und Farben. Vor mir sitzt die PARTEI, die auf ihren iPhones rumdrückt. Die meisten Listen-Vertreter im Raum nehmen das Getränkeangebot in Anspruch – Club Mate oder Bier.</p>
<p>Fünf Minuten später bin ich auf der Höhe des Geschehens. Gestritten wird über einen Entwurf zum „Studium Generale“, dass das jetzige affine Modul ersetzen soll. Es handelt sich um ein Modell, nach dem Studierende sich in jede Veranstaltung setzen und anerkennen lassen könnten. Schnell wird klar: Die Liberale Hochschulgruppe (LHG) kämpft wieder gegen den Rest der Welt.</p>
<p>Ein Student erklärt der Liberalen Hochschulgruppe, dass der Antrag – selbst wenn der StuPa ihn absegnet — die zuständigen Behörden nie erreichen würde: „Das hier ist weder der Landtag, noch der Bundestag. Das ist das StuPa der FU.“ – Heißt auf gut Deutsch, der StuPa hat keinen Einfluss… Es gibt Beifall und ein Hund fängt an zu bellen. Daraufhin wird die Wichtigkeit des Entwurfs mit einem „Damenwind in der Parfümerie des KaDeWe“ verglichen. Erneut Beifall, begleitet von Bellen. Ein AStA Mitglied versucht die Anwesenden daran zu erinnern, dass Handzeichen statt Applaus vereinbart sind.</p>
<p>Ich verfalle kurz einem Tagtraum, werde aber jäh wieder ins Bewusstsein geworfen, als plötzlich die Hälfte des Saals aufspringt und aus dem Saal rennt. Als sie hinter den Türen verschwinden, erschallt lauter, fröhlicher Gesang: <em>„Völkeeer hört die Signaaale, auf zum letzten Gefeeeecht! Die Internationaahaale erkämpft das Menschenreeecht!“ </em>Das alles in einer Lautstärke, die das Mauerwerk des Seminarzentrums zum Beben bringt. Die übrigen 20 Menschen im Raum scheinen verdutzt, aber nicht wirklich überrascht. Kommt das etwa öfter vor?</p>
<p>Über die Lautstärke hinweg, erfahre ich bald den Grund des Protestgesanges. Ein junger Kerl mit neckisch übergeschlagenem grünen Schal hatte irgendwas davon geredet, dass das Gleichstellungsreferat die untergeordnete Rolle der Frau zementiert. Er meint, dass die Rolle der Frau festgeschrieben wird, wenn man sie anprangert… Aha. Na da höre ich doch lieber den Gesängen zu: „…<em>kein Goooott, kein Kaiser, noch Tribuuun…“</em>.</p>
<p>Dem ein-handschuhigen LHG Typen neben mir platzt der Kragen. Er hat genug von der Hymne: „DANN KANN ICH JA NÄCHSTES MAL AUCH MEINE FUßBALLMANNSCHAFT MITBRINGEN UND DIE SOLLEN EIN BISSCHEN RUMGRÖLEN! SORGT MAL FÜR RUHE! HIER WIRD OFFENSICHTLICH NACH ZWEI MASSSTÄBEN GEMESSEN!“, brüllt er dem AStA entgegen. Während seines Aufrufs verlassen immer wieder ein Paar kleine Tröpfchen seinen Mund und spritzen ganz sanft auf meine Stirn. Vielleicht aus Mitleid mit mir oder um die Fußballmannschaft zu vermeiden: Irgendwann jedenfalls erbarmt sich einer der Vorsitzenden die Sänger wieder hereinzubitten.</p>
<p>Ich merke, dass es Zeit wird zu gehen, als wieder der Typ mit dem grünen Schal das Wort ergreift. Er erklärt, dass auch Männer diskriminiert werden, wenn sie als Sekretärin und Stewardess angesprochen werden würden. Es folgt eine vernichtende Gegenrede einer Gleichstellungsbeauftragten, gefolgt von schallendem Applaus. Und wieder bellt der Hund.</p>
<p>Ich verlasse ernüchtert den Saal. Diese Sitzung hat meine Vorstellung vom StuPa als Bundestag in Kleinformat als völlig realitätsfern entlarvt. Denn hier wird getrunken, gesungen und gebellt. Das wäre soweit in Ordnung. Das Schlimme ist jedoch, dass das von uns Studierenden gewählte Gremium sich weder ernst nimmt, noch an die eigenen Fähigkeiten glaubt.</p>
<p>Nichtsdestotrotz gehe ich auch nächstes Mal wieder wählen. Nur für den Kerl mit dem grünen Schal werde ich garantiert nicht stimmen.</p>
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		<title>Trotzkisten vom TU-Campus verjagt</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2012/04/25/trotzkisten-vom-tu-campus-verjagt/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 11:18:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maeggi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Jugendorganisation der Partei für Soziale Gleichheit (PSG) hatte auf dem Gelände der TU einen Vortrag über die Kontroverse um Günter Grass’ Gedicht organisiert. Doch dann tauchte die Polizei auf. Von Margarethe Gallersdörfer und Florian Schmidt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Jugendorganisation der Partei für Soziale Gleichheit (PSG) hatte auf dem Gelände der TU einen Vortrag über die Kontroverse um Günter Grass’ Gedicht organisiert. Doch dann tauchte die Polizei auf. Von <em>Margarethe Gallersdörfer </em>und <em>Florian Schmidt</em>.</strong></p>
<p><strong><a rel="attachment wp-att-7486" href="http://www.furios-campus.de/2012/04/25/trotzkisten-vom-tu-campus-verjagt/grass-plakat/"><img class="aligncenter size-large wp-image-7486" title="Grass-Plakat" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2012/04/Grass-Plakat-470x352.jpg" alt="" width="470" height="352" /></a></strong><em></em></p>
<p><em>Eine Rarität: Das anstößige Plakat hing meist nicht lange.            Foto: F. Schmidt</em></p>
<p>Ein pfeifenuckelnder Mann mit Brille blickte von jedem Baum auf die Studenten in Dahlem, als vor zwei Wochen das neue Semester begann. Neben dem gezeichneten Konterfei prangten die Worte „Stoppt die Kriegstreiber! Verteidigt Günter Grass!“ – ein Aufruf der „International Students for Social Equality“ (ISSE), die Jugendorganisation der trotzkistischen Partei für Soziale Gleichheit (PSG).</p>
<p>Trotz der offensiven Plakatierung waren es nur wenige Interessierte, die sich am 23. April um 18 Uhr am „Treffpunkt“ im Foyer der TU am Ernst-Reuter-Platz einfanden. Empfangen wurden sie dort von verschwörerisch blickenden Menschen. „Folgen Sie einfach dem Mann da, wir gehen in Grüppchen zum Veranstaltungsort“, sagte eine Frau. Durch ein Labyrinth von Hinterhöfen ging es ins „Café Campus“– das von Türstehern bewacht wurde. Die Eintrittskarte: Ein Flyer der Veranstaltung.</p>
<p>Drin folgte die nächste Überraschung. Statt einer Traube von Studenten saßen hauptsächlich mehr oder weniger ältere Jahrgänge an gedeckten Tischen. Die Stimmung erinnerte zunächst eher an einen runden Geburtstag mit Familie im Restaurant als an eine Podiumsdiskussion. Doch das änderte sich schnell.</p>
<p>Eine halbe Stunde nach dem geplanten Beginn verkündete einer der Veranstalter, die Polizei sei eingetroffen, die Veranstaltung dürfe in dem Café nicht mehr stattfinden. Man werde woanders hingehen, „aber wir sagen jetzt gar nicht, wohin genau. Folgen Sie uns einfach“, sagte der Mann. Eine Angestellte des Cafés sagte, sie habe angesichts der Präsenz der Beamten „Ausschreitungen befürchtet“ und Rücksprache mit ihrem Chef gehalten; dieser habe dann beschlossen, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen und die Veranstaltung abzusagen.</p>
<p>Der zuständige Leiter des Einsatzdienstes Ziemer erklärte, die Beamten seien gekommen, um eine Veranstaltung zu schützen, die erst wenige Stunden zuvor wieder abgesagt worden war. Die Polizei habe damit rechnen müssen, dass die Teilnehmer trotzdem erscheinen würden; außerdem habe es im Internet Störungsaufrufe gegeben. Die Veranstalter bestätigten, dass sie eine Kundgebung an– und wieder abgemeldet hätten und dass es bei einer ähnlichen Veranstaltung in Frankfurt tatsächlich zu Störungen gekommen sei. Durch wen? „Zions“, rutschte es einer Studentin heraus, um sich auf Nachfrage jedoch prompt zu korrigieren: „Antideutsche“.</p>
<p>Unter den Blicken zweier Polizisten direkt vor dem „Café Campus“ und vorbei an einem ganzen Mannschaftswagen mit Uniformierten am Ernst-Reuter-Platz machte sich die Gruppe auf in Richtung Bahnhof Zoo. Auf dem Weg dorthin erklärte ein Fotograf der Veranstalter, worum es bei dem Treffen inhaltlich gehen solle: Günter Grass habe die Gefahr, die von einem Angriff Israels auf den Iran ausgehe, offen angesprochen und sei dafür von der öffentlichen Meinung abgestraft und zu Unrecht als Antisemit bezeichnet worden. Generell schienen die anwesenden PSG-Mitglieder die Andeutungen Grass’, Israel ziehe einen Nuklearschlag gegen Iran in Betracht, für berechtigt zu halten.</p>
<p>Die Veranstalter zeigten sich erstaunt über die Komplikationen: Ein Vertreter der Uni habe ihnen telefonisch erklärt, die Entscheidung, ob sie einen Raum bekämen oder nicht, stünde sicherlich auch im Zusammenhang mit einer möglichen Beeinträchtigung der „Beziehung zu den Repräsentanten des Staates Israel“. Eine Teilnehmerin berichtete: „Wir haben bereits zahlreiche Veranstaltungen an der TU durchgeführt. Das ist das erste Mal, dass hier Zensur stattfindet.“ Die TU kommentierte diese Äußerungen nicht.</p>
<p>Der Spaziergang endete schließlich im Café Hardenberg. Das Personal dort schien etwas überrumpelt, doch man einigte sich. Die Organisatoren platzierten ihre Leinwand in einer Ecke, schlossen den Beamer an und rückten Stühle zurecht. Die Verteidigung des Günter Grass konnte beginnen.</p>
<p>Abgesprochen war das mit dem Inhaber des Cafés nicht. Die Trotzkisten hatten sich selbst eingeladen – ohne sich vorher eine Genehmigung des Geschäftsführers geholt zu haben. Der war an dem Abend nicht anwesend, zeigte sich im Nachhinein aber sehr verärgert: Grundsätzlich fänden in seinen Räumen keine parteipolitischen Veranstaltungen statt.</p>
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		<title>Langzeitstudierende unerwünscht</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 13:50:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rani.nguyen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Campus]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Verschärfte Prüfungs- und Studienbedingungen für alle: Die FU will eine Rahmenprüfungsordnung einführen. Das bedeutet Anwesenheitspflicht, Zwangsstudienberatung und begrenzte Prüfungswiederholungen in allen Fächern. Auf studentischer Seite regt sich Widerstand. Von Rani Nguyen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Verschärfte Prüfungs– und Studienbedingungen für alle: Die FU will eine Rahmenprüfungsordnung einführen. Das bedeutet Anwesenheitspflicht, Zwangsstudienberatung und begrenzte Prüfungswiederholungen in allen Fächern. Auf studentischer Seite regt sich Widerstand. Von <em>Rani Nguyen</em></strong></p>
<p><a rel="attachment wp-att-7472" href="http://www.furios-campus.de/2012/04/21/7473/ausserhofer_03b-2/"><img class="aligncenter size-large wp-image-7472" title="ausserhofer_03b" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2012/04/ausserhofer_03b1-470x326.jpg" alt="" width="470" height="326" /></a></p>
<p><em>Die Leistung von Studierenden soll künftig nach drei Semestern überprüft werden.                                                                    Foto: FU Berlin</em></p>
<p>Verglichen mit anderen deutschen Unis war das Studium an der FU bisher selbstbestimmt. In den meisten Fächern dürfen Prüfungen beliebig oft wiederholt werden, man kann auch mal zu Hause bleiben und problemlos acht oder mehr Semester im Bachelor studieren, ohne dafür gerügt zu werden. Damit soll bald Schluss sein – das zumindest geht aus dem Entwurf zur neuen Rahmenprüfungsordnung hervor, die der FURIOS vorliegt.</p>
<p>Künftig soll jede Prüfung nur noch zweimal wiederholt werden dürfen. Wer eine Prüfung beim dritten Versuch nicht schafft, fällt durch die Bachelorprüfung und wird exmatrikuliert. Das Fach darf dann deutschlandweit nicht mehr studiert werden. Studierende, die bereits mehrfach durchgefallen sind, sollen angeblich nach Inkrafttreten der Rahmenprüfungsordnung (RPO) nur noch einen einzigen Versuch haben.</p>
<p>Auch die Anwesenheitspflicht soll neu geregelt werden. Seit dem Bildungsstreik vor zwei Jahren war sie außer Kraft gesetzt und Ermessungsentscheidung der Dozenten. Nun sollen Studierende mindestens 85 Prozent der Lehrveranstaltungszeit anwesend sein; den Dozenten steht es zudem frei, eine höhere Präsenz zu verlangen.</p>
<p>Derzeit kann in den meisten BA-Studiengängen lange studiert werden, erst im achten Semester wird eine Beratung verpflichtend. Die neue Rahmenprüfungsordnung sieht vor, dass nach der Hälfte des Studiums, also mit dem Abschluss des dritten Semesters, in einer obligatorischen Beratung der Studienfortschritt überprüft wird. Sollten zu diesem Zeitpunkt nicht mindestens ein Drittel der Leistungspunkte erreicht sein, kann das Studium nur mit Auflagen fortgesetzt werden.</p>
<p>An vielen deutschen Unis existiert bereits eine Rahmenprüfungsordnung. Dass sich nun auch die FU ein solches Regelwerk geben will, folgt aus dem Entschluss, eine Systemakkreditierung zu erreichen und damit ein Qualitätssiegel für die FU-Studiengänge zu erhalten. Bisher haben die meisten Studiengänge an der FU kein solches Qualitätssiegel. Im September hatte der Akademische Senat sich für die Einleitung einer Systemakkreditierung entschlossen.</p>
<p>Die Bildungsprotestler und die linken Mitglieder des Akademischen Senats sprachen sich gegen eine Rahmenprüfungsordnung aus. Bei einem Treffen wurden Protestaktionen geplant. Die Aktivisten wollen an die Öffentlichkeit gehen und die Studierenden informieren. Die Uni-Gruppe der „Kritischen Juristen“ prüft derzeit, ob es in der Vergangenheit relevante Gerichtsbeschlüsse gegeben hat. In einer Sitzung kommenden Dienstag soll das Studierendenparlament (StuPa) eine Resolution gegen die geplante Rahmenprüfungsordnung verabschieden.</p>
<p>Um das Regelwerk im kommenden Wintersemester anlaufen zu lassen, muss der Akademische Senat eine endgültige Fassung in den nächsten Sitzungen am 23. Mai und 13. Juni beschließen.</p>
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		<title>Hirnchirurgie an der FU</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 21:54:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maeggi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Campus]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Philologischen Bibliothek, genannt "Brain", wird es wohl auch im neuen Semester nicht ruhiger. Jüngst sorgte ein Wassereinbruch für neuen Ärger um den ewigen Patienten in der Habelschwerdter Allee. Von Christopher Hirsch]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der Philologischen Bibliothek, genannt »Brain«, wird es wohl auch im neuen Semester nicht ruhiger. Jüngst sorgte ein Wassereinbruch für neuen Ärger um den ewigen Patienten in der Habelschwerdter Allee. Von <em>Christopher Hirsch</em></strong></p>
<p><a rel="attachment wp-att-7433" href="http://www.furios-campus.de/2012/04/16/hirnchirurgie-an-der-fu/eimer-in-der-philbib/"><img class="aligncenter size-large wp-image-7433" title="Eimer in der PhilBib" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2012/04/Eimer-in-der-PhilBib-470x294.jpg" alt="" width="470" height="294" /></a></p>
<p><em>Im »Brain« tropft’s von der Decke.                                   Foto: Christopher Hirsch</em></p>
<p>Die Philologische Bibliothek der Freien Universität macht ihrem Spitznamen „Brain“ derzeit alle Ehre. Essentiell für Wissen und Denken, aber auch komplex und verletzungsanfällig – so präsentiert sich das „Gehirn“ der Philologien. Die seit mittlerweile acht Monaten andauernden Arbeiten an dem Gebäude gleichen einem chirurgischen Eingriff mit ständig neuen, unerwarteten Komplikationen. Der jüngste Zwischenfall war ein Wassereinbruch, der zur Sperrung von mehreren Ebenen führte und die Aufstellung einer kunstverdächtigen Installation aus Eimern im östlichen Teil des Gebäudes notwendig machte.</p>
<p>Das Eimerensemble ist größtenteils wieder verschwunden und nur noch zwei Ebenen sind teilweise gesperrt, wie die Freie Universität Berlin mitteilte. 500 der 640 Arbeitsplätze seien wieder zugänglich, bei gutem Wetter seien alle Arbeitsplätze nutzbar. Ebenso stünden alle Bücher zur Verfügung. Ganz ohne Schäden verlief der Zwischenfall allerdings nicht: Laut Dr. Klaus Ulrich Werner, dem Leiter der Philologischen Bibliothek, wurden die Notebooks zweier Studierender sowie einige Computerarbeitsplätze und Tische in Mitleidenschaft gezogen. Bücher wurden nicht beschädigt.</p>
<p>Zu weiteren Niederschlägen in der Bibliothek soll es nicht kommen. Die Freie Universität spricht von „planmäßigem Handeln“ nach den Überraschungen der letzten Woche. Werner erklärte, es werde nur noch bei gutem Wetter am Bau gearbeitet. Bleibt die Frage, wie es zu den Komplikationen kam: Das eigentliche Problem schadhafter Dichtungen zwischen den Paneelen der Außenhaut sei schon seit Fertigstellung des Baues bekannt, so Werner. Er betonte, es handele sich nicht um einen konzeptionellen Fehler des Architekten Norman Foster, sondern vielmehr um Mängel in der Ausführung des Baus bzw. in der Produktion einzelner Teile.</p>
<p>Die Behebung dieser Mängel gestaltet sich offenbar schwieriger als ursprünglich angenommen. War der Abschluss der Bauarbeiten anfangs auf Dezember 2011 datiert, gehe man mittlerweile von Juni diesen Jahres aus, so Werner. Neue unerwünschte Nebenwirkungen könnten – nach Baulärm und Wassereinbruch – Temperaturschwankungen sein. Dennoch gebe es laut Werner keine Alternative zu den Arbeiten bei laufendem Betrieb, da die FU eine komplette Sperrung der Arbeitsplätze und Ressourcen nicht kompensieren könne. Man versuche, die Belastung für die Studenten wie bisher durch Verlagerung der Reparaturen auf den frühen Morgen und durch erweiterte Öffnungszeiten am Wochenende möglichst gering zu halten.</p>
<p>Die Bauarbeiten am „Brain“ sind also weiterhin eine Herausforderung. Bleibt zu hoffen, dass der Geburtsfehler am Gebäude sich nicht zu einem chronischen Hirnschaden der Philologien auswächst.</p>
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		<title>Wofür stehst du?</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 09:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eliese</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Ohne zu moralisieren und vorgefertigte Antworten zu liefern, stellen „Zeit“-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo und der Journalist und Schriftsteller Axel Hacke die Frage „Wofür stehst du?“. In ihrem Buch mit dem gleichnamigen Titel  lassen sie ihren Lebensweg prüfend Revue passieren. Dabei stellen sie fest, dass sie sich während ihrer langjährigen Freundschaft noch nie gemeinsam mit dem Thema der Werte auseinandergesetzt haben. Erfolgreich haben sie dies nun in ihrem neuen Buch getan. Von Judita Koziol]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ohne zu moralisieren und vorgefertigte Antworten zu liefern, stellen „Zeit“-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo und der Journalist und Schriftsteller Axel Hacke die Frage „Wofür stehst du?“. In ihrem Buch mit dem gleichnamigen Titel  lassen sie ihren Lebensweg prüfend Revue passieren. Dabei stellen sie fest, dass sie sich während ihrer langjährigen Freundschaft noch nie gemeinsam mit dem Thema der  Werte auseinandergesetzt haben. Erfolgreich haben sie dies nun in ihrem neuen Buch  getan. Von <em>Judita Koziol</em></strong></p>
<p><a rel="attachment wp-att-7420" href="http://www.furios-campus.de/2012/03/31/wofur-stehst-du/wofuerstehstdu/"><img class="size-medium wp-image-7420 alignright" title="wofuerstehstdu" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2012/03/wofuerstehstdu-181x300.jpg" alt="" width="181" height="300" /></a></p>
<p><strong><em><span style="font-style: normal; font-weight: normal;"><br />
</span></em></strong></p>
<p>Giovanni di Lorenzo und Axel Hacke sind keine Tugendbolde, doch in ihrem gemeinsamen Buch nehmen sie sich der großen Themen unserer Zeit an: Klimawandel, Überbevölkerung, Migration und Gerechtigkeit. Sie thematisieren auch die aktuelle Krankheit unserer fragmentierten Gesellschaft: die Angst, die viel mit der Familie zu tun hat und die fast jeder aufgrund von Schwinden traditioneller Werte und Strukturen tagtäglich spürt.</p>
<p>Die Autoren reflektieren in ihrem Buch die Werte, wie Gerechtigkeit und Mitmenschlichkeit, indem sie konkrete Beispiele aus ihren Leben herausgreifen. Dadurch wird die Lektüre niemals trocken. Doch in ihrem Buch überwiegen vor allem genaue Details aus ihrer Biographie. Sie erzählen von ihrer Kindheit und Jugend, von einer Zeit also, die Menschen hervorgebracht hat, die viel politischer sind, als die nachfolgenden Generationen. Dabei verzichten sie nicht darauf die Leute zu kritisieren, die den politischen Moden zum Opfer gefallen sind.</p>
<p>Das Buch ist nicht mit einem Selbsthilfebuch für alle Lebenslagen zu verwechseln. Vielmehr ist den Autoren ein intimes Buch gelungen, in dem sie viel preisgeben und mit sich selbst ins Gericht gehen. Sie bekennen die eigene Ambivalenz, die als besonderer Wert des demokratischen Systems zu betrachten ist, treten aber gegen die allgegenwärtige Gleichgültigkeit und den Rückzug ins Private ein.</p>
<p>Di Lorenzo und Hacke knüpfen an manchen Stellen beiläufig aneinander an, man hätte sich aber mehr intellektuelle Reibung und gegenseitige Kritik im Umgang mit eigenen Standpunkten gewünscht. So reden die Autoren leider größtenteils nebeneinander her und führen selten einen strukturierten Dialog.</p>
<p>Für die Gegenprüfung eigener Wertesysteme eignet sich dieses Buch nicht. Die Ermunterung jedoch, eine bestimmt Haltung im Leben zu entwickeln, die Welt mit ihren Widersprüchen wahrzunehmen und sich der plattmachenden Vereinfachung zu widersetzen, bleibt am Ende haften. Den Autoren gelingt es, den Leser nachdenklich zu stimmen angesichts des politischen Desinteresses der Zeitgenossen.</p>
<p>Wofür stehst Du?: Was in unserem Leben wichtig ist. Eine Suche<br />
Autoren: Axel Hacke, Giovanni di Lorenzo<br />
Verlag: Kiepenheuer &amp; Witsch<br />
Preis: 8,90 €</p>
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		<title>Vorhang auf für die Wissenschaft</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2012/02/29/vorhang-auf-fur-die-wissenschaft/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 09:08:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eliese</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[Das FU-Projekt „Science &#038; Theatre“ versucht Wissenschaft und Dramaturgie zusammenzuführen. Wie das gelingen kann, zeigt nun das ungewöhnliche Theaterstück „Photograph 51“ von Anna Ziegler über die Wissenschaftlerin Rosalind Franklin und ihre revolutionäre Entdeckung der Doppelhelix-Struktur der DNA. Von Kirstin MacLeod]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das FU-Projekt „Science &amp; Theatre“ versucht Wissenschaft und Dramaturgie zusammenzuführen. Wie das gelingen kann, zeigt nun das ungewöhnliche Theaterstück „Photograph 51“ von Anna Ziegler über die Wissenschaftlerin Rosalind Franklin und ihre revolutionäre Entdeckung der Doppelhelix-Struktur der DNA. Von <em>Kirstin MacLeod</em></strong></p>
<p><a rel="attachment wp-att-7405" href="http://www.furios-campus.de/2012/02/29/vorhang-auf-fur-die-wissenschaft/franklin/"><img class="aligncenter size-large wp-image-7405" title="Franklin" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2012/02/Franklin-470x313.jpg" alt="" width="470" height="313" /></a><strong>Anna Cramer als Rosalind Franklin in »Photograph 51″. Foto: ETB</strong></p>
<p>Noch vor knapp 60 Jahren waren Frauen in der Wissenschaft eine Seltenheit und hatten oft mit Geschlechterklischees zu kämpfen. Eine von ihnen war Rosalind Franklin, die 1953 die Röntgenaufnahme „Photograph 51“ in den Händen hielt, auf der zum ersten Mal die Doppelhelix-Struktur der DNA zu sehen war. Diese revolutionäre Entdeckung wurde ihr zu ihren Lebzeiten jedoch nie zugesprochen.</p>
<p>Das gleichnamige Theaterstück „ Photograph 51“  von Anna Ziegler wurde im Rahmen des Projekts „Science&amp; Theatre“ am Englischen Theater in Zusammenarbeit mit Mikrobiologen  und Doktoranden der Freien Universität umgesetzt. Die Wissenschaftler beschäftigten sich im Vorfeld mit dem wissenschaftlichen Hintergrund des Stücks und tauschten sich später mit den Schauspielern über die ihnen meist fremden Themen aus.</p>
<p>Mit dem Projekt sollen neben dem klassischen Theaterpublikum besonders Wissenschaftler und wissenschaftlich Interessierte angesprochen werden. Dennoch steht das menschliche Verhältnis zur Wissenschaft und nicht die Wissenschaft selbst im Vordergrund. „Photograph 51“ ist das vierte Projekt, das auf diese Weise den Weg auf die Bühne des Englischen Theaters gefunden hat.</p>
<p>Das Konzept von „Science &amp; Theatre“ erinnert ein wenig an Infotainment und ist für ein Theaterstück sehr ungewöhnlich: Historische Zusammenschnitte, wissenschaftliche Erklärungen und Dramaturgie vermischen sich, wenn die Darsteller mitten im Spiel erklären, wie die Replikation der DNA funktioniert.</p>
<p>Die Emotionen der Figuren dominieren das zentrale Handlungsgeschehen von „Photograph 51“:  Innere Monologe unterbrechen immer wieder die Handlung, um auszudrücken, was gedacht, aber nicht ausgesprochen wird. Rosalind Franklin, die als Jüdin Antisemitismus und Geschlechterklischees ihres Kollegen Maurice Wilkins ertragen muss, wird als starke und selbstbestimmte Frau dargestellt.</p>
<p>Die Figur Rosalind Franklin ist jedoch eine Einzelgängerin: Statt mit ihren Kollegen zusammen zu arbeiten, forscht sie lieber für sich allein. Dieses Selbstbewusstsein wiederum geht zu Lasten ihrer Arbeit. Franklin gelingt zwar die Röntgenaufnahme „Photograph 51“, doch sie ist allein nicht in der Lage, ihre Forschungsergebnisse richtig zu deuten. Es sind ihre Konkurrenten James Watson und Francis Crick aus Cambridge und ihrem Kollegen Maurice Wilkins, die 1962 mit dem Nobelpreis für Franklins Arbeit belohnt werden.</p>
<p>Die Wissenschaft in das Theater zu integrieren, wie es „von Science &amp; Theatre“ angestrebt wird, gelingt nicht auf ganzer Linie. Leider, denn  an glaubwürdig gespielten, emotionalen und  amüsanten Momenten mangelt es nicht. „Photograph 51“ ist gute Unterhaltung für Wissenschaftslaien, die gern einen Abend lang einem authentischen Oxford-Akzent lauschen  und das ein oder andere vergessene Oberstufen-Biologiewissen nebenbei auffrischen möchten.</p>
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		<title>Etwas mehr als purer Zufall</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2012/02/27/etwas-mehr-als-purer-zufall/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 13:28:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eliese</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Freitag, den 24.02, eröffneten vier FU-Studentinnen die Ausstellung „Zufallstreffer“ im Künstlerhaus Bethanien, die sie im Rahmen des Seminars „Kunst- und Kulturarbeit“ organisiert haben. Dort stellt FU-Alumnus Aurélien Tristan Bonnetain seine abstrakten Zeichnungen aus. Von Franziska Helms]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am Freitag, den 24.02, eröffneten vier FU-Studentinnen die Ausstellung „Zufallstreffer“ im Künstlerhaus Bethanien, die sie im Rahmen des Seminars „Kunst– und Kulturarbeit“ organisiert haben. Dort stellt <strong>FU-Alumnus Aurélien Tristan Bonnetain seine abstrakten </strong>Zeichnungen aus.</strong> <em><strong><span style="font-style: normal;">Von</span> Franziska Helms</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong><a rel="attachment wp-att-7391" href="http://www.furios-campus.de/2012/02/27/etwas-mehr-als-purer-zufall/bethanien_1/"><img class="aligncenter size-large wp-image-7391" title="Bethanien_1" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2012/02/Bethanien_1-470x626.jpg" alt="" width="329" height="438" /></a>Die Ausstellung »Zufallstreffer« im Bethanien. Foto: F. Helms</strong></em></p>
<p>Die Ausstellung „Zufallstreffer – Aurélien Tristan Bonnetain und die Geschichtenerzähler“ ist bei ihrer Eröffnung in Studio I des Künstlerhauses Bethanien gut besucht. Nach und nach finden sich über einhundert Gäste ein. In Grüppchen stehen sie vor den postkartengroßen, naiv-spielerischen Bleistiftzeichnungen und bestaunen deren Detailreichtum. Daneben hängen Texte, in denen elf Autoren verschiedener Nationen interpretativ verarbeiten, was sie in den figürlich bis  abstrakten Arbeiten des Franzosen Bonnetain sehen. Dies scheint nicht immer einfach zu gelingen: „Wenn ich nur den Sinn dieses Bildes verstünde“, klagt ein Text.</p>
<p>Aurélien Bonnetain selbst steht amüsiert in der Besuchermenge. Den Sinn seiner Werke vermag er selbst nicht zu fassen. Zeichnen ist für ihn »ein Akt der Meditation«. Bonnetain ist mittlerweile im Filmgeschäft tätig und präsentiert hier zum ersten Mal seine Zeichnungen.</p>
<p>Die Ausstellung verdankt er der Überredungskunst von Vivi Kallinikou, einer der vier Organisatorinnen, die mit Bonnetain befreundet ist. Kallinikou studiert Kunstgeschichte an der Freien Universität und  hat wie ihre Kommilitonin Annika Hirsekorn auch neben dem Studium schon einschlägige Erfahrungen mit der Planung und Durchführung von Kunstausstellungen gemacht.</p>
<p>Der größte Teil der Projektarbeit „Zufallstreffer“ fand im Praxisseminar „Kunst– und Kulturarbeit“ in diesem Wintersemester statt: Von der Auswahl der Zeichnungen und Kontakt mit den Schriftstellern, von den Pressemitteilungen bis zur Finanzierung und Planung der Leseperformance haben die vier Studentinnen alles selbst gemacht. „Ich habe so viele Stiftungen angeschrieben“, erzählt Alime Gümüs, Studentin der Erziehungswissenschaften, Soziologie und Psychologie. “Es war wie ein Weihnachtsgeschenk, als die Friede Springer Stiftung im Dezember die Finanzierung zugesagt hat.“  Eszter Légrády, die vierte im Bunde, verkauft am Eingang den ebenfalls in Eigenregie entstandenen Ausstellungskatalog.</p>
<p>Am Ende des Abends gab es ein Jazzkonzert und vier zufrieden wirkende Organisatorinnen. Das können sie auch durchaus sein. Die Zeichnungen von Bonnetain fordern den Betrachter zum Rätseln auf. Wie die begleitenden Texte zeigen, erzählen sie trotz klarer Linien keine eindeutigen Geschichten. Wer also Lust hat, sich auf Geschichtensuche zu begeben, wird in dieser angenehm überschaubaren Ausstellung viele finden.</p>
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		<title>Nächste Station: Gruppenkuscheln</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2012/02/20/nachste-station-gruppenkuscheln/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 16:17:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maeggi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Warnstreik bei der BVG am Samstag dauerte 15 Stunden – betroffen waren auch die rund 30 000 Studenten an der FU. Nicht zuletzt dank Beginn der Semesterferien blieb das erwartete Chaos blieb jedoch aus. Die Fahrgäste verhielten sich erstaunlich ruhig. Von Eliese Berresheim]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Warnstreik bei der BVG am Samstag dauerte 15 Stunden – betroffen waren auch die rund 30 000 Studenten an der FU. Nicht zuletzt dank Beginn der Semesterferien blieb das erwartete Chaos jedoch aus. Die Fahrgäste verhielten sich erstaunlich ruhig. Von <em>Eliese Berresheim</em></strong></p>
<p>15 Stunden Streik — das klang wie eine Drohung. „Mit Bedauern“ teilte die BVG auf ihrer Webseite am Samstag, den 18. Februar, mit, dass die Gewerkschaft Verdi den gesamten Berliner Bus-, U– und Straßenbahnverkehr zwischen 4 Uhr und 19 Uhr bestreiken würde. Der Grund: 2,3 Prozent Lohnerhöhung wurden von Arbeitnehmerseite für 2012 und 2013 gefordert. Doch der kommunale Arbeitgeberverband will dieser Forderung nur für 2012 nachgehen. Und so prophezeiten die Tageszeitungen bereits Tage zuvor das Armageddon.</p>
<p>Doch das erwartete Chaos hielt sich – erstaunlicherweise – in Grenzen. Wer klug war (oder FU-Student oder sogar beides) blieb an diesem Samstag zu Hause. Durch den Ausfall der U3 und sämtlicher Buslinien war die Universität quasi von der Außenwelt abgeschnitten. Aus einer sonst halbstündige Anfahrt konnte leicht eine fast zweistündige Pilgerreise zu Fuß und mit S-Bahnen werde.</p>
<p>Doch selbst wer nicht einfach blau feiern oder den Schreibtisch wechseln konnte, sondern sich als Berlinale-Besucher oder treuer Hertha-Fan den Umständen beugen musste, hatte Glück: Vorausschauend richtete der Veranstalter einen Shuttleservice mit Bussen zum Stadion ein und auch die S-Bahn fuhr (fast) ausnahmslos im Fünf-Minuten-Takt. Auch das scheinbar verstärkte Bahnservice-Team stand jedem Fahrgast in Not Rede und Antwort. Die Touristen jedenfalls sahen nicht verwirrter aus als sonst.</p>
<p>Die absolute Horrorstrecke war an diesem Samstag die S-Bahnverbindung zwischen Ostkreuz und Spandau. Um 14 Uhr war das Gleis 4 am Ostkreuz brechend voll. Die S-Bahn Richtung Stadtmitte ächzte förmlich unter den Menschenmassen. Im Schneckentempo erreichte die zum Bersten volle Bahn den Ostbahnhof. Endstation – Pendelverkehr Richtung Stadtmitte. Aber auch hier bewahrten die Fahrgäste geduldig Ruhe. Vielleicht lag es daran, dass am Wochenende die wenigsten im Arbeitsstress waren oder inzwischen Semesterferien hatten. Vielleicht tat auch das milde Wetter sein Übriges – aggressive oder hysterische Ausbrüche blieben jedenfalls aus.</p>
<p>Dabei wäre der BVG-Streik am Samstag eine günstige Gelegenheit gewesen, mal Dampf abzulassen. Denn Berliner Fahrgäste sind bekanntlich einiges gewöhnt in Sachen öffentlicher Nahverkehr: Jahr für Jahr müssen sie Verspätungen, Zugausfälle und Streiks über sich ergehen lassen. Das strapaziert die Nerven. Doch die Solidarität mit den Streikenden schien bei den Berlinern stärker zu sein als der Frust – und das trotz erhöhtem Aggressionspotenzial nach Herthas 1:0-Niederlage gegen den BVB an diesem Tag. Statt Pöbeleien lautete das magische Wort an diesem Tag, wann immer es mal wieder eng wurde: Gruppenkuscheln.</p>
<p>Und wie bestellt begann gegen Ende des Streiks ein Straßenmusiker in der S1 Richtung Wannsee an zu singen: „Please forgive me…“. Da schienen alle den Streik bereits vergeben und vergessen zu haben. Ob sich die Geduld gelohnt hat und Verdi mit dem Warnstreik seine Forderungen durchsetzen konnte, wird heute zeigen.</p>
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		<title>„Prügel-Präsi“ wieder „ausgerastet“?</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2012/02/17/%e2%80%9eprugel-prasi%e2%80%9c-wieder-%e2%80%9eausgerastet%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 10:14:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maeggi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Während der Begehung zur Exzellenzinitiative sei mit Zustimmung des Präsidiums Gewalt gegen protestierende Studenten angewendet worden, behaupten Bildungsstreikende. In einer Sitzung des Akademischen Senats äußerte sich Präsident Alt zu den Vorwürfen. Von Florian Schmidt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Während der Begehung zur Exzellenzinitiative sei mit Zustimmung des Präsidiums Gewalt gegen protestierende Studenten angewendet worden, behaupten Bildungsstreikende. In einer Sitzung des Akademischen Senats äußerte sich Präsident Alt zu den Vorwürfen. Von <em>Florian Schmidt</em></strong></p>
<p>Das Verhältnis zwischen den Akteuren der FU-Bildungsproteste und dem Präsidium der Freien Universität ist spätestens seit der polizeilichen Räumung des besetzten Seminarzentrums vergangenen November denkbar schlecht. Obwohl während der Räumung niemand zu Schaden gekommen war, kursierte danach ein mehrseitiges „AStA-Info“-Blatt mit dem Titel „Prügel-Präsi rastet aus“. Titelbild: eine Fotomontage von Präsident Peter-André Alt mit einem Schlagstock. Nun scheinen die Beziehungen einen neuen Tiefpunkt erreicht zu haben: Während der Begehung zur Exzellenzinitiative vor zwei Wochen hatte das Gremium um Präsident Alt und Kanzler Peter Lange einen privaten Sicherheitsdienst engagiert, der den Henry-Ford-Bau vor protestierenden Studenten abschirmte – „mit Gewalt“, behaupten die Proteststudenten.</p>
<p>In einer Sitzung des Akademischen Senats am Mittwoch hat sich das Präsidium zu den Geschehnissen geäußert. Rund 30 Studenten waren als Gäste anwesend, um ihren Vorwürfen Nachdruck zu verleihen. Ihnen ging es einerseits um Beteiligung und Anhörung bezüglich der Exzellenzinitiative, andererseits um die konkreten Vorfälle rund um den Henry-Ford-Bau. Dort seien die angeheuerten Sicherheitsleute, die laut Anwesenden „teils eindeutig aus dem Türstehermilieu stammten“, mit Gewalt gegen demonstrierende Studenten vorgegangen.</p>
<p>Die Demonstranten warfen Präsident Alt vor, dies toleriert zu haben und verlangten zu erfahren, aus welchem Grund das Sicherheitspersonal überhaupt vor Ort gewesen sei. Ferner unterstellten die Studenten dem Präsidium indirekt, das raue Vorgehen gewollt oder gar forciert zu haben.</p>
<p>„Wir haben das Sicherheitspersonal beauftragt, den Henry-Ford-Bau zu schützen“, entgegnete Alt. Es sei darum gegangen, Störungen während der Begehung zu vermeiden. Zudem sollte auch der Lehrbetrieb, der während der Begehung regulär stattgefunden habe, ungestört bleiben. Aus diesem Grund hätten lediglich Studenten das Gebäude betreten dürfen, die dort zur fraglichen Zeit auch Vorlesungen besuchten.</p>
<p>„Haben Sie Angst vor Ihren Studierenden?“ fragte einer der Gäste. Alt reagierte gelassen. Natürlich habe man keine Angst vor den Studenten. Das Sicherheitspersonal habe lediglich dafür sorgen sollen, dass die Begehung zur Exzellenzinitiative möglichst reibungslos ablaufen konnte.</p>
<p>„Also Gesichtswahren durch Gewalt“, kam die Entgegnung. Doch auch diesen Vorwurf wies Alt entschieden zurück: „Es ist geradezu zynisch von Ihnen, zu behaupten, dass wir Gewalt angeordnet hätten.“ Es sei gar nicht bewiesen, dass das Sicherheitspersonal gewaltsam vorgegangen sei. Das Präsidium habe diesbezüglich eigene Untersuchungen angestellt, um sich ein Bild zu machen. Das Ergebnis: „Wir können ausschließen, dass Gewalt stattgefunden hat.“</p>
<p>Diese Äußerung Alts brachte das Fass offenbar zum Überlaufen. Nachdem sie den Sitzungsverlauf schon zuvor mit zahlreichen Zwischenrufen, Pfiffen und Urlauten gestört hatten, machten die Gäste ihrem Ärger nun durch lautstarkes Getrampel Luft. Doch weil das Präsidium der Behandlung der Vorwürfe bereits mehr als eine Stunde der Sitzungszeit eingeräumt hatte, ging der Akademische Senat schließlich zur Tagesordnung über.</p>
<p><em>Anmerkung der Redaktion: Missverständliche Formulierungen im Text wurden ersetzt. (<em>18.02.2012) Ergänzung: </em></em><em>In der ursprünglichen Version des Artikels wurden die protestierenden Studenten irrtümlich pauschal als AStA-Mitglieder oder   –Anhänger bezeichnet. (20.02.2012)</em></p>
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		<title>Nicht nur’n Gangster-Ding</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 13:36:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maeggi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Campus]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Rap wurde lange Zeit geringgeschätzt in Deutschland. Hip-Hop und Universität? Für viele ein Widerspruch. Aber nicht an der FU! Ein Seminarbesuch im John-F.-Kennedy-Institut. Von Florian Schmidt und Matthias Bolsinger]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rap wurde lange Zeit geringgeschätzt in Deutschland. <strong>Hip-Hop und Universität? Für viele ein Widerspruch. Aber nicht an der FU! </strong>Ein Seminarbesuch im John-F.-Kennedy-Institut. Von <em>Florian Schmidt</em> und <em>Matthias Bolsinger</em></strong><strong><em> </em></strong></p>
<p><em><a rel="attachment wp-att-7344" href="http://www.furios-campus.de/2012/02/08/nicht-nurn-gangster-ding/hiphop-2/"><img class="aligncenter size-large wp-image-7344" title="HipHop" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2012/02/HipHop-470x352.jpg" alt="" width="470" height="352" /></a></em></p>
<p><em>Darüber gibt’s Bücher: Hip Hop</em> <em>ist Kulturgut</em> Foto: Florian Schmidt</p>
<p>Dahlem ist kein Ort für echte Gangster. Der morgendliche Novembernebel verhüllt Einfamilienhäuser und Vorstadtidylle, keine Graffiti. Das John-F.-Kennedy-Institut taugt auch nicht gerade als Untergrund-Jugendzentrum für die Hip-Hop-Szene – erst recht nicht um 8.30 Uhr. Da ist noch tiefste Nacht für harte, kredibile Rapper. Dementsprechend schafft es Seminargast Volkan T. auch nicht wirklich pünktlich. Aber die Teilnehmenden warten gerne – schließlich geht’s um Rap.</p>
<p>Anne Lenz und Laura Paetau leiten ein Hip-Hop-Seminar. „Nothin’ but a G thang?“, heißt es in Anlehnung an die legendäre Hitsingle von Snoop Dogg und Dr. Dre. Die Frage ist natürlich rein rhetorisch gemeint. Rap ist natürlich nicht „bloß ‘n Gangster-Ding“, sondern wert, auch mal unter akademischen Gesichtspunkten betrachtet zu werden: „Repräsentationspraktiken, Rezeptionsmöglichkeiten und Geschlechtskonstruktionen im Rap“, so der Untertitel des Seminars. Straßenkultur hält Einzug in die akademische Sphäre. Jay-Z statt Kant, Beats statt Formeln.</p>
<p>Die Dozentinnen Laura Paetau und Anne Lenz haben bereits zu feministischer Praxis geforscht. Das in der universitären Landschaft eher ungewöhnliche Thema Rap ist für die beiden also auch die Auseinandersetzung mit einem ganz persönlichen Spannungsverhältnis, einem „spannenden Widerspruch“: Wie lässt sich eine kritisch-aufgeklärte Haltung mit der Faszination für ein Musikgenre versöhnen, in dem die kommerziell erfolgreichen – und meist männlichen – Künstler oftmals Frauen und Homosexuelle diskriminieren sowie Gewalt verherrlichen? Wohl nie zur Gänze. Doch das rechtfertigt keine arrogante Vorverurteilung: „Als Alltags– oder Subkultur spiegelt Rap viele gesellschaftliche Machtverhältnisse wider. Man kann Gesellschaft verstehen lernen“, findet Laura Paetau. Doch dafür müsse zuerst Rap verstanden werden.</p>
<p>So sieht das auch Volkan T., Produzent, Rapper und jahrelanger Deutschrap-Insider. In seinen Augen wissen die, die Rap für seine Inhalte verurteilen, zu wenig über die Hip-Hop-Kultur – er sieht deutsche Rapmusik gründlich missverstanden. Deshalb klärt er die Teilnehmer am Anfang des Seminars auf, beginnt von ganz vorne, erzählt die Geschichte des deutschen Hip-Hop: Von den frühen Epizentren der Jugendbewegung in Stuttgart und Heidelberg, wo <em>Advanced Chemistry</em> Ende der 80er erstmals auf Deutsch rappten, über die „Party-Hip-Hopper“ um <em>Fettes Brot</em> und die <em>Absoluten Beginner</em> im Hamburg der 90er bis zum Gangster-Rap, der vor knapp zehn Jahren Berlin auf die Landkarte der Szene setzte. Kurz: Rap auf Deutsch gibt es weit länger, als Bushido und Sido es die Radiohörer glauben machen könnten – nur blenden das viele Menschen aus. Daher gilt Rap oft nur als obszön und niveaulos.</p>
<p>Volkan T. ägert das. Doch noch mehr ärgert er sich über die kommerziell erfolgreichen Gangster-Rapper von heute: „Das sind alles Studiogangster. Nichts davon ist echt.“ Doch die Medien schürten den Erfolg derartiger Sprechsänger, meint er. Nicht zuletzt sorgten sie dafür, dass Gangster-Rap als solcher komplett fehlinterpretiert werde. „Zum Gangsta-Rap gehören sozialkritische Inhalte“ – und nicht bloßes Gerede über den Knast. Die Musik solle den Jugendlichen auf ihrer Suche nach dem richtigen Lebensweg begleiten, statt schlechte Menschenbilder zu prägen.</p>
<p>Auch diese Botschaft soll von Lehrveranstaltungen wie der von Lenz und Paetau ausgehen. Seminare wie „Nothin‘ but a G Thang“ ermöglichen den differenzierten Blick auf eine Kultur, die mittlerweile vieldiskutierte Preisträger hervorbringt. Einen Blick, der vielleicht auch dazu verhilft, künftig mit fundierteren Argumenten in Diskussionen über Integrationspreisverleihungen für „Gangster-Rapper“ zu gehen. Wer über Rap redet, muss auch Rap hören lernen. Hip-Hop bleibt gesellschaftsrelevant. Und ganz gewiss nicht nur ’n Gangster-Ding.</p>
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		<title>25 Jahre subventionierter Urlaub</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2012/02/06/25-jahre-subventionierter-urlaub/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 13:05:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julian.pohl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Furioser Kommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[Hurra, ERASMUS wird 25 Jahre alt! Doch das obligatorische Jubiläumsfazit fällt traurig aus. Ein Kommentar von Julian Niklas Pohl.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hurra, ERASMUS wird 25 Jahre alt! Doch das obligatorische Jubiläumsfazit fällt traurig aus. Ein Kommentar von <em>Julian Niklas Pohl.</em></strong></p>
<p><strong><a rel="attachment wp-att-7174" href="http://www.furios-campus.de/2012/01/16/erst-die-arbeit-dann%e2%80%a6der-master/moko/"><img title="MoKo" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2012/01/MoKo.jpg" alt="" width="450" height="275" /></a></strong></p>
<p>Im Juni 1987 beschloss der Ministerrat der EU, ein Studentenaustauschprogramm ins Leben zu rufen. Ziel sollte die erhöhte Mobilität von Studenten sein, man wollte Hochschulen in ganz Europa vernetzen und zum Kulturaustausch zwischen jungen Europäern aller Nationalitäten beitragen. ERASMUS war geboren.</p>
<p>25 Jahre später offenbaren sich Abgründe zwischen Anspruch und Realität, zwischen Grundkonzept und alltäglicher Durchführung. Denn von der Verwirklichung seiner ursprünglichen Ziele ist das Programm heute so weit entfernt wie Trondheim von Istanbul.</p>
<p>An jeder großen Universität bilden sich Erasmus-Enklaven. Die Masse der Austauschstudenten rottet sich zusammen, streng getrennt vom authentischen Unileben im Zielland. Integration findet ausschließlich über das Anderssein statt. An Hochschulen mit großem Aufnahmepotential führt das sogar zu rein nationaler Gruppenbildung. Ein jedes Mal, wenn in den Gängen der Silberlaube acht lautstark diskutierende Französinnen an mir vorbei rauschen, komme ich nicht umhin, mir die Frage zu stellen, wo denn in diesem Szenario der angedachte Kulturaustausch zu finden ist.</p>
<p>Streng kanonisierte Organisation und verbilligte Mieten in großen Studentenwohnheimen führen nur zu Parallelgesellschaften. Der ERASMUS-Student trifft auf viele junge Miteuropäer aus vielen verschiedenen Staaten; dagegen wäre an sich ja nichts einzuwenden, nur verkümmert die Wichtigkeit des Ziellandes dabei zusehends. Denn mit Spaniern und Griechen saufen kann man ja in Wohnblocks in Istanbul genauso gut wie in selbigen in Berlin, Helsinki oder Edinburgh.</p>
<p>Noten, ein ausreichendes Sprachniveau und akademische Inhalte scheinen für die Studenten überhaupt keine Rolle mehr zu spielen. Wenn ich wollte, könnte ich schon in wenigen Monaten in einer Vorlesung in Paris sitzen, und es würde mir auffallen, dass ich mit meinem Sprachniveau, das bei „Oui, oui, deux baguettes!“ endet, keine einzige Arbeit einreichen kann. Das von der EU mühevoll herbeiprozessierte ECTS-System wird damit immer überflüssiger, weil sich ohnehin kaum noch jemand Leistungen aus dem Ausland anerkennen lässt.</p>
<p><strong>Müssen, Wollen, Brauchen?</strong></p>
<p>Und dabei scheint doch alles so stimmig zu sein. Heute ist einem zukünftigen Arbeitgeber ein Lebenslauf ohne Auslandserfahrung praktisch nicht mehr zuzumuten. Ein ERASMUS-Aufenthalt signalisiert dem potentiellen Chef scheinbar Weltläufigkeit, Offenheit und weiteren Soft-Skill-Bullshit. Doch je mehr Studenten durch Europa gezerrt werden, desto mehr wachsen Zweifel an den positiven Effekten eines ERASMUS-Jahres. Was einst spannende Zusatzqualifikation war, scheint heute langweiliges Mainstream-Kalkül zu sein: Man <em>muss</em> halt im Ausland gewesen sein; ob man es wirklich <em>will</em> oder <em>braucht</em>, interessiert längst niemanden mehr.</p>
<p>Die Millionen Euro, die jedes Jahr in das ERASMUS-Programm gepumpt werden, sollten umgeschichtet werden: auf Hochschulkooperation beruhende Direktaustauschprogramme, wie sie an der FU in geringer Zahl vorhanden sind, gehören ausgebaut. Hier sorgt ein strengeres Auswahlverfahren dafür, dass eine authentische Motivation für einen Studienaufenthalt im jeweiligen Land besteht. Der Student ist zudem gezwungen, sich mit Forschungsschwerpunkten an den Gastunis auseinanderzusetzen um seine ideale Zieluni zu finden. Die niedrigen Platzzahlen pro Universität versuchen außerdem dem Effekt der Enklavenbildung entgegenzuwirken.</p>
<p>Voraussetzung für einen Aufenthalt im Ausland sollte daher der Nachweis über mindestens gute Kenntnisse der Sprache im Zielland sein, Studiensprache Englisch hin oder her. Wer nach Spanien will, sollte nach Spanien wollen, weil er mit Spaniern leben will, nicht weil dort die Strände so schön und die Cocktails so bunt sind.</p>
<p>Natürlich wird sich nichts ändern. ERASMUS bleibt auch nach 25 Jahren populär. Und allen Widrigkeiten zum Trotz: ERASMUS ist das, was man daraus macht. Wenn einer jungen Politikwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Friedens– und Konfliktforschung ein Platz an der Universität von Uppsala zugesprochen wird, so mag ihr Semester in Schweden inhaltlich hochwertig und spannend verlaufen; und wenn sie sich wirklich dazu zwingt, wird sie während ihres gesamten Aufenthaltes weder mit Briten noch mit Österreichern reden müssen. Doch für den Rest bleibt ERASMUS, was es ist: subventionierter Urlaub.</p>
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		<title>»Dem Wahren, Schönen und Guten ein kleines Zuhause bieten«</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 17:10:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maeggi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Er trägt den Titel  „jüngster Verleger Deutschlands“: Robert Eberhardt ist FU-Student und Gründer des 
„Wolff Verlags“. Kirstin MacLeod hat mit ihm über seine Leidenschaft für Bücher gesprochen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Er trägt den Titel  „jüngster Verleger Deutschlands“: Robert Eberhardt ist FU-Student und Gründer des </strong><strong>„Wolff Verlags“. <em>Kirstin MacLeod</em> hat mit ihm über seine Leidenschaft für Bücher gesprochen.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-7260" href="http://www.furios-campus.de/2012/02/04/dem-wahren-schonen-und-guten-ein-kleines-zuhause-bieten/roberteberhardt_demgutenwahrenundschonen/"><img class="aligncenter size-large wp-image-7260" title="RobertEberhardt_DemGutenWahrenUndSchönen" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2012/02/RobertEberhardt_DemGutenWahrenUndSchönen-470x626.jpg" alt="" width="470" height="626" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><em>Seit drei Jahren Verlagseigentümer: Robert Eberhardt</em>                Foto: Kirstin MacLeod</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Robert, wie kommt man dazu, mit 21 seinen eigenen Verlag zu gründen?</strong></p>
<p>Ich hatte zu diesem Zeitpunkt gerade ein Buch geschrieben, es handelt von einem Kleindichter der Romantik, den ich wieder zum Leben erwecken wollte. Einen großen Verlag hätte das nicht interessiert. Ich wollte nicht nur Bücher schreiben, sondern Bücher machen! Es war toll, die ganze Umsetzung des Buches selbst mit erleben zu dürfen.</p>
<p><strong>Welche Schwierigkeiten sind bei der Verlagsgründung aufgetreten?</strong></p>
<p>Natürlich ist das Ganze ein „Learning by doing“-Prozess. Man muss die Infrastruktur aufbauen, den Kontakt zu Druckereien aufnehmen, die Vertriebswege einrichten und vor allem Ideen und Manuskripte für gute Bücher haben. Außerdem muss man bereit sein, Kompromisse einzugehen: Etwa auf die Reise nach dem Abi verzichten und das so gesparte Geld als Startkapital verwenden.</p>
<p><strong>Du wusstest also schon immer, dass die Literatur deine berufliche Zukunft sein würde?</strong></p>
<p>Es war eine Ahnung, die sich bis jetzt bestätigt hat. Mein Interesse an Büchern war schon immer groß, aber als ich angefangen habe zu schreiben war das natürlich noch nicht „literarisch“. Der Verlag steht ja auch erst am Anfang. Bisher sind pro Jahr zwei Bücher erschienen, dieses Jahr sollen es fünf werden.</p>
<p><strong>Inwieweit hat dir dein Studium bei deiner Arbeit als Verleger geholfen?</strong></p>
<p>Ich studiere Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik, dadurch hat es sich immer gut ergänzt. Viele Ideen und Kontakte habe ich meinem Studium zu verdanken.</p>
<p><strong>Aber woher nimmst du zwischen Vorlesungen, Seminaren und Prüfungen die Zeit, den Verlag aufrecht zu erhalten?</strong></p>
<p>Wenn man etwas wirklich mit Interesse und Leidenschaft macht, findet man immer die Zeit dazu! Es ist viel Arbeit, aber bisher habe ich immer alles unter einen Hut bekommen und hatte vor allem Spaß dabei. Außerdem bin ich ja nicht auf mich allein gestellt. Zusammen mit mir wirken noch vier weitere Literaturbegeisterte im Verlag mit.</p>
<p><strong>Was gefällt dir am meisten an der Arbeit eines Verlegers?</strong></p>
<p>Ich darf interessante Menschen treffen und dabei eine Tätigkeit ausführen, die am Ende auch noch meistens wertgeschätzt wird. Es ist einfach ein tolles Gefühl, wenn ein Buch erscheint, den Weg zum Leser und später in die Bibliotheken der Welt findet. Gerade in der „digitalen Zeit“ ist das ein nur vermeintlicher Anachronismus, dessen Wert Freunde des Verlags und Kunden aber sehr schätzen.</p>
<p><strong>Wie stehst du denn zu Aussagen wie „Papier ist ein totes Geschäft, in Zukunft passiert alles online“?</strong></p>
<p>Ich setzte mich bewusst für das gedruckte Wort ein! Mein Herz hängt am Produkt Buch: Etwas Handfestes, mit Optik und Inhalt – und zur Not kann man jemanden damit erschlagen <em>(lacht)</em>. Tinte auf Papier ist eben kein Blogpost, der am nächsten Tag vergessen ist! Ein Buch kann fünf Jahre im Regal ruhen, dann schlägt man es wieder auf und entdeckt es neu.</p>
<p><strong>Von e-Books hältst du also nichts?</strong></p>
<p>Ich habe noch nie wirklich eins gelesen. In unserem Verlag legen wir den Fokus auf die „klassischen“ Bücher. Persönlich gehört für mich zum Lesen auch das Umblättern von Seiten, sei es bei einer Zeitung oder bei Büchern.</p>
<p><strong>Du warst mit deinem Verlag schon zweimal auf der Frankfurter Buchmesse. Hast du das Gefühl, dass du dort trotz deines Alters ernst genommen wirst?</strong></p>
<p>Natürlich ist es etwas besonderes, mit Anfang Zwanzig in Frankfurt seinen eigenen Stand zu haben. Man wird zunächst nur wahrgenommen. Ernst genommen wird man, wenn die Qualität der Bücher es erlaubt. Die eigene Bekanntheit steigt ja auch mit der Anzahl der Messen. Ich freue mich schon sehr auf die kommende Buchmesse, denn die letzten beiden waren zwei sehr spannende Wochen meines Lebens. Ich durfte so viele interessante Menschen kennen lernen und die Luft auf dem Buchmarkt schnuppern, das war einfach toll! Neulich traf ich zufällig Wladimir Kaminer, der mir orakelhaft sagte: „Die großen Verlage werden klein und die kleinen groß.“</p>
<p><strong>Was hältst du von Kaminers Aussage?</strong></p>
<p>Er hat es auf den Punkt gebracht. Wenn man rückblickend die Geschichte eines Jahrzehnts schreiben möchte, schaut man immer auch auf die damals jungen Verlage. Das Kreative dieser Zeit wurde dort gebunden, oft in kleinen Auflagen. Ernst Rowohlt und Samuel Fischer sind noch heute jedem Leser bekannt, weil ihre Verlage heute zu Großkonzernen gehören und wahre Buchfarbiken sind. Die meisten Verlage und Verleger der Vergangenheit sind verschwunden, haben aber trotzdem für Literatur und Gesellschaft Werte im wahrsten Sinne des Wortes geschaffen. Heute bombardieren die Konzerne den Markt mit zehntausenden Neuerscheinungen und die unabhängigen kleinen Verlage bringen wenige, dafür aber spannende Bücher heraus. „Klein“ und „Groß“ sind daher nur bedingt an den Umsatzzahlen zu messen.</p>
<p><strong>Wo siehst du dich in zwanzig Jahren? Bei den „Großen“?</strong></p>
<p>Der <em>Wolff Verlag</em> ist größer geworden und ich verlege mehr Bücher im Bereich Literatur und Kunst. Im März eröffnen wir einen Projektraum mit Buchverkauf in Berlin-Mitte. Für unseren Verlag halten wir ständig Ausschau nach Studenten der Geisteswissenschaft mit interessanten Publikationen. Im Projektraum kann jeder gern an uns herantreten! So pathetisch es klingen mag, aber ich will dem Wahren, Schönen und Guten ein kleines Zuhause bieten. Die Zeiten werden rauer. Die Gesellschaft wird Verlage als Refugium für Poesie und Kunst und andererseits als Sprachrohr für Neues wertschätzen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Zur Person</strong></span></p>
<p><em>Vor drei Jahren beschloss Robert Eberhardt, einen Verlag zu gründen und bekam von der Branche prompt den Stempel „jüngster Verleger Deutschlands“ aufgedrückt. Heute ist er 24 Jahre alt und mit seinem „Wolff Verlag“ auf der Erfolgsspur. Von Heidelberg über Cambridge und Paris führte ihn sein Studium der Geschichte, Kunstgeschichte und Germanistik nach Berlin. Zurzeit bereitet er an der FU seine Abschlussarbeit zum Thema „Schrift-Bild-Verschränkungen um 1800“ vor.</em></p>
<p><em>Neugierig geworden? <a href="http://www.wolffverlag.de">www.wolffverlag.de</a></em></p>
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		<title>in/compatible – Die transmediale 2k+12</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 20:24:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eliese</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Die "transmediale" im Haus der Kulturen der Welt ist ein Festival für Kunst und digitale Kultur. Künstler, Wissenschaftler und Aktivisten aus aller Welt präsentieren ihre Arbeiten. Katharina Hilgenberg hat es sich vorab angeschaut.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die »transmediale«, die vom 31.01. bis zum 05.02. im Haus der Kulturen der Welt stattfindet, ist ein Festival für Kunst und digitale Kultur. Künstler, Wissenschaftler und Aktivisten aus aller Welt präsentieren ihre Arbeiten in Symposien, Ausstellungen, Performances, Video-Screening und Konzerten. <em>Katharina Hilgenberg</em> hat es sich vorab angeschaut.</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong><a rel="attachment wp-att-7228" href="http://www.furios-campus.de/2012/01/31/incompatible-%e2%80%93-die-transmediale-2k12/incompatible_foto/"><img class="aligncenter size-large wp-image-7228" title="incompatible_foto" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2012/01/incompatible_foto-470x352.jpg" alt="" width="470" height="352" /></a></strong></p>
<p style="text-align: right;">Foto: transmediale.de</p>
<p>Das Ladekabel passt nicht zum Handy, der Dozent kann die OpenOffice-Datei nicht öffnen, es existiert keine Verbindung zwischen Beamer und Computer – was zusammen passen sollte, ist unvereinbar, inkompatibel. All diese kleinen Ärgerlichkeiten, banal bis schwerwiegend, haben wir so oder ähnlich schon mal erlebt.</p>
<p>»In/compatible« heißt das Thema der »transmediale« in diesem Jahr. Das Festival für Kunst und digitale Medien will Unvereinbarkeiten in ihrer Destruktivität einerseits und ihrem (kreativen) Potential andererseits erforschen. Dabei geht es um weit mehr als die eingangs beschriebenen, kleinen Alltagsprobleme.</p>
<p>Für die FURIOS habe ich eine Presseakkreditierung zum Festival bekommen. Es ist mein erster Pressepass und so mache ich mich ein bisschen aufgeregt und sehr gespannt auf zur Pressekonferenz und Ausstellungspreview im Haus der Kulturen der Welt. Nervös hätte ich nicht sein müssen – die „richtigen Journalisten“, die sich dort versammelt haben, sind vollkommen durchschnittliche Menschen, ein paar mittelalte Yuppies und übercool gelangweilte Musikblogger, der Rest wahrscheinlich Praktikanten. Ich passe eigentlich ganz gut ins Bild und ich fühle mich sehr wichtig.</p>
<p>Schnell schnappe ich mir meine glänzende Pressemappe und irgendeinem Kulturredakteur das letzte Poster vor der Nase weg – wer sie gesehen hat, weiß, dass sie toll aussehen.</p>
<p>Im Konferenzraum stellen die Kuratoren Kristoffer Gansing, ein sehr jung aussehender Schwede, der sich selbst als „Medienarchäologe“ bezeichnet und erst in diesem Jahr die Leitung der »transmediale« übernommen hat, und Jan Rohlf vom CTM, dem gleichzeitig stattfindenden Musikfestival, ihre Konzepte vor. Dass sie dabei vor einem riesigen, kompliziert aussehenden Kabelchaos sitzen und manchmal nach technischer Hilfe fragen müssen, passt eigentlich ganz gut zum Thema des Festivals.</p>
<p>Im Anschluss findet eine Presseführung durch die Ausstellungen im Haus der Kulturen der Welt statt. Das Festival ist in vier Teile aufgegliedert und auch durch die Fülle an Veranstaltungen am Anfang etwas schwer zu überblicken. Dabei hilft auch die »multicolored timetable« wenig.</p>
<p>Die Initiative »reSource«, eine von Tatiana Bazzichelli kuratierte „Plattform für hacktivistische Praxis, Forschung und künstlerische Produktion“ beinhaltet im Rahmen des Festivals Installationen wie den Misskommunikationsapparat R15N des Künstlerkollektivs »Telekommunisten« und Panel-Diskussionen, die wiederum in die Themenschwerpunkte »Methods«, »Activism«, »Networks«, »Markets« und »Sex« unterteilt sind.</p>
<p>Sandra Naumann, Kuratorin des Performance-Programms, führt uns in das Auditorium, wo wir die Aufbauarbeiten des legendären Lichtkünstlerkollektivs »Joshua Light Show« sehen. Das Equipment der New Yorker ist dasselbe, das sie bereits bei ihren Auftritten mit Jimi Hendrix und Janis Joplin benutzten. Joshua selbst wirkt erstaunlich frisch und wenig drogenzerfressen dafür, dass er damals in Woodstock spielte. Die Gruppe tritt an drei Abenden mit jeweils unterschiedlichen Musikern auf.</p>
<p>Im Untergeschoss zeigt uns Jacob Lillemose die Ausstellung »Dark Drives«, deren Kernstück eine schwarze Festplatte auf schwarzem Sockel ist. Das Stück des amerikanischen Künstlerduos Art 404 enthält ein Terrabyte an illegalen Downloads im Wert von fünf Millionen Dollar.</p>
<p>Nicht verpassen sollte man das von Marcel Schwierin kuratierte Videoprogramm »Satellite Stories«, das die Kompatibilität des Menschen und seiner artifiziellen Umgebung hinterfragt. Reinterpretierungen diverser Youtube-Videos bilden einen Teil des Programms und vermischen sich wunderbar mit Performanz-Aufnahmen wie der von Dennis Feser, der sich vor der Frankfurter Skyline in Klebeband und Gemüse einwickelt. Zudem werden anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Festivals, damals als Ableger der Berlinale gegründet, alle Videos der ersten »transmediale« gezeigt.</p>
<p>Als ob das alles nicht genug wäre, gibt es schließlich das Symposium mit einer Keynote-Adress des Philosophen Graham Harman und Diskussionen, an denen unter anderem Mitglieder von Anonymus teilnehmen. Es geht hier um Inkompatibilitäten im weiteren Sinne: die Finanzkrise und die Unvereinbarkeit demokratischer Systeme mit internationaler Technokratie, Missfunktionen zwischen Regierungen und ihren Bürgern, wie im arabischen Frühling gesehen, und die Frage, wie Inkompatibilitäten in einem System zur Erneuerung und Verbesserung, aber auch zur Destruktion desselben beitragen.</p>
<p>Das ist viel Input für eine Woche. Die Fülle an Programmpunkten und die gelungene Themenauswahl machen die »transmediale« zu einem Highlight im jährlichen Berliner Veranstaltungskalender. Das Festival erinnert uns daran, dass wir uns täglich in einer digitalen Welt bewegen, die wir zu selten hinterfragen. Wer sich nicht sicher ist, ob sich ein Besuch lohnt, für den sei noch erwähnt, dass der Künstler Gæoudji Sygnok nicht nur ein netter, wenn auch etwas verwirrter Typ ist und ein Monokel trägt, sondern auch seine gesamte Habe im Foyer verschenkt.</p>
<p>Zum Schluss eine kleine Anekdote: während ich mir noch am Ausgang meine Taschen mit Gratisprospekten und –postern vollstopfe, klingelt plötzlich ein Telefon neben mir. Die Dinger stehen überall im Haus herum und sind Teil der Telekommunisten-Installation. Vier Leute standen um das Gerät und blickten sich beklemmt an, während wirklich keiner rangehen wollte. Was soll man auch sagen, wenn man keine Ahnung hat, wer am anderen Ende der Leitung ist? So ging der wohl erste Anruf des R15N ins Leere. Misskommunikation. Incompatible.</p>
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		<title>Die Ungerechtigkeit bleibt</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 22:08:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hendrik.pauli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Furioser Kommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle Jahre wieder: Die Inspektoren der Exzellenzinitiative kommen an die FU. Doch im Rennen um die Fördermillionen drohen die wirklichen Probleme mal wieder ignoriert zu werden. Ein Kommentar von Lev Gordon.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Alle Jahre wieder: Die Inspektoren der Exzellenzinitiative kommen an die FU. Doch im Rennen um die Fördermillionen drohen die wirklichen Probleme mal wieder ignoriert zu werden. Ein Kommentar von <em>Lev Gordon</em>.</strong></p>
<p><a rel="attachment wp-att-4377" href="http://www.furios-campus.de/2011/01/24/hypokratische-verhaltnisse/montagskommentar-7/"></a></p>
<p><a rel="attachment wp-att-7174" href="http://www.furios-campus.de/2012/01/16/erst-die-arbeit-dann%e2%80%a6der-master/moko/"><img class="alignnone size-full wp-image-7174" title="MoKo" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2012/01/MoKo.jpg" alt="" width="450" height="275" /></a><a rel="attachment wp-att-4377" href="http://www.furios-campus.de/2011/01/24/hypokratische-verhaltnisse/montagskommentar-7/"></a></p>
<p>Die Zahl ist beeindruckend: 2,7 Milliarden Euro sind in der dritten Runde der Exzellenzinitiative ausgeschrieben. Im Sommer wird über die Anträge entschieden. Die Förderung wird dann bis zum Jahr 2017 laufen. Die Freie Universität Berlin ist die erfolgreichste Uni im Wettbewerb der Exzellenzinitiative. Doch wie profitieren die Studierenden davon? Die fragen sich angesichts überfüllter Hörsäle und knapper Seminarplätze immer wieder: Ist das eine exzellente Universität?</p>
<p>Auf den ersten Blick ist die Exzellenzinitiative eine feine Sache: Sie bringt Bewegung in die Strukturen der Hochschullandschaft und ist eine wahre Jobmaschine: Allein 4057 neue Arbeitsplätze hat sie deutschlandweit seit 2007 geschaffen. Hinzu kommen 220 Professuren und 4000 WissenschaftlerInnen, die durch die Initiative an die Universitäten gekommen sind. Zur Exzellenzinitiative gehören drei Förderlinien: Graduiertenschulen, Exzellenzcluster und „Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung“. Die Freie Universität hat in allen drei Förderlinien erfolgreich abgeschnitten und hat zwischen 2007 und 2012 Mittel in Höhe von 108 Millionen Euro erhalten.</p>
<h4>Wen kümmert die Lehre?</h4>
<p>Doch wo viel Licht ist, ist auch Schatten. Denn von dem Geld profitiert keinesfalls die gesamte Universität, sondern nur einzelne Bereiche. Mit dem Geld wird nur eine kleine Gruppe WissenschaftlerInnen gefördert, die der FU internationales Ansehen einbringen. Die 108 Millionen Euro verteilen sich auf drei Exzellenzcluster und fünf Graduiertenschulen. Dort, wo das Geld am meisten gebraucht wird, kommt es nicht an: in der Lehre. Die Inspektoren, die derzeit auf dem Campus unterwegs sind, schauen sich bei ihrem Rundgang weder die vollen Hörsäle an, noch wird die sinkende Anzahl der Professuren bewertet.</p>
<p>Grund dafür ist die Gesetzgebung: Die schreibt vor, dass Lehre Ländersache ist und dass der Bund sich nicht einmischen darf. In die Forschung darf aber weiter investiert werden. Selbst bei der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG), die zusammen mit dem Wissenschaftsrat die Federführung bei der Exzellenzinitiative hat, sieht man das kritisch. „Gelinde gesagt bescheiden“ sei die Situation laut DFG-Sprecherin Beate Konze-Thomas. „Das Hauptproblem ist die schlechte Grundausstattung an vielen deutschen Universitäten.“ Davon sei nicht nur die Lehre, sondern auch die Forschung betroffen. Knappe Forschungsbudgets können allerdings mit Drittmitteln ausgeglichen werden; für die Lehre ist das nicht möglich. Tatsächlich erhöhte sich nach der Teilnahme am Wettbewerb die Drittmitteleinwerbung von 57,1 Millionen Euro im Jahr 2007 auf 96,2 Millionen Euro 2009.</p>
<p>Aber muss die Lehre benachteiligt werden, nur weil sie sich nicht selbst retten kann? Die DFG gibt sich selbstkritisch: Man habe aus den Fehlern der letzten Runde gelernt und stelle die Lehre dieses Mal nicht in den Hintergrund. In den neuen Richtlinien finden sich dennoch nur vage Absichten zu „innovativen Konzepten zur forschungsorientierten Lehre“. So gibt es weiterhin wenige Anreize für die vom Sparzwang geplagte FU, in die Lehre zu investieren. Die FU muss jedes Jahr allein 75 Millionen Euro kürzen, um den Budgetplan einzuhalten. Das schafft unhaltbare Zustände wie am Otto-Suhr-Institut, wo unbezahlte Tutorien gängige Praxis sind.</p>
<p>Die Ungerechtigkeit bleibt also. Schlimmer noch, wenn sich nichts ändert, droht die Exzellenzinitiative die Verhältnisse von Forschung und Lehre zu zementieren. Die Länder müssen sich endlich ihrer Verpflichtung bewusst werden und die Lehre an den Unis ausreichend finanzieren. Aber auch der Bund ist mit Schuld: Er setzt auf Prestigewettbewerb, ohne auf die Defizite der Universitäten Rücksicht zu nehmen. AStA und Fachschaftsinitiativen haben heute und morgen zu Protesten aufgerufen, um diese Umstände zu kritisieren.</p>
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		<title>Erst die Arbeit, dann…der Master</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 23:03:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rani.nguyen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Furioser Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Masterplatz-Garantie für alle – dank eines Gerichtsbeschlusses über die Unrechtmäßigkeit des Psychologie-NC an der HU könnte dies bald Realität werden. Rani Nguyen hält davon nichts. Er befürwortet berufliche Praxis als Zugangshürde für den Master.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste"><strong><span style="font-family: Georgia, serif;"></p>
<p></span></strong><span style="color: #000000;"><strong>Masterplatz-Garantie für alle – dank eines Gerichtsbeschlusses über die Unrechtmäßigkeit des Psychologie-NC an der HU könnte dies bald Realität werden. <em>Rani Nguyen</em> hält davon nichts. Er befürwortet berufliche Praxis als Zugangshürde für den Master.</strong></span><a rel="attachment wp-att-7174" href="http://www.furios-campus.de/2012/01/16/erst-die-arbeit-dann%e2%80%a6der-master/moko/"><img class="aligncenter size-full wp-image-7174" title="MoKo" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2012/01/MoKo.jpg" alt="" width="450" height="275" /></a></p>
</div>
<div id="_mcePaste">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; line-height: 14.25pt; background: white;">
<p class="MsoNormal">„Masterstudium für alle“ war eine der am häufigsten artikulierten Forderungen in der StuPa-Wahl. Doch was wird da verlangt? Eine Masterplatzgarantie: Das heißt auch 50 auf Boden und Fensterbank zusammengepferchte Studierende, ein Dozent und wöchentliche Referatsmarathons – und das, obwohl hier doch Wissen vertieft werden soll. Laut der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) schließen heute schon drei Viertel aller Absolventen nach dem Bachelor sofort ein Aufbaustudium an. Gäbe es einen Masterplatzanspruch, wären es wohl noch mehr. Eine weitere Erhöhung des Berliner Bildungsetats ist in Anbetracht der allgemeinen Sparpolitik und des bereits um 17 Prozent erhöhten Hochschulbudgets (2006–2010) unwahrscheinlich.</p>
<p class="MsoNormal">Trotzdem ist die Argumentation für einen Anspruch auf einen Masterstudienplatz vielfältig – oftmals aber wenig stichhaltig. Die Annahme, dass mit einem Bachelor weniger verdient wird, stimmt mehrheitlich – allerdings ist der Unterschied gering. Die Gehaltsstudie 2011 der Personalvermittlung <em>alma mater</em> ergab: Bachelor-Absolventen steigen mit durchschnittlich 40.000 Euro bei deutschen Großunternehmen ein, Master-Absolventen mit 42.000 Euro. Bei Kleinunternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern verdienen Bachelor-Absolventen sogar 1000 Euro mehr als Master-Absolventen.  Laut dem <em>Staufenbiel Institut</em>, einem Karrieredienstleister, besteht der Gehaltsunterschied nur anfangs, denn danach steigt der Lohn im Verhältnis zur Leistung – ganz gleich ob Bachelor oder Master.</p>
<p class="MsoNormal">Auch bei der Arbeitsplatzsuche tun sich Bachelor-Absolventen nicht schwerer. Dass sie in etwa genauso schnell Arbeit wie Magister– oder Diplom-Absolventen finden, zeigte eine Studie der Universität Kassel. Die Kampagne „Welcome Bachelor“ der deutschen Wirtschaft bestätigt die gewachsene Akzeptanz des Bachelors.</p>
<p class="MsoNormal">Ein Master bedeutet also nicht automatisch mehr Akzeptanz und Bares. Welches Unternehmen will schon einen Master-Absolventen, der mit theoretischem Wissen glänzt, aber noch keine praktische Erfahrung gesammelt hat? Kritiker führen hier natürlich die Ökonomisierung der Bildung an: „Man lernt ja nicht für die Wirtschaft, sondern für sich selbst!“ Eine plausible Aussage, jedoch bleibt dabei eines unberücksichtigt: Die Hochschule stellt nur eine der verschiedenen Säulen des Lernens dar. Nicht nur im Master-Studium lernt man. Auch soziales Engagement, politische Teilnahme und eigenständiges Lernen führen zu persönlicher Reife – und das sogar weitgehend kostenlos.</p>
<p class="MsoNormal">Was unter Studenten im Alltag ständig geäußert, allerdings in der Debatte kaum eingestanden wird, ist die Unwissenheit, was man mit dem eigenen Leben eigentlich anfangen will. Da scheint der Master optimal, um die Entscheidungsfindung noch zwei weitere Jahre auf die lange Bank zu schieben. Nebenbei hat man noch das Äquivalent zum vermeintlich sicherheitsstiftenden Diplom ergattert – und die Solidargemeinschaft etwa 20.000 Euro gekostet. Studierende, die einfach mal einen Master machen, weil sie nicht wissen, was sie sonst machen sollen, kosten aber nicht nur Geld. Sie beeinträchtigen auch das Studium für jene, die nicht bloß zum Zeitvertreib an der Uni bleiben.</p>
<p class="MsoNormal">Deswegen sollte der garantierte Übergang ausschließlich bestimmten Berufsgruppen wie Forschern oder Lehrern vorbehalten sein: Für sie ist das weitere Studium nämlich Bedingung für eine spätere Berufspraxis. Aber wie prüfen, ob jemand tatsächlich in die Forschung gehen will? In den USA ist es zum Beispiel vielerorts üblich, künftige Forscher und Wissenschaftler nur dann für ein postgraduales Studium zuzulassen, wenn sie nicht nur den Master, sondern auch gleich den Doktor machen.</p>
<p class="MsoNormal">Um den Master nicht zum Auffangbecken für Unentschlossene verkommen zu lassen, ist es sinnvoll, Berufserfahrung zur Voraussetzung für den MA-Zugang zu machen. Während der Auseinandersetzung mit der Arbeitswelt nach dem Bachelor lassen sich berufliche Perspektiven und Interessen identifizieren. Im anschließenden Master kann dann Praxis mit vertiefter Theorie verbunden werden, so wie es bei MBA-Programmen bereits der Fall ist. An der FU existiert beispielsweise der Executive Master of Business Marketing, der nur mit dreijähriger Berufserfahrung zugänglich ist. Ein weiterer Vorteil des obligatorischen Berufseinstiegs: Einige Bachelor-Absolventen werden erkennen, dass sie doch keinen Master machen wollen.</p>
<p class="MsoNormal">Anstatt darauf zu pochen, allen ein Master-Studium zu garantieren, sollte der Fokus vielmehr darauf liegen, die Floskel Chancengleichheit beim Wort zu nehmen und möglichst Vielen ein Studium überhaupt zu ermöglichen. Aufgrund doppelter Abiturjahrgänge und aussetzender Wehrpflicht hatte Deutschland im Jahr 2011 eine Studienanfängerquote von sensationellen 55 Prozent (+ 10%). Selbst diese situationsbedingte Zahl liegt unter dem OECD-Durchschnitt. Bis Deutschland den Spitzenreitern Norwegen (77 Prozent), Polen (85 Prozent) oder gar Australien (94 Prozent) das Wasser reichen kann, ist es noch ein weiter Weg.</p>
</div>
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		<title>Studierende bestätigen linke AStA-Mehrheit</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2012/01/15/studierende-bestatigen-linke-asta-mehrheit/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 19:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vincent.novak</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Erneut beteiligte sich nur ein Bruchteil der FU-Studierenden an der Wahl zum Studierendenparlament. Die AStA-Mehrheit bleibt bestehen. Von Matthias Bolsinger]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erneut beteiligte sich nur ein Bruchteil der FU-Studierenden an der Wahl zum Studierendenparlament. Die AStA-Mehrheit bleibt bestehen. Von <em>Matthias Bolsinger</em></strong></p>
<p>Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) konnte auch in der diesjährigen Wahl zum Studierendenparlament seine Mehrheitsverhältnisse wahren. AStA-treue Listen errangen über die Hälfte der insgesamt 60 Mandate. Einige oppositionelle Listen mussten hingegen Rückschläge hinnehmen. Die Linke.SDS etwa ist im neuen Parlament mit nur einem statt ehemals drei Sitzen vertreten — wie die Liberale Hochschulgruppe, die einen Sitz verlor. Auch die Mandate der Jusos schrumpften im Vergleich zur letzten Legislaturperiode von vier auf drei.</p>
<p>Zu den Gewinnern in der Opposition zählen die FSI Jura/Café Tatort, die mit der höchsten Stimmenzahl (256) erneut vier Sitze im Studierendenparlament erhält und die Grüne Hochschulgruppe, die ein weiteres Mandat hinzugewinnen konnte und nun ebenfalls vier Abgeordnete stellt. Zufrieden sein kann auch die FSI WIWISS, die die Zahl ihrer Sitze im neu gewählten StuPa von zwei auf drei erhöht hat. Ebenfalls drei Mandate hat die Hochschulgruppe der Partei DIE PARTEI errungen — der intensive Wahlkampf war somit nicht umsonst. Auf Anhieb zwei Mandate errang die Initative »Master für Alle — aktiv gegen Studiengebühren«.</p>
<p><strong>Wahlbeteiligung erneut gering</strong></p>
<p><strong> </strong>Nachdem die Wahlbeteiligung im vergangenen Jahr bereits um fast drei Prozent eingebrochen war, blieb die übergroße Mehrheit der Studierenden auch in diesem Jahr den Urnen fern. Von 32.159 Wahlberechtigten gaben 3.649 ihre Stimmen ab. Die geringe Wahlbeteiligung (11,35%) begünstigte somit wieder viele „kleine“ Listen, die durch die spezielle Stimmgewichtung ins Studierendenparlament einziehen konnten. Als einzige der insgesamt 40 Listen verpasste die „Bachelor-Liste“ ein Mandat. 33 Stimmen genügten der Fachschaftsinitiative des Lateinamerika-Insituts, um einen Sitz zu erlangen.</p>
<p>Das neue Studierendenparlament muss sich innerhalb von drei Wochen zu einer konstituierenden Sitzung zusammenfinden.</p>
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		<title>Vulgärkrawall im Künstlerhirn</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 11:42:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rani.nguyen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Clint Lukas ist ein Mitglied der Surfpoeten, der ältesten Lesebühne der Hauptstadt. In seinem 17 Geschichten umfassenden Buchdebüt berichtet er aus dem konfliktreichen Leben eines Überlebenskünstlers. Von Judita Koziol]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Clint Lukas ist ein Mitglied der Surfpoeten, der ältesten Lesebühne der Hauptstadt. In seinem 17 Geschichten umfassenden Buchdebüt berichtet er aus dem konfliktreichen Leben eines Überlebenskünstlers. Von <em>Judita Koziol</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><em><a rel="attachment wp-att-7147" href="http://www.furios-campus.de/2012/01/15/vulgarkrawall-im-kunstlerhirn/clint72/"><img class="aligncenter size-full wp-image-7147" title="clint72" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2012/01/clint72.jpg" alt="" width="453" height="512" /></a></em></strong><em></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Foto: periplaneta</em></p>
<p>Der Held ist ein Berliner Bohemien, der das Treiben seiner Stadt scharfsinnig beobachtet und es in atmosphärisch dichten Erzählungen festhält. Sein Werk lässt sich in Fragmenten lesen, ist aber auch eine Art Autobiographie. In schnörkelloser Sprache  erzählt der Protagonist von seinem Leben als Wurstverkäufer, Filmproduzent und liebestrunkener Säufer. Mit beißendem Sarkasmus schildert er seinen Dienst im Hospiz, wo er die Patienten gezielt an den Rand des Wahnsinns treibt. Nicht besser steht es um die emanzipierten Frauen, mit denen er sich regelmäßig rauft und liebt und keine gewaltfreie Sprache findet. Die kleinen Missverständnisse in der U8 mit einer Unbekannten zum Beispiel  eskalieren zu Dialogen, die provokanter und prägnanter nicht sein könnten.</p>
<p>„Das Leben ist halt eine Zicke“, behauptet der Autor und kippt sich großzügig einen hinter den Kragen. In einer der Geschichten diskutiert er feuchtfröhlich über seine große filmische Leidenschaft, in der anderen geht er zugedröhnt in die Oper. Der Protagonist macht Filme und kann Filmleute nicht ausstehen. Er erlebt Freiheit und verachtet  Spießbürger. Er erzählt ehrlich und vor allem witzig. So vielfältig sein Leben, so auch seine Stories. Sprachlich sind sie vorwiegend vulgär und derb, an manchen Stellen verirrt sich die Sprache aber auch ins Gehobene. Es fehlt dem Debüt des 26-jährigen nicht an Lakonie, rasendem Tempo und Selbstironie, die dieses Bändchen so lesenswert machen.</p>
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		<title>Selbstfindung auf Irrwegen</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 11:37:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rani.nguyen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Claudius Pläging ist Autor für Comedy- und Unterhaltungsshows und außerdem Singer-Songwriter. In seinem Romandebüt „Häkchen-Harakiri – Die To-Do-Liste des Konrad Roth“ zeichnet er das Portrait eines jungen Mannes nach mit all seinen Gedanken, Ängsten, Zwängen und dem Versuch aus dem Gewohnten auszubrechen. Von Alexandra Harin]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Claudius Pläging ist Autor für Comedy– und Unterhaltungsshows und außerdem Singer-Songwriter. In seinem Romandebüt „Häkchen-Harakiri – Die To-Do-Liste des Konrad Roth“ zeichnet er das Portrait eines jungen Mannes nach mit all seinen Gedanken, Ängsten, Zwängen und dem Versuch aus dem Gewohnten auszubrechen. Von <em>Alexandra Harin</em></strong></p>
<p><a rel="attachment wp-att-7143" href="http://www.furios-campus.de/2012/01/15/selbstfindung-auf-irrwegen/web72/"><img class="aligncenter size-full wp-image-7143" title="web72" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2012/01/web72.jpg" alt="" width="459" height="423" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em>Illustration: periplaneta</em></p>
<p>Auf den ersten Blick führt Konrad Roth ein ganz normales Leben. In seiner Beziehung ist er zwar etwas unzufrieden geworden, erachtet es jedoch als ganz natürliche Abnutzungserscheinungen. Sein Job ist ganz passabel, wenn auch nicht das, was er sich einst beruflich erträumt hatte. Eines Tages macht Konrads Freundin Schluss. Kurz danach hängt er trotz Aussicht auf Beförderung auch seinen Job an den Nagel, gemäß dem Motto: Wenn schon bei Null anfangen, dann auf ganzer Linie. Um nicht ganz in Selbstmitleid zu verfallen, überlegt sich Konrad eine To-Do-Liste mit 10 Dingen, die er bewältigen will. Diese sind nicht weltbewegend, dafür aber ziemlich unangenehm. Dinge, die er unter normalen Umständen nie tun würde. So nimmt das Abenteuer „To-Do-Liste“ seinen Lauf und manövriert Konrad in eine absurde Situation nach der anderen, bis er sich – koste es was es wolle – jedes einzelne Häkchen erkämpft.</p>
<p>Zugegeben – „Protagonist verliert Freundin und Job und von da an ändert sich sein Leben“  ist vielleicht nicht die originellste Idee für den Beginn einer Story, erinnert es doch sehr an den Kitsch etlicher Hollywood Filme. Alles dreht sich um die selbstauferlegte To-Do-Liste, die Konrad zwingt, seine Grenzen kennenzulernen. Wer darauf hofft, Konrad werde Fallschirmspringen lernen oder auf der Suche nach sich selbst eine Pilgerreise antreten, mag enttäuscht werden, denn die Herausforderung besteht darin, sich ohne Grund gnadenlos zu prügeln oder in einem Laden etwas mitgehen zu lassen. Passend zum Figurentypus des Antihelden, den Konrad Roth verkörpert. Zwar macht er sich mit seinem Verhalten durchgehend zum Narren, erntet aber gerade durch seine Schwächen Sympathie. An Willenskraft und Konsequenz mangelt es ihm zumindest nicht – das muss man dem Protagonisten lassen.</p>
<p>Ganz ehrlich? Das Buch ist langweilig. Eigentlich will es in erster Linie amüsieren, aber das klappt nur bedingt. Der Humor ist flach und man runzelt öfter irritiert die Stirn. Außerdem sollte der Leser sich fragen, ob es einen interessiert, was sein Nachbar oder der Typ an der Ampel den ganzen lieben Tag lang treiben – denn jeder von ihnen könnte Konrad sein. Irgendwann quält man sich nur noch von Häkchen zu Häkchen und wundert sich, dass nichts passiert. Auf die große Erkenntnis wartet man vergebens.</p>
<p>„Des Erzählers Kunst ist es, zu unterhalten noch mit dem, was eigentlich langweilig sein müsste…“, sagte Thomas Mann. Aber Kunst wäre keine Kunst, wenn sie jeder beherrschen würde.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Glossar der Hochschulpolitik</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2012/01/11/glossar-der-hochschulpolitik/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 10:49:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sieht im Dschungel Hochschulpolitik durch? Eine Übersicht der wichtigsten Gremien haben Max Krause, Matthias Bolsinger und Fanny Gruhl erstellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="magicdomid6">
<p><strong>Wer sieht im Dschungel Hochschulpolitik durch? Eine Übersicht der wichtigsten Gremien haben <em>Max Krause</em>, <em>Matthias Bolsinger</em> und <em>Fanny Gruhl</em> erstellt.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_7129" class="wp-caption aligncenter" style="width: 480px"><a rel="attachment wp-att-7129" href="http://www.furios-campus.de/2012/01/11/glossar-der-hochschulpolitik/dschungel_hdr/"><img class="size-large wp-image-7129" title="Illustration: Valerie Schönian" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2012/01/Dschungel_HDR-470x352.jpg" alt="Illustration: Valerie Schönian" width="470" height="352" /></a><p class="wp-caption-text">Illustration: Valerie Schönian</p></div>
<p><strong>AStA</strong></p>
<p>Der Allgemeine Studierendenausschuss — kurz AStA — wird jedes Jahr von den Mitgliedern des Studierendenparlamentes gewählt. Er verwaltet die Gelder der Studierendenschaft und soll die Meinung der Studenten zu hochschulpolitischen Themen nach außen vertreten. Der AStA gliedert sich in zurzeit 13 Referate, die sich detaillierter mit einzelnen Bereichen beschäftigen.So gibt es etwa ein Sozialreferat, ein Fachschaftsreferat und ein Finanzreferat. Die Referenten legen vor dem Studierendenparlament einen Rechenschaftsbericht ab.</p>
<p><strong>Studierendenparlament</strong></p>
<p>Das Studierendenparlament (StuPa) besteht aus 60 Mitgliedern und wird jährlich von allen Studierenden an der FU gewählt; die Wahlen finden üblicherweise in der zweiten Januarwoche statt. Die Hauptaufgaben des StuPa sind die Verabschiedung des Haushalts der studentischen Selbstverwaltung sowie die Wahl und Entlastung des AStA. Zudem kann das StuPa Resolutionen zu hochschulpolitisch relevanten Fragen verabschieden und die Satzung der Studierendenschaft im Rahmen der gesetzlich vorgegebenen Schranken ändern. Das StuPa trifft sich viermal jährlich.</p>
<p><strong>Fachschaftsrat</strong></p>
<p>Die Fachschaftsräte (FSR) sind studentische Gremien auf Fachbereichsebene. An den meisten Fachbereichen wird er jedoch nicht einberufen.</p>
<p><strong>Fachschaftsinitiative(n)</strong></p>
<p>Die Fachschaftsinititativen (FSI) stellen die Alternative zu den Fachschaftsräten dar. Sie werden nicht gewählt, sondern jede/r kann sich beteiligen. Sie vetreten die studentischen Interessen des Fachbereichs und sind insbesondere mit der Erstsemesterbetreuung, der Organisation von Partys oder studentischen Cafés beauftragt. Außerdem engagieren sie sich in der Hochschulpolitik. Zum regelmäßigen Austausch treffen sich Vetreter/innen in der Fachschaftskoordination (FaKo).</p>
<p><strong>Akademischer Senat</strong></p>
<p>Der Akademische Senat (AS) ist das zentrale Gremium an der Freien Universität. Er fasst Beschlüsse zu vielen wichtigen Entscheidungen an der Universität, etwa dem Studienangebot, den Zulassungszahlen oder Fragen der Foschung. Der AS setzt sich aus 13  Professoren sowie je 4 Mitgliedern der anderen Statusgruppen zusammen. Alle Beisitzer werden auf zwei Jahre gewählt. Der AS tagt in der Vorlesungszeit einmal monatlich; zuätzlich findet eine Sitzung in der vorlesungsfreien Zeit statt.</p>
<p><strong>Institutsrat</strong></p>
<p>Der Institutsrat (IR) ist auf der Institutsebene das wichtigste Gremium. Er entscheidet über alle Angelegenheiten der Wissenschaftlichen Einrichtung oder des Instituts. In verschiedenen Ausschüssen und Kommisionen werden Themen wie die Stellenverteilung oder Probleme der Studienordnung, Raumplanung, Haushalt und dem Lehrprogramm erarbeitet. Der IR wird auf zwei Jahre gewählt. Die Studierenden bestimmen hierbei ihre studentischen Vetreter/innen. Aufgrund der Mehrheitsverhältnisse ist die Durchsetzung studentischer Interessen schwierig.</p>
<p><strong>Präsidium</strong></p>
<p>Das Präsidium leitet die Universität und gestaltet ihre Entwicklung.  Es entscheidet i über den Abschluss einer Zielvereinbarung, den Wirtschaftsplan, die aufgaben– und  leistungsorientierte Mittelbemessung in der Hochschule sowie die Errichtung, Änderung und Aufhebung von Fakultäten und anderen Organisationseinheiten und die Einführung, wesentliche Änderung und Schließung von Studiengängen sowie die Genehmigung von  Prüfungsordnungen.</p>
<p><strong>Universitätspräsident</strong></p>
<p>Peter-André Alt repräsentiert die Freie Universität als Präsident nach außen. Er besitzt nicht nur das Hausrecht, er leitet auch das Präsidium und soll einen geordneten Hochschulbetrieb gewährleisten.Zudem obliegen ihm die Strategische Planung (Forschungsschwerpunkte, Entwicklungsplanung,  Berufungspolitik, Evaluation, Qualitätsmanagement, Exzellenzinitiative  etc.), die Campus-Entwicklung und alles, was sich nicht unter gewisse Ressorts ordnen lässt. Ihm zur Seite gestellt sind zwei Vizepräsidentinnen und zwei Vizepräsidenten.</p>
<p><strong>Kanzler</strong></p>
<p>FU-Kanzler Peter Lange ist die rechte Hand des Präsidenten und Mitglied des Präsidiums. Unter seine Kompetenzen fallen die Geschäfte der laufenden Verwaltung, Vertretung in FU-beteiligten Gesellschaften, der Hochschulsport, Datenschutz sowie Arbeits– und Gesundheitsschutz. Zudem zeichnet er sich verantwortlich für ZEDAT und CeDiS.</p>
<p><strong>Studiendekan/-in</strong></p>
<p>Der/Die Dekan/-in wird vom Fachbereichsrat gewählt. Der Dekan und mindestens ein  Prodekan müssen der Gruppe der Professoren angehören. Das Dekanat arbeitet nach dem Kollegialprinzip. Es erledigt, vorbehaltlich der  Zuständigkeiten der Dienstbehörde und Personalstelle, die laufenden Personal– und Verwaltungsangelegenheiten des Fachbereichs. Zudem ist das  Dekanat zuständig für den Entwurf des Haushaltsplans und den Vollzug der Errichtung oder Auflösung von Organisationseinheiten und Untergliederungen des Fachbereichs.</p>
<p><strong>Kuratorium</strong></p>
<p>Das Kuratorium vertritt und unterstützt die universitären Interessen in der Öffentlichkeit. Es leistet insbesondere Hilfestellung bei der Erfüllung  des Foschungs– und Lehrauftrags der Universität.</p>
<p><strong> </strong></p>
</div>
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		<title>Liste 13: Für freie Bildung und Selbstbestimmtes Studium</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 17:05:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>valerie.schoenian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Listennummer 13
Listenname Für Freie Bildung und Selbstbestimmtes Studium
Politische Orientierung -
Ziele und Vorhaben
Gegen:

Leistungsdruck
Bewertungswahn
soziale Ungerechtigkeit
Selektion

Für:

Flexible Gestaltung des Studiums
Freien Zugang zu Bachelor und Master
Mehr Wahlfreiheit
Mehr Zeit zum Lernen, Denken und für persönliche Entwicklung
Die Vereinbarkeit von Job und Studium
Individuelle Prüfungsformen

Homepage -
AStA-tragend -
Stupa-Sitze 2011 -
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Listennummer </strong>13</p>
<p><strong>Listenname</strong> Für Freie Bildung und Selbstbestimmtes Studium</p>
<p><strong>Politische Orientierung</strong> -</p>
<p><strong>Ziele und Vorhaben</strong></p>
<p>Gegen:</p>
<ul>
<li>Leistungsdruck</li>
<li>Bewertungswahn</li>
<li>soziale Ungerechtigkeit</li>
<li>Selektion</li>
</ul>
<p>Für:</p>
<ul>
<li>Flexible Gestaltung des Studiums</li>
<li>Freien Zugang zu Bachelor und Master</li>
<li>Mehr Wahlfreiheit</li>
<li>Mehr Zeit zum Lernen, Denken und für persönliche Entwicklung</li>
<li>Die Vereinbarkeit von Job und Studium</li>
<li>Individuelle Prüfungsformen</li>
</ul>
<p><strong>Homepage</strong> -</p>
<p><strong>AStA-tragend</strong> -</p>
<p><strong>Stupa-Sitze 2011 </strong>-</p>
]]></content:encoded>
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		<title>…den Wald vor lauter Bäumen nicht!</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 13:39:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maeggi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Plakatkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Hurra, es sind wieder StuPa-Wahlen. Plakate, wohin der Studierende schaut. Doch nicht verzweifeln:  FURIOS schafft Durchblick! Julian Niklas Pohl war mit Kamera und spitzer Feder unterwegs und hat seine Lieblingsposter nicht ganz ernst genommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-size: small;">Hurra, es sind wieder StuPa-Wahlen. Alles, was vertikal ist in Dahlem, wird zugepflastert. Plakate, wohin der Studierende schaut. Doch nicht verzweifeln: FURIOS schafft Durchblick! </span><span style="font-size: small;"><em>Julian Niklas Pohl</em></span><span style="font-size: small;"> war mit Kamera und spitzer Feder unterwegs und hat seine Lieblingsposter nicht ganz ernst genommen.</span></strong></p>
<p><em><span style="font-size: small;"><a class="shutterset_" title="„I love riot girls.“ - Man, who doesn't? In Zuckertopf-Signaltöne hat man sich auf Liste 17 getunkt, als Kontrast zum abgebildeten Straftatbestand. Ein großartiges Design. PARTEI-Chef Martin Sonneborn wäre stolz – kein Konkurrenzplakat hat es stilistisch so stimmig geschafft, die Leitidee seines letztjährigen Wahlkampfes aufzugreifen: Inhalte überwinden.   FAZIT: Ein Erdrutschsieg zeichnet sich ab. " href="http://www.furios-campus.de/wp-content/gallery/vor-lauter-baumen-den-wald-nicht/01.jpg"></a></span>
<div class="ngg-imagebrowser" id="ngg-imagebrowser-24-7042">

	<h3>Queerfeministischefrauentransliste 17 </h3>

	<div class="pic">
<a href="http://www.furios-campus.de/wp-content/gallery/vor-lauter-baumen-den-wald-nicht/01.jpg" title="„I love riot girls.“ - Man, who doesn't?
In Zuckertopf-Signaltöne hat man sich auf Liste 17 getunkt, als Kontrast zum abgebildeten Straftatbestand. Ein großartiges Design. PARTEI-Chef Martin Sonneborn wäre stolz – kein Konkurrenzplakat hat es stilistisch so stimmig geschafft, die Leitidee seines letztjährigen Wahlkampfes aufzugreifen: Inhalte überwinden. 

FAZIT: Ein Erdrutschsieg zeichnet sich ab.
" class="shutterset_vor-lauter-baumen-den-wald-nicht">
	<img alt="Queerfeministischefrauentransliste 17 " src="http://www.furios-campus.de/wp-content/gallery/vor-lauter-baumen-den-wald-nicht/01.jpg"/>
</a>
</div>
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		</div>
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		</div>
		<div class="counter">Bild 1 von 9</div>
		<div class="ngg-imagebrowser-desc"><p>„I love riot girls.“ — Man, who doesn’t?
In Zuckertopf-Signaltöne hat man sich auf Liste 17 getunkt, als Kontrast zum abgebildeten Straftatbestand. Ein großartiges Design. PARTEI-Chef Martin Sonneborn wäre stolz – kein Konkurrenzplakat hat es stilistisch so stimmig geschafft, die Leitidee seines letztjährigen Wahlkampfes aufzugreifen: Inhalte überwinden. 

FAZIT: Ein Erdrutschsieg zeichnet sich ab.
</p></div>
	</div>	

</div>	

</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>StuPa-Wahl 2012: Die Liste der Listen</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2012/01/08/stupa-wahl-2012-die-liste-der-listen/</link>
		<comments>http://www.furios-campus.de/2012/01/08/stupa-wahl-2012-die-liste-der-listen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 18:10:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[40 Listen bewerben sich für 60 Sitze im StuPa. Als kleine Orientierungshilfe hat die FURIOS Steckbriefe zu den Listen erstellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>40 Listen bewerben sich für 60 Sitze im StuPa. Als kleine Orientierungshilfe hat die FURIOS Steckbriefe zu den Listen erstellt.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-6914" href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/stupa-wahl-2012-die-liste-der-listen/wahlen-470x256-2/"><img class="size-full wp-image-6914     aligncenter" title="wahlen-470x256" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2012/01/wahlen-470x2561.jpg" alt="" width="470" height="256" /></a></p>
<p><em><strong>Hinweise:</strong></em></p>
<p><em>Der AStA wird von einer Koalition aus zahlreichen Fachschaftsinitiativen und offenen Listen getragen. Die Koalitionsverhandlungen finden hinter verschlossenen Türen statt. Eine offizielle Koalition gibt es nicht. Wer den AStA trägt oder tragen würde, ist nicht immer klar.</em></p>
<p><em>Da nur wenige Listen unseren Fragebogen ausgefüllt haben, war es uns nicht möglich, einen vollständigen Steckbrief für jede Liste zu erstellen. Einige Listen haben keine eigene, auffindbare Homepage. Auch hat nicht jede Liste eine eindeutig erkennbare politische Orientierung oder konkrete Forderungen für die Stupa-Wahl 2012 formuliert. Wo diese Punkte aufgeführt sind, handelt es sich meist um Eigendarstellungen der betreffenden Listen. Die Steckbriefe werden ständig erweitert und sämtliche Angaben sind ohne Gewähr.<br />
</em></p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="4" width="100%" bordercolor="#000000">
<colgroup span="1"></colgroup>
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>1</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/1/">FSI PuK</a></span></span></td>
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>21</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-21-fsi-avl/">FSI AVL</a></span></span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>2</strong></span></span></td>
<td width="43%"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/2/"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;">Master für Alle – Aktiv gegen Studiengebühren</span></span></a></td>
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>22</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-22-geo-liste/">Geo-Liste</a></span></span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>3</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/3/">Die PARTEI – Hochschulgruppe</a></span></span></td>
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>23</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-23-usl-%E2%80%93-unabhangige-schwule-liste/">USL – Unabhängige Schwule Liste</a></span></span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>4</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-4-attac-%E2%80%93-fur-eine-solidarische-uni/">attac – für eine solidarische Uni!</a></span></span></td>
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>24</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-24-ini-lehramt/">Ini Lehramt</a></span></span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>5</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-5-hochschulpolitische-linke-liste/">Hochschulpolitische Linke Liste</a></span></span></td>
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>25</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-25-fsi-ethnologie/">FSI Ethnologie</a></span></span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>6</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-6-fsi-ewi/">FSI EWI</a></span></span></td>
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>26</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-26-kritische-philosoph_innen/">Kritische Philosoph_innen</a></span></span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>7</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-7-kauderwelsch-cafe-liste/">Kauderwelsch Liste</a></span></span></td>
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>27</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-27-fsi-informatik/">FSI Informatik</a></span></span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>8</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-8-die-linke-sds-fu-berlin/">Die Linke.SDS– FU Berlin</a></span></span></td>
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>28</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-28-grune-hochschulgruppe-ghg/">GRÜNE HOCHSCHULGRUPPE – GHG</a></span></span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>9</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-9-fsi-jura-cafe-tatort/">FSI-Jura/ Café-Tatort</a></span></span></td>
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>29</strong></span></span></td>
<td width="43%"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-29-%E2%80%9Ekoser-nostra%E2%80%9C-fsi-kunst-geschichte/">„<span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;">Koser Nostra“ FSI (Kunst-) Geschichte</span></span></a></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>10</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-10-kritische-jurist_innenal-jura/">Kritische Jurist_innen/AL Jura</a></span></span></td>
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>30</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-30-semtix-die-liste-furs-semestersticket/">Semtix– die Liste für’s Semesterticket</a></span></span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>11</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-11-fsi-wiwiss/">FSI WIWISS</a></span></span></td>
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>31</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-31-bachelorliste/">Bachelor-Liste</a></span></span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>12</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-12-fsi-physik/">FSI Physik</a></span></span></td>
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>32</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-32-fsi-osi/">FSI OSI</a></span></span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>13</strong></span></span></td>
<td width="43%"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/09/liste-13-fur-freie-bildung-und-selbstbestimmtes-studium/"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;">Für Freie Bildung und Selbstbestimmtes Studium</span></span></a></td>
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>33</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-33-studierende-mit-kind/">Studierende mit Kind</a></span></span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>14</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-14-jusos-fu/">Jusos FU</a></span></span></td>
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>34</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-34-offene-liste-physik-%E2%80%93-olp/">Offene Liste Physik – OLP</a></span></span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>15</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-15-rcds-%E2%80%93-die-christdemokraten/">RCDS– Die Christdemokraten</a></span></span></td>
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>35</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-35-fsi-grundschulpadagogik/">FSI Grundschulpädagogik</a></span></span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>16</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-16-lhg-%E2%80%93-die-liberale-hochschulgruppe/">LHG — Die Liberale Hochschulgruppe</a></span></span></td>
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>36</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-36-fsi-anglistik/">FSI Anglistik</a></span></span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>17</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-17-queerfeministische-frauenlesbentransliste/">queerfeministische frauenlesbentrans*liste</a></span></span></td>
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>37</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-37-fsi-lateinamerika-institut/">FSI Lateinamerika-Institut</a></span></span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>18</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-18-grune-alternative-liste-gal/">Grüne Alternative Liste (GAL)</a></span></span></td>
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>38</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-38-fsi-psychologie/">FSI Psychologie</a></span></span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>19</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-19-fsi-thefimu/">FSI TheFiMu</a></span></span></td>
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>39</strong></span></span></td>
<td width="43%"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-39-%E2%80%9Eauslanderinnen%E2%80%9C-liste/">„<span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;">AusländerInnen“ Liste</span></span></a></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>20</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-20-liste-gegen-die-veggie-mensa/">Liste gegen die Veggie-Mensa</a></span></span></td>
<td width="7%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><strong>40</strong></span></span></td>
<td width="43%"><span style="font-family: &amp;amp;amp;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.furios-campus.de/2012/01/08/liste-40-antifaschistische-linke-liste-all/">Antifaschistische Linke Liste ::[all]::</a></span></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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