
Alle Jahre wieder: Die Inspektoren der Exzellenzinitiative kommen an die FU. Doch im Rennen um die Fördermillionen drohen die wirklichen Probleme mal wieder ignoriert zu werden. Ein Kommentar von Lev Gordon.
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Masterplatz-Garantie für alle – dank eines Gerichtsbeschlusses über die Unrechtmäßigkeit des Psychologie-NC an der HU könnte dies bald Realität werden. Rani Nguyen hält davon nichts. Er befürwortet berufliche Praxis als Zugangshürde für den Master.
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Rot-Schwarz behindert mit seinem Koalitionsgeschacher nicht nur die Berliner Wissenschaftslandschaft, sondern liefert sie mit der neuen Ressortaufteilung nebenbei der Privatwirtschaft aus. Ein Kommentar von Matthias Bolsinger.
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Peter-André Alt rechtfertigt in einem Rundbrief sein resolutes Vorgehen gegen die Besetzer des Seminarzentrums und zeigt sich versöhnlich. Eine schöne Gelegenheit, neu über Bildungsprotest nachzudenken, findet Hendrik Pauli.
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Das Semesterticket wird fortgeführt. Doch statt damit zu gewinnen, manövriert sich die Berliner Studierendenschaft letztlich nur in weitere Macht– und Hilflosigkeit, meint Matthias Bolsinger.
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Die Schlange vor dem Festsaal Kreuzberg bei der Semesterauftaktparty vergangenen Donnerstag war geeignet, eine Massenpanik auszulösen – nicht zum ersten Mal. Von Valerie Schönian
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In ganz Deutschland glaubt man an ein Berlin, das es so nicht mehr gibt. Besonders für Erstsemester ist dies Quell großer Verwirrungen. Von Julian Niklas Pohl.
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Mit dem neuen Berliner Hochschulgesetz dürfen keine unbezahlten Lehraufträge mehr vergeben werden. Damit der Lehrbetrieb nicht zusammenbricht macht man am Otto-Suhr-Institut nun Schulden. Von Charlotte Johann.
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Wieder einmal durften Studierende in einer Umfrage ihre Meinung zum Studium abgeben. Die Autoren der Studie nennen die Ergebnisse „überraschend und alarmierend zugleich“. Ein Kommentar von Max Krause.
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Unternehmensfinanzierte Forschung ist nicht pauschal schlecht. Doch wo durch Geldgeber Ergebnisse gekauft oder zensiert werden, sollte man sich fragen: Ist das noch Wissenschaft? Ein Kommentar von Rebecca Ciesielski.
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Medaillen für einen Scheich, dem Verschleppung vorgeworfen wird, und eine Frau, die sich am ägyptischen Volk bereicherte? Was es damit auf sich hat, kommentiert Marcus-Andreas Goossens.
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Studenten arbeiten nicht nur als Kellner oder Eisverkäufer. Einige sind auch im Rotlichtmilieu tätig oder können es sich vorstellen. Das Ergebnis der Studie „Nebenjob: Prostitution“ des „Studienkollegs zu Berlin“ kommentiert Margarethe Gallersdörfer.
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Das neue Berliner Hochschulgesetz wurde ohne nennenswerten Widerstand verabschiedet. Trotzdem taugt es etwas, meinen Charlotte Johann und Hendrik Pauli: als Lehrstück über den Unterschied zwischen Protest und Politik.
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Die Bologna-Konferenz sucht nach Wegen aus der Reformbaustelle. Wie es mit dem Masterzugang weitergeht, weiß Ministerin Schavan genau. Die entscheidenden Fragen sind aber ganz andere, findet Hendrik Pauli.
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Die inhaltliche Bewältigung eines Bachelor-Studiums ist vielleicht zu bewältigen, aber der organisatorische Aufwand berechtigt bald die Einstellung einer Sekretärin und schreit nach Entbürokratisierung, meint Jonna Lüers.
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Mit neuen Quoten und Härtefallkriterien möchte Bildungssenator Zöllner die Aufnahmechancen an hiesigen Hochschulen für Berliner Abiturienten verbessern. Leidtragende sind diejenigen, die wirklich Hilfe brauchen, meint Michael Wingens.
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Die Winterchaos bei der S-Bahn scheint zur festen Institution zu werden. Die peinliche Feilscherei um die Entschädigungen muss aber ein Ende haben, meint Hendrik Pauli.
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Weniger als die Hälfte der Studienanfänger fühlt sich an der FU gut betreut. Dies berichtet die Berliner Zeitung unter Berufung auf eine aktuelle Studie, die unter 3000 Dahlemer Studenten durchgeführt wurde. Ein wenig überraschender Befund, findet Nils Altland.
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Vor einem Jahr erfassten die großen Studentenproteste auch die Freie Universität, wurde der Hörsaal 1A besetzt. Damals lud die SPD Protestierende in ihre Parteizentrale ein, um sich deren Sorgen und Nöte anzuhören, es war von weiterem, dauerhaftem Austausch die Rede. Jetzt haben die Sozialdemokraten ihr Versprechen endlich eingelöst. Max Krause überlegt, ob das Anlass zu Optimismus gibt.
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Statt frei gehandeltem Kaffee bietet das Studentenwerk in den meisten Cafeterien seit diesem Semester nur noch Fair-Trade-Kaffee an. Ein Zeichen für Solidarität mit den Schwächsten? Eher für ausgesprägtes Profitstreben findet Henrice Stöbesand.
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