<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>FURIOS Online &#187; Kultur</title>
	<atom:link href="http://www.furios-campus.de/themen/kultur/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.furios-campus.de</link>
	<description>Studentisches Campusmagazin an der FU Berlin</description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Feb 2012 17:39:19 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>»Dem Wahren, Schönen und Guten ein kleines Zuhause bieten«</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2012/02/04/dem-wahren-schonen-und-guten-ein-kleines-zuhause-bieten/</link>
		<comments>http://www.furios-campus.de/2012/02/04/dem-wahren-schonen-und-guten-ein-kleines-zuhause-bieten/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 17:10:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maeggi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.furios-campus.de/?p=7256</guid>
		<description><![CDATA[Er trägt den Titel  „jüngster Verleger Deutschlands“: Robert Eberhardt ist FU-Student und Gründer des 
„Wolff Verlags“. Kirstin MacLeod hat mit ihm über seine Leidenschaft für Bücher gesprochen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Er trägt den Titel  „jüngster Verleger Deutschlands“: Robert Eberhardt ist FU-Student und Gründer des </strong><strong>„Wolff Verlags“. <em>Kirstin MacLeod</em> hat mit ihm über seine Leidenschaft für Bücher gesprochen.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-7260" href="http://www.furios-campus.de/2012/02/04/dem-wahren-schonen-und-guten-ein-kleines-zuhause-bieten/roberteberhardt_demgutenwahrenundschonen/"><img class="aligncenter size-large wp-image-7260" title="RobertEberhardt_DemGutenWahrenUndSchönen" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2012/02/RobertEberhardt_DemGutenWahrenUndSchönen-470x626.jpg" alt="" width="470" height="626" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><em>Seit drei Jahren Verlagseigentümer: Robert Eberhardt</em>                Foto: Kirstin MacLeod</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Robert, wie kommt man dazu, mit 21 seinen eigenen Verlag zu gründen?</strong></p>
<p>Ich hatte zu diesem Zeitpunkt gerade ein Buch geschrieben, es handelt von einem Kleindichter der Romantik, den ich wieder zum Leben erwecken wollte. Einen großen Verlag hätte das nicht interessiert. Ich wollte nicht nur Bücher schreiben, sondern Bücher machen! Es war toll, die ganze Umsetzung des Buches selbst mit erleben zu dürfen.</p>
<p><strong>Welche Schwierigkeiten sind bei der Verlagsgründung aufgetreten?</strong></p>
<p>Natürlich ist das Ganze ein „Learning by doing“-Prozess. Man muss die Infrastruktur aufbauen, den Kontakt zu Druckereien aufnehmen, die Vertriebswege einrichten und vor allem Ideen und Manuskripte für gute Bücher haben. Außerdem muss man bereit sein, Kompromisse einzugehen: Etwa auf die Reise nach dem Abi verzichten und das so gesparte Geld als Startkapital verwenden.</p>
<p><strong>Du wusstest also schon immer, dass die Literatur deine berufliche Zukunft sein würde?</strong></p>
<p>Es war eine Ahnung, die sich bis jetzt bestätigt hat. Mein Interesse an Büchern war schon immer groß, aber als ich angefangen habe zu schreiben war das natürlich noch nicht „literarisch“. Der Verlag steht ja auch erst am Anfang. Bisher sind pro Jahr zwei Bücher erschienen, dieses Jahr sollen es fünf werden.</p>
<p><strong>Inwieweit hat dir dein Studium bei deiner Arbeit als Verleger geholfen?</strong></p>
<p>Ich studiere Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik, dadurch hat es sich immer gut ergänzt. Viele Ideen und Kontakte habe ich meinem Studium zu verdanken.</p>
<p><strong>Aber woher nimmst du zwischen Vorlesungen, Seminaren und Prüfungen die Zeit, den Verlag aufrecht zu erhalten?</strong></p>
<p>Wenn man etwas wirklich mit Interesse und Leidenschaft macht, findet man immer die Zeit dazu! Es ist viel Arbeit, aber bisher habe ich immer alles unter einen Hut bekommen und hatte vor allem Spaß dabei. Außerdem bin ich ja nicht auf mich allein gestellt. Zusammen mit mir wirken noch vier weitere Literaturbegeisterte im Verlag mit.</p>
<p><strong>Was gefällt dir am meisten an der Arbeit eines Verlegers?</strong></p>
<p>Ich darf interessante Menschen treffen und dabei eine Tätigkeit ausführen, die am Ende auch noch meistens wertgeschätzt wird. Es ist einfach ein tolles Gefühl, wenn ein Buch erscheint, den Weg zum Leser und später in die Bibliotheken der Welt findet. Gerade in der „digitalen Zeit“ ist das ein nur vermeintlicher Anachronismus, dessen Wert Freunde des Verlags und Kunden aber sehr schätzen.</p>
<p><strong>Wie stehst du denn zu Aussagen wie „Papier ist ein totes Geschäft, in Zukunft passiert alles online“?</strong></p>
<p>Ich setzte mich bewusst für das gedruckte Wort ein! Mein Herz hängt am Produkt Buch: Etwas Handfestes, mit Optik und Inhalt – und zur Not kann man jemanden damit erschlagen <em>(lacht)</em>. Tinte auf Papier ist eben kein Blogpost, der am nächsten Tag vergessen ist! Ein Buch kann fünf Jahre im Regal ruhen, dann schlägt man es wieder auf und entdeckt es neu.</p>
<p><strong>Von e-Books hältst du also nichts?</strong></p>
<p>Ich habe noch nie wirklich eins gelesen. In unserem Verlag legen wir den Fokus auf die „klassischen“ Bücher. Persönlich gehört für mich zum Lesen auch das Umblättern von Seiten, sei es bei einer Zeitung oder bei Büchern.</p>
<p><strong>Du warst mit deinem Verlag schon zweimal auf der Frankfurter Buchmesse. Hast du das Gefühl, dass du dort trotz deines Alters ernst genommen wirst?</strong></p>
<p>Natürlich ist es etwas besonderes, mit Anfang Zwanzig in Frankfurt seinen eigenen Stand zu haben. Man wird zunächst nur wahrgenommen. Ernst genommen wird man, wenn die Qualität der Bücher es erlaubt. Die eigene Bekanntheit steigt ja auch mit der Anzahl der Messen. Ich freue mich schon sehr auf die kommende Buchmesse, denn die letzten beiden waren zwei sehr spannende Wochen meines Lebens. Ich durfte so viele interessante Menschen kennen lernen und die Luft auf dem Buchmarkt schnuppern, das war einfach toll! Neulich traf ich zufällig Wladimir Kaminer, der mir orakelhaft sagte: „Die großen Verlage werden klein und die kleinen groß.“</p>
<p><strong>Was hältst du von Kaminers Aussage?</strong></p>
<p>Er hat es auf den Punkt gebracht. Wenn man rückblickend die Geschichte eines Jahrzehnts schreiben möchte, schaut man immer auch auf die damals jungen Verlage. Das Kreative dieser Zeit wurde dort gebunden, oft in kleinen Auflagen. Ernst Rowohlt und Samuel Fischer sind noch heute jedem Leser bekannt, weil ihre Verlage heute zu Großkonzernen gehören und wahre Buchfarbiken sind. Die meisten Verlage und Verleger der Vergangenheit sind verschwunden, haben aber trotzdem für Literatur und Gesellschaft Werte im wahrsten Sinne des Wortes geschaffen. Heute bombardieren die Konzerne den Markt mit zehntausenden Neuerscheinungen und die unabhängigen kleinen Verlage bringen wenige, dafür aber spannende Bücher heraus. „Klein“ und „Groß“ sind daher nur bedingt an den Umsatzzahlen zu messen.</p>
<p><strong>Wo siehst du dich in zwanzig Jahren? Bei den „Großen“?</strong></p>
<p>Der <em>Wolff Verlag</em> ist größer geworden und ich verlege mehr Bücher im Bereich Literatur und Kunst. Im März eröffnen wir einen Projektraum mit Buchverkauf in Berlin-Mitte. Für unseren Verlag halten wir ständig Ausschau nach Studenten der Geisteswissenschaft mit interessanten Publikationen. Im Projektraum kann jeder gern an uns herantreten! So pathetisch es klingen mag, aber ich will dem Wahren, Schönen und Guten ein kleines Zuhause bieten. Die Zeiten werden rauer. Die Gesellschaft wird Verlage als Refugium für Poesie und Kunst und andererseits als Sprachrohr für Neues wertschätzen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Zur Person</strong></span></p>
<p><em>Vor drei Jahren beschloss Robert Eberhardt, einen Verlag zu gründen und bekam von der Branche prompt den Stempel „jüngster Verleger Deutschlands“ aufgedrückt. Heute ist er 24 Jahre alt und mit seinem „Wolff Verlag“ auf der Erfolgsspur. Von Heidelberg über Cambridge und Paris führte ihn sein Studium der Geschichte, Kunstgeschichte und Germanistik nach Berlin. Zurzeit bereitet er an der FU seine Abschlussarbeit zum Thema „Schrift-Bild-Verschränkungen um 1800“ vor.</em></p>
<p><em>Neugierig geworden? <a href="http://www.wolffverlag.de">www.wolffverlag.de</a></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.furios-campus.de/2012/02/04/dem-wahren-schonen-und-guten-ein-kleines-zuhause-bieten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>transmediale 2k+12</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2012/01/31/transmediale-2k12/</link>
		<comments>http://www.furios-campus.de/2012/01/31/transmediale-2k12/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 20:45:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eliese</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Kalender]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.furios-campus.de/?p=7247</guid>
		<description><![CDATA[[ 31. Januar 2012 bis 5. Februar 2012. ] Die "transmediale" - das Festival für Kunst und digitale Kultur. Vom 31.01. - 05.02.2012. Im Haus der Kulturen der Welt, John-Foster-Dulles-Allee 10.

Festival Pass: 90 / 70 Euro

transmediale &#38; CTM Kombi Pass: 130 / 110 Euro
Tagespass: 25 / 20 Euro
Performances Donnerstag: 10 / 8 Euro
Performances Joshua Light Show Mittowch/Freitag: 15 / 12 Euro
Performances Joshua Light Show Samstag: 20 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die »transmediale« — das Festival für Kunst und digitale Kultur. Vom 31.01. — 05.02.2012. Im Haus der Kulturen der Welt, John-Foster-Dulles-Allee 10.</em></p>
<p>Festival Pass: 90 / 70 Euro</p>
<p>transmediale &amp; CTM Kombi Pass: 130 / 110 Euro<br />
Tagespass: 25 / 20 Euro<br />
Performances Donnerstag: 10 / 8 Euro<br />
Performances Joshua Light Show Mittowch/Freitag: 15 / 12 Euro<br />
Performances Joshua Light Show Samstag: 20 / 17 Euro<br />
Symposium Pass: 25 / 20 Euro<br />
Symposium Tagespass: 12 / 10 Euro<br />
Symposium Keynote/Panel: 8 / 5 Euro<br />
reSource/25 years: 5 / 3 Euro<br />
Ausstellung/Video Screening/Symposium Keynote/Panel: 8 / 5 Euro</p>
<p><a href="http://www.transmediale.de" title="http://www.transmediale.de" class="autohyperlink">www.transmediale.de</a></p>
<p><em>CTM (Club transmediale). Vom 30.01. — 05.02.2012. An verschiedenen Orten (HAU, Berghain, Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, Passionskirche, Kater Holzig, Horst Krzbrg, Gretchen u.a.)</em></p>
<p>Tickets je nach Veranstaltung zwischen 10 und 22 Euro</p>
<p><a href="http://www.ctm-festival.de" title="http://www.ctm-festival.de" class="autohyperlink">www.ctm-festival.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.furios-campus.de/2012/01/31/transmediale-2k12/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>in/compatible – Die transmediale 2k+12</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2012/01/31/incompatible-%e2%80%93-die-transmediale-2k12/</link>
		<comments>http://www.furios-campus.de/2012/01/31/incompatible-%e2%80%93-die-transmediale-2k12/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 20:24:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eliese</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.furios-campus.de/?p=7227</guid>
		<description><![CDATA[Die "transmediale" im Haus der Kulturen der Welt ist ein Festival für Kunst und digitale Kultur. Künstler, Wissenschaftler und Aktivisten aus aller Welt präsentieren ihre Arbeiten. Katharina Hilgenberg hat es sich vorab angeschaut.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die »transmediale«, die vom 31.01. bis zum 05.02. im Haus der Kulturen der Welt stattfindet, ist ein Festival für Kunst und digitale Kultur. Künstler, Wissenschaftler und Aktivisten aus aller Welt präsentieren ihre Arbeiten in Symposien, Ausstellungen, Performances, Video-Screening und Konzerten. <em>Katharina Hilgenberg</em> hat es sich vorab angeschaut.</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong><a rel="attachment wp-att-7228" href="http://www.furios-campus.de/2012/01/31/incompatible-%e2%80%93-die-transmediale-2k12/incompatible_foto/"><img class="aligncenter size-large wp-image-7228" title="incompatible_foto" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2012/01/incompatible_foto-470x352.jpg" alt="" width="470" height="352" /></a></strong></p>
<p style="text-align: right;">Foto: transmediale.de</p>
<p>Das Ladekabel passt nicht zum Handy, der Dozent kann die OpenOffice-Datei nicht öffnen, es existiert keine Verbindung zwischen Beamer und Computer – was zusammen passen sollte, ist unvereinbar, inkompatibel. All diese kleinen Ärgerlichkeiten, banal bis schwerwiegend, haben wir so oder ähnlich schon mal erlebt.</p>
<p>»In/compatible« heißt das Thema der »transmediale« in diesem Jahr. Das Festival für Kunst und digitale Medien will Unvereinbarkeiten in ihrer Destruktivität einerseits und ihrem (kreativen) Potential andererseits erforschen. Dabei geht es um weit mehr als die eingangs beschriebenen, kleinen Alltagsprobleme.</p>
<p>Für die FURIOS habe ich eine Presseakkreditierung zum Festival bekommen. Es ist mein erster Pressepass und so mache ich mich ein bisschen aufgeregt und sehr gespannt auf zur Pressekonferenz und Ausstellungspreview im Haus der Kulturen der Welt. Nervös hätte ich nicht sein müssen – die „richtigen Journalisten“, die sich dort versammelt haben, sind vollkommen durchschnittliche Menschen, ein paar mittelalte Yuppies und übercool gelangweilte Musikblogger, der Rest wahrscheinlich Praktikanten. Ich passe eigentlich ganz gut ins Bild und ich fühle mich sehr wichtig.</p>
<p>Schnell schnappe ich mir meine glänzende Pressemappe und irgendeinem Kulturredakteur das letzte Poster vor der Nase weg – wer sie gesehen hat, weiß, dass sie toll aussehen.</p>
<p>Im Konferenzraum stellen die Kuratoren Kristoffer Gansing, ein sehr jung aussehender Schwede, der sich selbst als „Medienarchäologe“ bezeichnet und erst in diesem Jahr die Leitung der »transmediale« übernommen hat, und Jan Rohlf vom CTM, dem gleichzeitig stattfindenden Musikfestival, ihre Konzepte vor. Dass sie dabei vor einem riesigen, kompliziert aussehenden Kabelchaos sitzen und manchmal nach technischer Hilfe fragen müssen, passt eigentlich ganz gut zum Thema des Festivals.</p>
<p>Im Anschluss findet eine Presseführung durch die Ausstellungen im Haus der Kulturen der Welt statt. Das Festival ist in vier Teile aufgegliedert und auch durch die Fülle an Veranstaltungen am Anfang etwas schwer zu überblicken. Dabei hilft auch die »multicolored timetable« wenig.</p>
<p>Die Initiative »reSource«, eine von Tatiana Bazzichelli kuratierte „Plattform für hacktivistische Praxis, Forschung und künstlerische Produktion“ beinhaltet im Rahmen des Festivals Installationen wie den Misskommunikationsapparat R15N des Künstlerkollektivs »Telekommunisten« und Panel-Diskussionen, die wiederum in die Themenschwerpunkte »Methods«, »Activism«, »Networks«, »Markets« und »Sex« unterteilt sind.</p>
<p>Sandra Naumann, Kuratorin des Performance-Programms, führt uns in das Auditorium, wo wir die Aufbauarbeiten des legendären Lichtkünstlerkollektivs »Joshua Light Show« sehen. Das Equipment der New Yorker ist dasselbe, das sie bereits bei ihren Auftritten mit Jimi Hendrix und Janis Joplin benutzten. Joshua selbst wirkt erstaunlich frisch und wenig drogenzerfressen dafür, dass er damals in Woodstock spielte. Die Gruppe tritt an drei Abenden mit jeweils unterschiedlichen Musikern auf.</p>
<p>Im Untergeschoss zeigt uns Jacob Lillemose die Ausstellung »Dark Drives«, deren Kernstück eine schwarze Festplatte auf schwarzem Sockel ist. Das Stück des amerikanischen Künstlerduos Art 404 enthält ein Terrabyte an illegalen Downloads im Wert von fünf Millionen Dollar.</p>
<p>Nicht verpassen sollte man das von Marcel Schwierin kuratierte Videoprogramm »Satellite Stories«, das die Kompatibilität des Menschen und seiner artifiziellen Umgebung hinterfragt. Reinterpretierungen diverser Youtube-Videos bilden einen Teil des Programms und vermischen sich wunderbar mit Performanz-Aufnahmen wie der von Dennis Feser, der sich vor der Frankfurter Skyline in Klebeband und Gemüse einwickelt. Zudem werden anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Festivals, damals als Ableger der Berlinale gegründet, alle Videos der ersten »transmediale« gezeigt.</p>
<p>Als ob das alles nicht genug wäre, gibt es schließlich das Symposium mit einer Keynote-Adress des Philosophen Graham Harman und Diskussionen, an denen unter anderem Mitglieder von Anonymus teilnehmen. Es geht hier um Inkompatibilitäten im weiteren Sinne: die Finanzkrise und die Unvereinbarkeit demokratischer Systeme mit internationaler Technokratie, Missfunktionen zwischen Regierungen und ihren Bürgern, wie im arabischen Frühling gesehen, und die Frage, wie Inkompatibilitäten in einem System zur Erneuerung und Verbesserung, aber auch zur Destruktion desselben beitragen.</p>
<p>Das ist viel Input für eine Woche. Die Fülle an Programmpunkten und die gelungene Themenauswahl machen die »transmediale« zu einem Highlight im jährlichen Berliner Veranstaltungskalender. Das Festival erinnert uns daran, dass wir uns täglich in einer digitalen Welt bewegen, die wir zu selten hinterfragen. Wer sich nicht sicher ist, ob sich ein Besuch lohnt, für den sei noch erwähnt, dass der Künstler Gæoudji Sygnok nicht nur ein netter, wenn auch etwas verwirrter Typ ist und ein Monokel trägt, sondern auch seine gesamte Habe im Foyer verschenkt.</p>
<p>Zum Schluss eine kleine Anekdote: während ich mir noch am Ausgang meine Taschen mit Gratisprospekten und –postern vollstopfe, klingelt plötzlich ein Telefon neben mir. Die Dinger stehen überall im Haus herum und sind Teil der Telekommunisten-Installation. Vier Leute standen um das Gerät und blickten sich beklemmt an, während wirklich keiner rangehen wollte. Was soll man auch sagen, wenn man keine Ahnung hat, wer am anderen Ende der Leitung ist? So ging der wohl erste Anruf des R15N ins Leere. Misskommunikation. Incompatible.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.furios-campus.de/2012/01/31/incompatible-%e2%80%93-die-transmediale-2k12/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nachts im Museum</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2012/01/26/nachts-im-museum/</link>
		<comments>http://www.furios-campus.de/2012/01/26/nachts-im-museum/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 09:03:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eliese</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kalender]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.furios-campus.de/?p=7208</guid>
		<description><![CDATA[[ 28. Januar 2012 18:00 bis 29. Januar 2012 2:00. ] 30. Lange Nacht der Museen. Am 28.01.12 von 18.00-02.00 Uhr. Eintritt 15€, ermäßigt 10€.

Wer sagt, ein Museumsbesuch sei langweilig, war noch nie in einem der zahlreichen Berliner Museen. Jetzt bietet es sich zur 30. Langen Nacht der Museen an, die Ausstellungen der Stadt ausgiebig zu erkunden. Mit dabei sind verschiedene Expositionen, die sich in diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>30. Lange Nacht der Museen. Am 28.01.12 von 18.00–02.00 Uhr. Eintritt 15€, ermäßigt 10€.</em></p>
<p>Wer sagt, ein Museumsbesuch sei langweilig, war noch nie in einem der zahlreichen Berliner Museen. Jetzt bietet es sich zur 30. Langen Nacht der Museen an, die Ausstellungen der Stadt ausgiebig zu erkunden. Mit dabei sind verschiedene Expositionen, die sich in diesem Jahr rund um den 300. Geburtstag Friedrichs des Großen drehen. Aber nicht nur der Historiker kommt auf seine Kosten; unter anderem stellt das „Berliner Medizinhistorische Museum“ in Mitte die Entwicklung der Humanmedizin in den letzten 400 Jahren aus. Zu bestaunen gibt es dort eine Sammlung zahlreicher pathologisch-anatomischer Präparate. Wer sich zwischen menschlichen Organen nicht allzu wohl fühlt, für den ist vielleicht das „Schwule Museum“ am Mehringdamm eine spannende Alternative. Zu sehen gibt es dort eine Dauerausstellung zur Geschichte der Homosexuellen.</p>
<p><a href="http://www.lange-nacht-der-museen.de/" title="http://www.lange-nacht-der-museen.de/" class="autohyperlink">www.lange-nacht-der-museen.de/</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.furios-campus.de/2012/01/26/nachts-im-museum/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vulgärkrawall im Künstlerhirn</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2012/01/15/vulgarkrawall-im-kunstlerhirn/</link>
		<comments>http://www.furios-campus.de/2012/01/15/vulgarkrawall-im-kunstlerhirn/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 11:42:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rani.nguyen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.furios-campus.de/?p=7146</guid>
		<description><![CDATA[Clint Lukas ist ein Mitglied der Surfpoeten, der ältesten Lesebühne der Hauptstadt. In seinem 17 Geschichten umfassenden Buchdebüt berichtet er aus dem konfliktreichen Leben eines Überlebenskünstlers. Von Judita Koziol]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Clint Lukas ist ein Mitglied der Surfpoeten, der ältesten Lesebühne der Hauptstadt. In seinem 17 Geschichten umfassenden Buchdebüt berichtet er aus dem konfliktreichen Leben eines Überlebenskünstlers. Von <em>Judita Koziol</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><em><a rel="attachment wp-att-7147" href="http://www.furios-campus.de/2012/01/15/vulgarkrawall-im-kunstlerhirn/clint72/"><img class="aligncenter size-full wp-image-7147" title="clint72" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2012/01/clint72.jpg" alt="" width="453" height="512" /></a></em></strong><em></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Foto: periplaneta</em></p>
<p>Der Held ist ein Berliner Bohemien, der das Treiben seiner Stadt scharfsinnig beobachtet und es in atmosphärisch dichten Erzählungen festhält. Sein Werk lässt sich in Fragmenten lesen, ist aber auch eine Art Autobiographie. In schnörkelloser Sprache  erzählt der Protagonist von seinem Leben als Wurstverkäufer, Filmproduzent und liebestrunkener Säufer. Mit beißendem Sarkasmus schildert er seinen Dienst im Hospiz, wo er die Patienten gezielt an den Rand des Wahnsinns treibt. Nicht besser steht es um die emanzipierten Frauen, mit denen er sich regelmäßig rauft und liebt und keine gewaltfreie Sprache findet. Die kleinen Missverständnisse in der U8 mit einer Unbekannten zum Beispiel  eskalieren zu Dialogen, die provokanter und prägnanter nicht sein könnten.</p>
<p>„Das Leben ist halt eine Zicke“, behauptet der Autor und kippt sich großzügig einen hinter den Kragen. In einer der Geschichten diskutiert er feuchtfröhlich über seine große filmische Leidenschaft, in der anderen geht er zugedröhnt in die Oper. Der Protagonist macht Filme und kann Filmleute nicht ausstehen. Er erlebt Freiheit und verachtet  Spießbürger. Er erzählt ehrlich und vor allem witzig. So vielfältig sein Leben, so auch seine Stories. Sprachlich sind sie vorwiegend vulgär und derb, an manchen Stellen verirrt sich die Sprache aber auch ins Gehobene. Es fehlt dem Debüt des 26-jährigen nicht an Lakonie, rasendem Tempo und Selbstironie, die dieses Bändchen so lesenswert machen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.furios-campus.de/2012/01/15/vulgarkrawall-im-kunstlerhirn/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Selbstfindung auf Irrwegen</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2012/01/15/selbstfindung-auf-irrwegen/</link>
		<comments>http://www.furios-campus.de/2012/01/15/selbstfindung-auf-irrwegen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 11:37:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rani.nguyen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.furios-campus.de/?p=7142</guid>
		<description><![CDATA[Claudius Pläging ist Autor für Comedy- und Unterhaltungsshows und außerdem Singer-Songwriter. In seinem Romandebüt „Häkchen-Harakiri – Die To-Do-Liste des Konrad Roth“ zeichnet er das Portrait eines jungen Mannes nach mit all seinen Gedanken, Ängsten, Zwängen und dem Versuch aus dem Gewohnten auszubrechen. Von Alexandra Harin]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Claudius Pläging ist Autor für Comedy– und Unterhaltungsshows und außerdem Singer-Songwriter. In seinem Romandebüt „Häkchen-Harakiri – Die To-Do-Liste des Konrad Roth“ zeichnet er das Portrait eines jungen Mannes nach mit all seinen Gedanken, Ängsten, Zwängen und dem Versuch aus dem Gewohnten auszubrechen. Von <em>Alexandra Harin</em></strong></p>
<p><a rel="attachment wp-att-7143" href="http://www.furios-campus.de/2012/01/15/selbstfindung-auf-irrwegen/web72/"><img class="aligncenter size-full wp-image-7143" title="web72" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2012/01/web72.jpg" alt="" width="459" height="423" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em>Illustration: periplaneta</em></p>
<p>Auf den ersten Blick führt Konrad Roth ein ganz normales Leben. In seiner Beziehung ist er zwar etwas unzufrieden geworden, erachtet es jedoch als ganz natürliche Abnutzungserscheinungen. Sein Job ist ganz passabel, wenn auch nicht das, was er sich einst beruflich erträumt hatte. Eines Tages macht Konrads Freundin Schluss. Kurz danach hängt er trotz Aussicht auf Beförderung auch seinen Job an den Nagel, gemäß dem Motto: Wenn schon bei Null anfangen, dann auf ganzer Linie. Um nicht ganz in Selbstmitleid zu verfallen, überlegt sich Konrad eine To-Do-Liste mit 10 Dingen, die er bewältigen will. Diese sind nicht weltbewegend, dafür aber ziemlich unangenehm. Dinge, die er unter normalen Umständen nie tun würde. So nimmt das Abenteuer „To-Do-Liste“ seinen Lauf und manövriert Konrad in eine absurde Situation nach der anderen, bis er sich – koste es was es wolle – jedes einzelne Häkchen erkämpft.</p>
<p>Zugegeben – „Protagonist verliert Freundin und Job und von da an ändert sich sein Leben“  ist vielleicht nicht die originellste Idee für den Beginn einer Story, erinnert es doch sehr an den Kitsch etlicher Hollywood Filme. Alles dreht sich um die selbstauferlegte To-Do-Liste, die Konrad zwingt, seine Grenzen kennenzulernen. Wer darauf hofft, Konrad werde Fallschirmspringen lernen oder auf der Suche nach sich selbst eine Pilgerreise antreten, mag enttäuscht werden, denn die Herausforderung besteht darin, sich ohne Grund gnadenlos zu prügeln oder in einem Laden etwas mitgehen zu lassen. Passend zum Figurentypus des Antihelden, den Konrad Roth verkörpert. Zwar macht er sich mit seinem Verhalten durchgehend zum Narren, erntet aber gerade durch seine Schwächen Sympathie. An Willenskraft und Konsequenz mangelt es ihm zumindest nicht – das muss man dem Protagonisten lassen.</p>
<p>Ganz ehrlich? Das Buch ist langweilig. Eigentlich will es in erster Linie amüsieren, aber das klappt nur bedingt. Der Humor ist flach und man runzelt öfter irritiert die Stirn. Außerdem sollte der Leser sich fragen, ob es einen interessiert, was sein Nachbar oder der Typ an der Ampel den ganzen lieben Tag lang treiben – denn jeder von ihnen könnte Konrad sein. Irgendwann quält man sich nur noch von Häkchen zu Häkchen und wundert sich, dass nichts passiert. Auf die große Erkenntnis wartet man vergebens.</p>
<p>„Des Erzählers Kunst ist es, zu unterhalten noch mit dem, was eigentlich langweilig sein müsste…“, sagte Thomas Mann. Aber Kunst wäre keine Kunst, wenn sie jeder beherrschen würde.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.furios-campus.de/2012/01/15/selbstfindung-auf-irrwegen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Folge der Musik</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2012/01/11/folge-der-musik/</link>
		<comments>http://www.furios-campus.de/2012/01/11/folge-der-musik/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 16:47:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eliese</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kalender]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.furios-campus.de/?p=7119</guid>
		<description><![CDATA[[ 14. Januar 2012; 19:00 bis 22:00. 19:00 bis 22:00. 19:00 bis 22:00. 19:00 bis 22:00. ] ZOOM+ FOKUS. Konzert, am Samstag, 14.01.2012. UdK Berlin, Joseph-Joachim-Konzertsaal, Bundesallee 1-12, 19 Uhr. Eintritt frei. 

Die meisten Studierenden schreiben Hausarbeiten, die nur der Dozent liest, wenn er sie benotet. Für die Studierenden der Berliner Kompositionsklasse läuft das nicht nur so. Am kommenden Samstag stellen sie in einem Konzert, das von der Universität der Künste (UdK) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>ZOOM+ FOKUS. Konzert, am Samstag, 14.01.2012. UdK Berlin, Joseph-Joachim-Konzertsaal, Bundesallee 1–12, 19 Uhr. Eintritt frei. </em></p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-7120" href="http://www.furios-campus.de/2012/01/11/folge-der-musik/noten/"><a rel="attachment wp-att-7120" href="http://www.furios-campus.de/2012/01/11/folge-der-musik/noten/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-7120" title="noten" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2012/01/noten-300x175.jpg" alt="" width="300" height="175" /></a></a></p>
<p>Die meisten Studierenden schreiben Hausarbeiten, die nur der Dozent liest, wenn er sie benotet. Für die Studierenden der Berliner Kompositionsklasse läuft das nicht nur so. Am kommenden Samstag stellen sie in einem Konzert, das von der Universität der Künste (UdK) und der Hochschule für Musik (HfM) Hanns Eisler organisiert wird, ihre instrumentalen, inter– und transmedialen Werke vor. Das Konzert verspricht eine unterhaltsame Mischung aus neuer und klassischer Musik, in der Raum, Musik und Körper neu begriffen werden.</p>
<p><em>http://www.klangzeitort.de </em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.furios-campus.de/2012/01/11/folge-der-musik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von der Kunst, sich nicht umzubringen</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2012/01/07/von-der-kunst-sich-nicht-umzubringen/</link>
		<comments>http://www.furios-campus.de/2012/01/07/von-der-kunst-sich-nicht-umzubringen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 12:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rani.nguyen</dc:creator>
				<category><![CDATA[FURIOS 07]]></category>
		<category><![CDATA[Heft]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.furios-campus.de/?p=6775</guid>
		<description><![CDATA[Dan Rhodes: Little Hands Clapping. Rezensiert von Julian Niklas Pohl.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dan Rhodes: Little Hands Clapping. Rezensiert von <em>Julian Niklas Pohl</em>.</strong></p>
<p><a rel="attachment wp-att-6777" href="http://www.furios-campus.de/2012/01/07/von-der-kunst-sich-nicht-umzubringen/littlehandsclappiing/"><img class="aligncenter size-large wp-image-6777" title="LittleHandsClappiing" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2012/01/LittleHandsClappiing-470x396.jpg" alt="" width="470" height="396" /></a></p>
<p>Eine spärlich beleuchtete Gasse, ein dunkles Gebäude, ein alter Museumswächter, der traumlos hinter einem der Fenster schläft und ein Unbekannter, der sich in einem der anderen Räume versteckt hat – so beginnt Dan Rhodes’ neues Buch <em>Little Hands Clapping</em>.</p>
<p>Rhodes begleitet einen liebeskranken Ehemann auf seinem Weg vom Witwer zum lebensfrohen Kannibalen und dokumentiert den Absturz eine portugiesische Dorfschönheit, die schließlich zur manisch– epressiven Selbstmordkandidatin wird. Die Hauptperson jedoch ist der kreidebleiche Museumswächter, dessen Geschichte und Beweggründe lange im Unklaren bleiben. Eine traumlose Nacht, ein ereignisloser Tag und das Vergnügen, die ein oder andere Spinne zwischen seinen Zähnen zermahlen zu können – dies scheint ihm zu genügen, um in einen scheintoten Zustand der Seligkeit zu gelangen. Schon auf den ersten Seiten nimmt Rhodes sein prägnantestes Stilmittel auf: Wie ein roter Faden ziehen sich kurze Passagen der Vorahnung durch das Buch. Durch gezielt eingeworfene Andeutungen lässt er den Leser weit in die Zukunft des Museums blicken. Das Museum, das nur zur Verhinderung von Selbstmorden geschaffen wurde, wird noch von Journalisten belagert und von der Polizei durchsucht werden – den Grund dafür wird man jedoch erst viele Seiten später erfahren. Durch dieses Vorgehen muss sich Rhodes gar nicht bemühen, einen Spannungsbogen zu erzeugen. Die Geschichte erzählt sich wie von selbst. Mit seiner ruhigen Sprache schickt Rhodes den Leser auf eine unkommentierte Tour in die Vergangenheit der handelnden Figuren und damit in die Abgründe des menschlichen Daseins. Fast erleichtert ist man über makabere Pointen und schwarzen Humor, wie doe Geschite vom Hund, der im Park einen menschlichen Penis samt Skrotum auskotzt. Letztendlich ist es aber die klassische kriminalistische Spannung, die das Verweilen in Rhodes’ Gruselkabinett inmitten deutscher Kleinstadtidylle zu einem wahren Vergnügen macht.</p>
<p>Little Hands Clapping ist ein hochintelligent erzähltes Buch, das den Leser raffiniert vom Leitmotiv des Selbstmords wegzuführen vermag und auf die letztlich zentrale Frage stoßen lässt: Welche Wege und Irrwege findet der Mensch auf seiner Suche nach dem Glück?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.furios-campus.de/2012/01/07/von-der-kunst-sich-nicht-umzubringen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eine Stadt auf die Ohren</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2012/01/07/eine-stadt-auf-die-ohren/</link>
		<comments>http://www.furios-campus.de/2012/01/07/eine-stadt-auf-die-ohren/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 12:35:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rani.nguyen</dc:creator>
				<category><![CDATA[FURIOS 07]]></category>
		<category><![CDATA[Heft]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.furios-campus.de/?p=6610</guid>
		<description><![CDATA[In kürzester Zeit haben es Amelie Becker und Friedemann Brenneis aus Leipzig mit ihrem Projekt klangumfang – Reisehörspiele für Kinder nach ganz oben geschafft. Wie aus ihrer Masterarbeit ein Geschäftsmodell werden konnte, hat Eliese Berresheim sie gefragt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In kürzester Zeit haben es Amelie Becker und Friedemann Brenneis aus Leipzig mit ihrem Projekt klangumfang – Reisehörspiele für Kinder nach ganz oben geschafft. Wie aus ihrer Masterarbeit ein Geschäftsmodell werden konnte, hat <em>Eliese Berresheim</em> sie gefragt.</strong></p>
<p><a rel="attachment wp-att-6611" href="http://www.furios-campus.de/2012/01/07/eine-stadt-auf-die-ohren/eine_stadt_auf_die_ohren/"><img class="aligncenter size-large wp-image-6611" title="Eine_Stadt_auf_die_Ohren" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2011/12/Eine_Stadt_auf_die_Ohren-470x216.jpg" alt="" width="470" height="216" /></a></p>
<p>Frederik Vogt, Amelie Becker und Friedemann Brenneis. Foto: Eliese Berresheim</p>
<p>Auf Pflastersteinen rückwärts laufen ist ganz schön schwer. Sichtbar unbeholfen torkelt die Gruppe über den holprigen Untergrund. Sie alle sind Freunde und Mitbewohner von Amelie und Friedemann, die sich am Sonntagmorgen auf dem Fabrikgelände Werk 2 in Leipzig zusammengefunden haben, um als Statisten auszuhelfen. Hier soll der Imagefilm für das Kinderhörspielprojekt „klangumfang“ entstehen, den Amelie und Friedemann im Rahmen des deutschlandweiten Ideenwettbewerbs Generation-D in Berlin entwickeln. Die Zeit ist knapp und nach zwei wackeligen Probeläufen wanken die Komparsen auch schon rückwärts durchs Bild.</p>
<p>Die Geschichte von Amelie, Friedemann und ihrem Hörspielprojekt klangumfang erzählt sich wie ein Märchen für Selbstgründer. Innerhalb der letzten zwei Jahre hat sich ihre Idee für die Master– bschlussarbeit zu einem echten Projekt entwickelt. Aus den beiden Masterstudierenden für Hörfunkjournalismus sind zwei eigenständige junge Unternehmer geworden, die voller Kreativität und Ideen stecken.</p>
<p>Dabei war der Anfang nicht leicht. Trotz eines sehr praxisorientierten Studiums wurde Amelie und Friedemann schnell klar, dass ihre Jobaussichten eher mau sind. „Leute, die im Radio arbeiten, kommen meistens aus anderen Fächern wie Jura oder Literaturwissenschaften. Wenn du dann ankommst und sagst, du hast Radio studiert, gucken dich alle komisch an. Denn Radio studiert man nicht, Radio macht man“, sagt Friedemann. Deshalb haben Amelie und er sich vor zwei Jahren zusammengesetzt und überlegt, was sie mit ihren erlernten Fähigkeiten anderes machen können.</p>
<p>Die zündende Idee für klangumfang hatte Amelie während eines Familienurlaubs in Neapel. „Während meine Eltern sich eine Kirche nach der anderen anguckten, lief meine kleine Schwester die ganze Zeit nörgelnd neben uns her und wollte einfach nur ans Meer“, erzählt Amelie. Das hat sie zum Nachdenken gebracht. Denn fest steht: „Kinder zwischen acht und zwölf Jahren sind eigentlich sehr entdeckungsfreudig, aber es ist bei Städtereisen oft schwer, sie für die Kultur und Geschichte einer Stadt zu begeistern“, erklärt sie. Daraus entwickelten Amelie und Friedemann gemeinsam ein Konzept für Reisehörspiele für Kinder, mit dem sie die Lücke zwischen Reiseführer– und Hörspielmarkt schließen wollen. „In Anlehnung an Kinderhörspiele wie Die drei ??? wollen wir eine Serie von Detektivgeschichten entwerfen, die in verschiedenen deutschen Städten wie Berlin, Hamburg oder Köln stattfinden. Auf diese Weise wollen wir konkrete Orte wie das Rote Rathaus in Berlin oder die Thomaskirche in Leipzig für Kinder greifbar machen.“</p>
<p>Noch befindet sich klangumfang in der Entstehungsphase, erste Erfolgserlebnisse hatten Amelie und Friedemann jedoch bereits. Im Januar 2011 gewannen sie den Businessplan-Wettbewerb FutureSAX für die beste Geschäftsidee im Bereich Service. Damit stehen Amelie und Friedemann sachsenweit ganz oben auf dem Innovationsgipfel. Zwei Wochen später konnten sie die XI. Mitteldeutsche Elevator Pitch Night — zu deutsch „Fahrstuhlpräsentation“ — für sich entscheiden. In drei Minuten stellte Amelie einer international besetzten Jury auf Englisch das Konzept für klangumfang vor. „Das war für mich ein Durchbruchserlebnis“, erinnert sie sich. „Danach kam eine Emailflut von wildfremden Menschen, vor allem von Familien, die über uns gelesen hatten und die unsere Idee toll fanden. Da ist uns klar geworden, dass es Leute gibt, die unser Hörspiel wirklich wollen. Das hat uns den Antrieb gegeben.“</p>
<p>Einige Wochen später beim Sprecher– Casting für klangumfang an der Uni Leipzig: Der Warteraum ist inzwischen fast wieder leer. Am Morgen war er noch erfüllt von hellen Kinderstimmen und aufgeregten Eltern. „Fünfzehn Sprecher haben sich heute vorgestellt“, berichtet Amelies Schwester, die hier die Empfangsdame spielt. Familie und Freunde unterstützen die beiden Jungunternehmer häufig; jeder hilft, wo er kann. „Wir betreiben hier eine richtige Vetternwirtschaft“, sagt Friedemann und lacht. Gerade stellt sich der 16. Bewerber vor: Martin hat zwei Jahre Theater in Berlin gespielt und spricht hier für die Nebenrolle Max vor. In dem Testdialog stehen die Hauptfiguren Emma und Finn auf einer Brücke über dem Elsterkanal in Leipzig und wollen herausfinden, in welche Richtung die rote Mütze abgetrieben ist, die ihnen bei ihrer Detektivsuche weiterhelfen soll. Um die Wasserströmung zu bestimmen, ruft Finn seinen großen Cousin Max an. Der ist Ingenieur und hilft den beiden bei kniffligen Physikfragen immer gerne weiter.</p>
<p>Die Teilnahme am Ideenwettbewerb Generation D in Berlin, der im Rahmen des Führungstreffens Wirtschaft von der Süddeutschen Zeitung organisiert wird, könnte einen weiteren großen Schritt für klangumfang bedeuten. Damit hätten Amelie und Friedemann die Chance, ihr Projekt durch Strategie– und Marketingberatung bundesweit bekannt zu machen und wichtige Wirtschaftsvertreter, wie große Verlage, für ihr Hörspiel zu gewinnen.</p>
<p>Der Druck ist groß. Viel steht für die beiden auf dem Spiel. Das wissen auch ihre Freunde und Bekannte, die in Leipzig vor der Kamera stehen. Nach dem zwölften Versuch ist der Film schließlich im Kasten. Ein erleichtertes Raunen geht durch die Runde. Auch der Regisseur ist über das Ergebnis zufrieden. Nun fiebern sie alle dem Entschluss des Wettbewerbs entgegen.</p>
<p>Der Einsatz hat sich gelohnt: Beim Wettbewerb Generation D gewinnt klangumfang einen von drei Preisen in der Kategorie „Bildung und Kultur“. Die beiden haben die Jury nicht nur mit ihrer Hörspielidee, sondern auch mit ihrem Teamgeist überzeugt. Nach der Verleihung können sie ihr Glück noch gar nicht fassen: „Wir sind einfach nur sprachlos“, sagt Amelie aufgeregt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.furios-campus.de/2012/01/07/eine-stadt-auf-die-ohren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wahlen an der FU</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2012/01/07/wahlen-an-der-fu/</link>
		<comments>http://www.furios-campus.de/2012/01/07/wahlen-an-der-fu/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 10:05:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eliese</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[FURIOS]]></category>
		<category><![CDATA[Kalender]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.furios-campus.de/?p=6767</guid>
		<description><![CDATA[[ 10. Januar 2012 bis 12. Januar 2012. 10. Januar 2012 bis 12. Januar 2012. ] Wahlen: 10.-12. Januar 2012, Öffnungszeiten: 9.45 – 16.15, Wahllokale: siehe unten

Nächste Woche werden wieder das Studierendenparlament und die Fachschaftsräte gewählt. Vorsicht, einige der Wahllokale der letzten Jahre wurden geschlossen, hier findet ihr aber die aktuellen Adressen der Wahllokale. Nicht vergessen solltet ihr Studierendenausweis oder Immatrikulationsbescheinigung, sowie einen gültigen Personalausweis, Reisepass oder Führerschein.

FB Veterinärmedizin &#38; FB [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wahlen: 10.-12. Januar 2012, Öffnungszeiten: 9.45 – 16.15, Wahllokale: siehe unten</em></p>
<p>Nächste Woche werden wieder das Studierendenparlament und die Fachschaftsräte gewählt. Vorsicht, einige der Wahllokale der letzten Jahre wurden geschlossen, hier findet ihr aber die aktuellen Adressen der Wahllokale. Nicht vergessen solltet ihr Studierendenausweis oder Immatrikulationsbescheinigung, sowie einen gültigen Personalausweis, Reisepass oder Führerschein.</p>
<p><strong>FB Veterinärmedizin &amp; FB Geschichts– und Kulturwissenschaften</strong>: Koserstr. 20, 14 195 Berlin, Erdgeschoss, Flur</p>
<p><strong>FB Rechtswissenschaften</strong>: Van´t– Hoff– Str. 8, 14 195 Berlin, Wandelhalle</p>
<p><strong>FB Wirtschaftswissenschaften</strong>: Garystr. 21, 14 195 Berlin, Erdgeschoss, Foyer</p>
<p><strong>FB Politik– und Sozialwissenschaften &amp; ZI Osteuropa-Institut</strong>: Ihnestr. 21, 14 195 Berlin, Erdgeschoss, Foyer</p>
<p><strong>ZI John-F.-Kennedy-Institut, ZI Lateinamerika-Institut, FB Philosophie und Geisteswissenschaften, FB Erziehungswissenschaften und Psychologie</strong>: Habelschwerdter Allee 45, 14 195 Berlin, Erdgeschoss, Foyer vor der Mensa II</p>
<p><strong>FB Mathematik und Informatik &amp; FB Physik</strong>: Arnimallee 3, 14 195 Berlin, Erdgeschoss, Raum 006, Teeküche</p>
<p><strong>FB Biologie, Chemie, Pharmazie &amp; Charité Universitätsmedizin Berlin (Wanderurne)</strong>:<br />
Standort Chemie am 10.01.2012: Takustr. 3, 14 195 Berlin, Erdgeschoss, Garderobe<br />
Standort Biologie am 11. + 12.01.2012: Königin-Luise-Str. 12–16, 14 195 Berlin, Erdgeschoss, Foyer</p>
<p><strong>FB Geowissenschaften</strong>: Malteser Str. 74–100, 12 249 Berlin, Haus G, Erdgeschoss, Foyer (Lankwitz)</p>
<p><strong>Briefwahl</strong>, auch für die FSR aller Fachbereiche, Zentralinstitute und –einrichtungen:<br />
Standort Mensa: Habelschwerdter Allee 45, 14 195 Berlin, Erdgeschoss, Foyer vor der Mensa II<br />
Standort Erziehungswissenschafts-Bibliothek: Habelschwerdter Allee 45, 14 195 Berlin, Erdgeschoss, L-Strasse vor der EWi-Bibliothek</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.furios-campus.de/2012/01/07/wahlen-an-der-fu/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Guttengate</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2012/01/04/guttengate/</link>
		<comments>http://www.furios-campus.de/2012/01/04/guttengate/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 22:06:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rani.nguyen</dc:creator>
				<category><![CDATA[FURIOS 07]]></category>
		<category><![CDATA[Heft]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.furios-campus.de/?p=6749</guid>
		<description><![CDATA[Roland Preuß und Tanjev Schultz: Guttenbergs Fall. Rezensiert von Margarether Gallersdörfer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Roland Preuß und Tanjev Schultz: Guttenbergs Fall. Rezensiert von <em>Margarethe Gallersdörfer</em>.</strong></p>
<p><a rel="attachment wp-att-6750" href="http://www.furios-campus.de/2012/01/04/guttengate/guttenberg/"><img class="aligncenter size-large wp-image-6750" title="Guttenberg" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2012/01/Guttenberg-469x412.jpg" alt="" width="469" height="412" /></a></p>
<p>Im März 2011 musste der damalige Verteidigungsminister zu Guttenberg zurücktreten. Es hatte sich herausgestellt, dass er seine Doktorarbeit zum großen Teil Copy/Paste zu verdanken hatte. Über diese Affäre ist das Buch „Guttenbergs Fall. Der Skandal und seine Folgen für Politik und Gesellschaft“ von Roland Preuß und Tanjev Schultz erschienen, laut Klappentext „die beiden Journalisten, die den Stein ins Rollen gebracht haben“. Zwei Schadenfrohe, die noch mal nachtreten und ihre eigene Rolle beim tiefen Fall des Karl-Theodor zu Guttenberg größer schreiben wollen, als sie tatsächlich war?</p>
<p>So ein Buch macht misstrauisch. Die Autoren schienen das zu ahnen. Statt sich mit fremden Lorbeeren zu schmücken, bieten sie eine detaillierte Zusammenfassung der Plagiatsaffäre: vom ersten Verdacht gegen Guttenberg bis zu Plagiatsfällen bei weiteren Politikern. Sie widmen sich ausführlich dem Entdecker der ersten Plagiate sowie der Online-Plattform GuttenPlag. Wer die Berichterstattung um Guttenbergs Doktorarbeit in der Süddeutschen Zeitung verfolgt hat, dem wird jedoch manches bekannt vorkommen. Doch natürlich geben sich Preuß und Schultz nicht die Blöße, in einem Buch über den Fall Guttenberg andere Texte zu nutzen, ohne das anzugeben; selbst, wenn es ihre eigenen Artikel sind. Ihre Akribie beim Offenlegen der Quellen ist unfreiwillig komisch: Die Angst, Guttenberg-Fanatiker könnten sich das Buch vornehmen und auch nur die winzigste Unkorrektheit finden, muss groß gewesen sein. Selbst eine nicht besonders originelle Formulierung wie „Sieg mit bitterem Nachgeschmack“ wird mit einer Fußnote versehen.</p>
<p>Die Stärke des Buches besteht darin, dass es nicht allein die Affäre um Guttenberg reproduziert, auf dass sich der Leser noch einmal an dessen Rechtfertigungsversuchen ergötze. Die Autoren stellen auch einige allgemeine Betrachtungen an, die lesenswert sind, zum Beispiel über die Rolle von Skandalen in einer Gesellschaft. Kritisch beleuchtet wird auch der Universitäts– und Wissenschaftsbetrieb, der viel Mitverantwortung trägt an Pfusch und Betrug beim wissenschaftlichen Arbeiten. Das Einzige, was dem Buch fehlt, ist der Mut zu einer klareren Prognose, ob Guttenberg ein Comeback gelingen wird. Momentan sieht alles danach aus, als würde „KT“ wieder Anlauf nehmen. Es heißt sogar, er sitze an einer zweiten Doktorarbeit.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.furios-campus.de/2012/01/04/guttengate/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Geben ist schöner als Nehmen</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2011/12/14/geben-ist-schoner-als-nehmen/</link>
		<comments>http://www.furios-campus.de/2011/12/14/geben-ist-schoner-als-nehmen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 00:54:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maeggi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.furios-campus.de/?p=6555</guid>
		<description><![CDATA[Ihr habt wieder keine Ahnung, was ihr euren Lieben schenken sollt? Und abgebrannt seid ihr auch noch? Wir haben da was für euch: Tipps für kleine Weihnachtsgeschenke mit großem Effekt. Von Kirstin MacLeod]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ihr habt wieder keine Ahnung, was ihr euren Lieben schenken sollt? Und abgebrannt seid ihr auch noch? Wir haben da was für euch: Tipps für kleine Weihnachtsgeschenke mit großem Effekt. Von Kirstin MacLeod</strong></p>
<p><strong></strong><strong><img class="aligncenter size-large wp-image-6557" title="Geschenke Bild" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2011/12/Geschenke-Bild1-e1323821784289-470x371.jpg" alt="" width="470" height="371" /></strong></p>
<p>Später Nachmittag. Der Beamer summt und der Dozent redet sich um Kopf und Kragen. Dein Sitznachbar schreibt eifrig mit; deine Notizen haben mit der Vorlesung nichts zu tun. Weihnachten steht vor der Tür und damit auch der alljährliche Geschenkestress: Was schenkst du den Eltern? Und was der besten Freundin? Die eigene Wunschliste ist lang genug, aber von Jahr zu Jahr wird es schwieriger, neue Geschenkideen zu entwickeln.</p>
<p>Damit das dieses Jahr anders ist, haben wir dir einen kleinen Geschenkeguide für deine Liebsten zusammengestellt, der weder den Geldbeutel strapaziert noch lange Vorbereitungszeit braucht. Geben ist eben doch schöner als Nehmen.</p>
<p><strong>Mama</strong></p>
<p><em>Besonders schwer zu beschenken.</em></p>
<p>Es ist immer gut, ihr mit deinem Geschenk zu zeigen, wie lieb du sie doch hast. Am besten ist ein mehrteiliges Geschenk. Teil 1: ein aktuelles Foto von dir, schließlich wohnst du nicht mehr zu Hause und, mach dir nichts vor, gerade am Anfang vermissen dich deine Eltern wahrscheinlich mehr als du sie. Pack das Ding in einen Rahmen (<em>Ikea</em> oder <em>Idee</em> tun den Finanzen nicht weh) und du hast deine Mama um den Finger gewickelt, noch bevor sie den zweiten Teil ihres Geschenks ausgepackt hat: ein Buch – wenn du ihre Lieblingsautoren kennst. Gleiches gilt für CDs und ihre Lieblingsinterpreten (übrigens, Will Young und Neill Young machen nicht die gleiche Musik). Dich regen die Klamotten deiner Mutter auf? COS hat auch Gutscheine. Da werden selbst überzeugte P&amp;C-lerinnen fündig!</p>
<p><strong>Papa</strong></p>
<p><em>Sehr einfach zu beschenken.</em></p>
<p>Ach ja, Männer. Ihre Ansprüche sind niedrig, an Weihnachten ein wahrer Segen. Dieses Jahr willst du deinem Vater ausnahmsweise weder Socken noch eine Simpsons-Krawatte schenken. Die Lösung: Sachbücher. Damit machst du ihn glücklich. Bei den Hausaufgaben wollte er immer helfen, du wolltest das nicht. Für dein Studienfach interessiert er sich, sehr sogar, er traut sich aber nur selten, nachzufragen. Das Sachbuch stimmst du einfach auf dein Studienfach ab. Damit schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe: Du schenkst deinem Vater nämlich auch noch ein Gespräch; banal, aber er wird sich freuen. Für dich wird’s interessant, wenn ihr über dem Atlas der Globalisierung feststellt, dass ihr ausnahmsweise einmal der gleichen Meinung seid.</p>
<p><strong>Die Großeltern</strong></p>
<p><em>Einfach zu beschenken.</em></p>
<p>Oma und Opa. Meistens sind sie es, die für Kekse, Stollen und buttrige Soßen sorgen. Essen braucht man ihnen also nicht zu schenken. Bei Getränken sieht das Ganze schon anders aus: Alkohol ist nie verkehrt, es sei denn du hast es mit strenggläubigen, abstinenten Großeltern zu tun…ein Schnaps für den Herrn, was Prickelndes für die Dame. Schleife drum, handgeschriebene Karte dazu, fertig! Die Stimmung unterm Baum lockerst du damit bestimmt auf.</p>
<p><strong>Der/Die beste Freund/in</strong></p>
<p><em>Muss nicht materiell beschenkt werden.</em></p>
<p>Wenn von der Person die Rede ist, mit der du schon im Kindergarten Schneemänner gebaut hast, dann wohnt sie wohl kaum noch in der Nähe. Das nervt, aber an Weihnachten ist es ein Vorteil: Skype, Whatts App und Co. reichen einfach nicht aus für Gespräche mit der/dem beste/n Freund/in, das muss <em>face to face</em> passieren. Statt des hundertsten kitschigen Kleinkrams verschenkst du <em>quality</em> <em>time</em>. Lad deine BFF zum Essen oder – wie in alten Zeiten – zum Übernachten ein. Bastele, oder für weniger Kreative, drucke eine lustige Karte aus – fertig! Ein kleiner Tipp: Leg‹ einen Abend vor Silvester fest, sonst kommt ihr vor dem nächsten Fest nicht mehr dazu. Solltet ihr beide wirklich keinen freien Abend finden, wirst du bei einem Klick auf <em>etsy.com</em> oder <em>dawanda.de</em> bestimmt fündig.</p>
<p><strong>Der/Die Freund/in </strong></p>
<p><em>Unheimlich schwer zu beschenken, oder nicht?</em></p>
<p>Wer zu den Glücklichen gehört, die an Weihachten einen Partner ihr Eigen nennen dürfen, hat gleichzeitig das wahrscheinlich größte Geschenkproblem zu lösen. Auf beiden Seiten sind die Erwartungen an das Geschenk vom Partner unheimlich hoch – auch, wenn es keiner zugeben will. Ist es das erste gemeinsame Weihnachten? Ein Fotoalbum sollte auf jeden Fall unterm Baum liegen, Jungs! Dass Mädchen gut Fotos ausschnipseln können, ist keine Überraschung. Wenn sich aber ein bekennender Nicht-Bastler dazu durchringen kann, erobert er mit Sicherheit das Herz seiner Liebsten. Und für die Herren der Schöpfung? Auch hier gilt, Mädels, springt einmal über euren Schatten. Statt des hundertsten Schals schenkt ihm ein „Aktionsgeschenk“. Egal ob Fußballkarten oder Fallschirmsprung, ein Geschenk, das gemeinsam erlebt wird, ist etwas Besonderes. Fragen im Vorfeld helfen. Bei „Was wolltest du schon immer mal ausprobieren?“, denkt kaum jemand gleich an das Weihnachtsgeschenk.</p>
<p><strong>Du</strong></p>
<p><em>Muss beschenkt werden.</em></p>
<p>Wünsch dir was!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.furios-campus.de/2011/12/14/geben-ist-schoner-als-nehmen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Unterbrochene Lebensläufe</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2011/11/14/unterbrochene-lebenslaufe/</link>
		<comments>http://www.furios-campus.de/2011/11/14/unterbrochene-lebenslaufe/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 17:59:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>interfilip</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.furios-campus.de/?p=6349</guid>
		<description><![CDATA[Am Freitag eröffnete die Amnesty International Hochschulgruppe die Ausstellung „Interrupted Lives: Portraits of Student Repression in Iran“ im Henry Ford Bau. Sie zeigt Gesichter, wo wir sonst nur Nachrichten sehen. Von Margarethe Gallersdörfer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Am Freitag eröffnete die Amnesty International Hochschulgruppe die Ausstellung „Interrupted Lives: Portraits of Student Repression in Iran“ im Henry Ford Bau. Sie zeigt Gesichter, wo wir sonst nur Nachrichten sehen. Von Margarethe Gallersdörfer.</strong></em></p>
<p><em><strong><a rel="attachment wp-att-6350" href="http://www.furios-campus.de/2011/11/14/unterbrochene-lebenslaufe/317781_254495537928759_245756872135959_842999_684118953_n/"><img class="alignnone size-large wp-image-6350" title="317781_254495537928759_245756872135959_842999_684118953_n" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2011/11/317781_254495537928759_245756872135959_842999_684118953_n-470x311.jpg" alt="" width="470" height="311" /></a></strong></em></p>
<p><em>Foto: Cora-Mae Gregorschewski</em></p>
<p>In Iran gehören Peitschenhiebe immer noch zum Bestrafungsrepertoire: Das ist erst mal nicht mehr als eine Information. Die neue Ausstellung „Interrupted Lives: Portraits of Student Repression in Iran“, die am Freitagabend im Henry-Ford-Bau eröffnet wurde, zeigt die bestürzende Realität dahinter. Auf den 15 Exponaten werden Einzelschicksale aus der iranischen Studierendenschaft ab 1979 dargestellt: Menschenrechtsaktivist/innen, Marxist/innen, Angehörige ethnischer und religiöser Minderheiten. Für das Vergehen, ihren eigenen Kopf zu haben, sind sie von der Uni suspendiert, verhaftet, gezüchtigt, manchmal ermordet worden. „Interrupted Lives“ nimmt den Daten und Fakten ihre Anonymität. Und plötzlich sind die 74 Peitschenhiebe mit dem Gesicht des Studenten Arash Sadeqi verbunden und werden zu einer unerträglichen Vorstellung.</p>
<p>Die Amnesty International Hochschulgruppe der FU-Berlin hat die Ausstellung aus den USA nach Deutschland in den Henry-Ford-Bau geholt. FU-Studentin Paniz Musawi ist die Koordinatorin. Finanziell unterstützt wurde die Hochschulgruppe von der amerikanischen Abdorrahman Boroumand Foundation, deren Leiterin Ladan Boroumand bei der Vernissage am vergangenen Freitag anwesend war. Ihr Vater, dem die Stiftung gewidmet ist, setzte sich für die Demokratisierung seines Heimatlandes ein und wurde 1991 in Paris ermordet, vermutlich von iranischen Agenten.</p>
<p>Boroumand hielt eine eindringliche Rede, in der sie ihre und die Motivation ihrer Schwester beschrieb, das Werk ihres Vaters fortzuführen: Der Einsatz für Demokratie und Menschenrechte im Iran durch Bildung und Verbreitung von Informationen. Die Arbeit der Stiftung besteht hauptsächlich in der Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen im Iran. Auf ihrer Website  wird die Erinnerung an Opfer des islamischen Regimes am Leben erhalten: durch die Schilderung ihres „Verbrechens“, aber auch durch Erinnerungen von Freunden und Familie. Über die Jahre wurde aus dieser Sammlung die Datenbank Omid (Hoffnung), aus deren Archiv auch die Geschichten dieser Ausstellung stammen. Boroumand betonte, es sei lebenswichtig für die verfolgten und unterdrückten Studierenden, dass die internationale Gemeinschaft die Vorgänge im Iran aufmerksam beobachte und sich mit ihnen solidarisiere.</p>
<p>Montag bis Freitag, 14.-18. November, kann man sich die Ausstellung im Foyer des Henry-Ford-Baus ansehen. Die Zeit zwischen zwei Vorlesungen reicht aus, um sich einen guten Eindruck zu verschaffen. Die Exponate sind auf Englisch beschriftet, deutsche Übersetzungen liegen aus.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.furios-campus.de/2011/11/14/unterbrochene-lebenslaufe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Interrupted Lives</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2011/11/11/interrupted-lives/</link>
		<comments>http://www.furios-campus.de/2011/11/11/interrupted-lives/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 08:31:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eliese</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Kalender]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.furios-campus.de/?p=6345</guid>
		<description><![CDATA[[ 11. November 2011 bis 18. November 2011. ] Interrupted Lives: Portraits of Student Repression in Iran. Ausstellung. Vom 14.11. bis 18.11.2011 im Henry-Ford-Bau, Garystr. 35, Eintritt frei. 

Die Amnesty International Hochschulgruppe der FU eröffnet am Freitag, den 11. November um 19:30 Uhr die Ausstellung „Interrupted Lives“, eine Dokumentation bewegender Lebensgeschichten von Studierenden, die in den vergangenen dreißig Jahren der iranischen Regierung zum Opfer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Interrupted Lives: Portraits of Student Repression in Iran. Ausstellung. Vom 14.11. bis 18.11.2011 im Henry-Ford-Bau, Garystr. 35, Eintritt frei. </em></p>
<p>Die Amnesty International Hochschulgruppe der FU eröffnet am Freitag, den 11. November um 19:30 Uhr die Ausstellung „Interrupted Lives“, eine Dokumentation bewegender Lebensgeschichten von Studierenden, die in den vergangenen dreißig Jahren der iranischen Regierung zum Opfer gefallen sind. Entstanden in der Zusammenarbeit mit der Abdorrahman Boroumand Foundation (ABF) und der Amnesty International USA wurde die Ausstellung seit 2010 an zahlreichen Universitäten in den USA gezeigt. Diese sehenswerte Dokumentation ruft uns ins Gedächtnis, dass an manchen Orten der Welt Meinungsfreiheit noch keine Selbstverständlichkeit ist.</p>
<p>Mehr Infos unter: <a href="http://www.amnesty-fu-berlin.de/index.php?option=com_content&amp;view=category&amp;layout=blog&amp;id=90&amp;Itemid=190" title="http://www.amnesty-fu-berlin.de/index.php?option=com_content&amp;view=category&amp;layout=blog&amp;id=90&amp;Itemid=190" class="autohyperlink">www.amnesty-fu-berlin.de/index.php?option=com_content&amp;view=category&amp;layout=blog&amp;id=90&amp;Itemid=190</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.furios-campus.de/2011/11/11/interrupted-lives/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>BerMuDa-(Dreieck)</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2011/11/04/bermuda-dreieck/</link>
		<comments>http://www.furios-campus.de/2011/11/04/bermuda-dreieck/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 09:07:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eliese</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Kalender]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.furios-campus.de/?p=6332</guid>
		<description><![CDATA[[ 2. November 2011 bis 5. November 2011. 2. November 2011 bis 5. November 2011. ] BerMuDa – „Berlin Music Days“. Vom 2.11-5.11, in Berlin.
An diesem Wochenende verwandelt sich Berlin in ein Bermuda-Dreieck der elektronischen Musik. 24-Stunden lang soll in den besten Clubs Berlin gefeiert werden. Eines der schönsten Highlights sind die Veranstaltungen auf dem Gelände des ehemaligen Flughafen Tempelhofs. Hier stehen große Namen wie Sven Väth, Oliver Koletzki und Fran, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>BerMuDa – „Berlin Music Days“. Vom 2.11–5.11, in Berlin.</em><br />
An diesem Wochenende verwandelt sich Berlin in ein Bermuda-Dreieck der elektronischen Musik. 24-Stunden lang soll in den besten Clubs Berlin gefeiert werden. Eines der schönsten Highlights sind die Veranstaltungen auf dem Gelände des ehemaligen Flughafen Tempelhofs. Hier stehen große Namen wie Sven Väth, Oliver Koletzki und Fran, Moonbootica an den Turntables und bringen die Menge zum Tanzen. Ein Muss für alle Freunde der elektronischen Musik!<br />
Weitere Infos zum Programm: www.bermuda-berlin.de</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.furios-campus.de/2011/11/04/bermuda-dreieck/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Film ab!</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2011/10/27/film-ab/</link>
		<comments>http://www.furios-campus.de/2011/10/27/film-ab/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 07:01:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eliese</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kalender]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.furios-campus.de/?p=6300</guid>
		<description><![CDATA[[ 2. November 2011 16:00 bis 11. November 2011 21:00. ] 6. Internationale Filmwochen: Vom 2. bis 11. November an der FU Berlin, Eintrittspreis variierend um ca. 3€

Anfang November präsentiert die Filmwochen-Initiative unter dem Motto „Cross-roads, Cross-borders, Cross minds“ ganz großes Kino. Schon zum sechsten Mal wird die internationale Filmwoche an der FU veranstaltet.  Gezeigt werden preisgekrönte Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus verschiedenen Ländern.  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>6. Internationale Filmwochen: Vom 2. bis 11. November an der FU Berlin, Eintrittspreis variierend um ca. 3€</em></p>
<p>Anfang November präsentiert die Filmwochen-Initiative unter dem Motto „Cross-roads, Cross-borders, Cross minds“ ganz großes Kino. Schon zum sechsten Mal wird die internationale Filmwoche an der FU veranstaltet.  Gezeigt werden preisgekrönte Spiel-, Dokumentar– und Kurzfilme aus verschiedenen Ländern.  Auch in diesem Jahr werden sich die Vorlesungsräume der Silberlaube für 19 Filme in Kinosäle verwandeln. Popcorn erwünscht!</p>
<p>Weitere Infos sowie das genaue Programm gibt es hier: <a href="http://www.fu-filmwochen.de/" title="http://www.fu-filmwochen.de/" class="autohyperlink">www.fu-filmwochen.de/</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.furios-campus.de/2011/10/27/film-ab/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rettet das Semesterticket!</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2011/10/22/rettet-das-semesterticket/</link>
		<comments>http://www.furios-campus.de/2011/10/22/rettet-das-semesterticket/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 18:59:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eliese</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Kalender]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.furios-campus.de/?p=6284</guid>
		<description><![CDATA[[ 25. Oktober 2011 bis 27. Oktober 2011. 25. Oktober 2011 bis 27. Oktober 2011. ] Urabstimmungen aller Berliner Hochschulen: Studierende der Humboldt Universität und der Freien Universität Berlin vom 25. bis 27. Oktober 2011

Für die Fortsetzung des Semesterticketvertrages mit dem VBB muss bei den anstehenden Urabstimmungen eine Mehrheit der Studierenden für das Semesterticket stimmen. Diese Mehrheit muss gleichzeitig mindestens zehn Prozent der Studierenden ausmachen. Kommt eine solche Mehrheit nicht zustande, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Urabstimmungen aller Berliner Hochschulen: Studierende der Humboldt Universität und der Freien Universität Berlin vom 25. bis 27. Oktober 2011</em></p>
<p>Für die Fortsetzung des Semesterticketvertrages mit dem VBB muss bei den anstehenden Urabstimmungen eine Mehrheit der Studierenden für das Semesterticket stimmen. Diese Mehrheit muss gleichzeitig mindestens zehn Prozent der Studierenden ausmachen. Kommt eine solche Mehrheit nicht zustande, gibt es ab dem nächsten Semester kein entsprechendes Ticket mehr. Das würde bedeuten, dass wir alle tiefer in die Tasche greifen oder auf Fahrrad umsteigen müssen.</p>
<p>Die Wahlbeteiligung bei der letzten StuPa-Wahl an der Freien Universität sowie an der Humboldt Universität war nicht sonderlich herausragend. Zehn Prozent der Studierenden Berlins zur Wahlurne zu bewegen, scheint nicht selbstverständlich. Also fühlt euch angesprochen und gebt nächste Woche eure Stimme ab.</p>
<p>Weitere Infos unter:</p>
<p><a href="http://www.fu-berlin.de/sites/studwv/Urabstimmung/UA_2011_Oktober/index.html" title="http://www.fu-berlin.de/sites/studwv/Urabstimmung/UA_2011_Oktober/index.html" class="autohyperlink">www.fu-berlin.de/sites/studwv/Urabstimmung/UA_2011_Oktober/index.html</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.furios-campus.de/2011/10/22/rettet-das-semesterticket/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Idee, Schere, Show: Mode macht Schule</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2011/07/25/idee-schere-show-mode-macht-schule/</link>
		<comments>http://www.furios-campus.de/2011/07/25/idee-schere-show-mode-macht-schule/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 17:50:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hendrik.pauli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.furios-campus.de/?p=6203</guid>
		<description><![CDATA[Berliner Fashion Week 2011 – nur für Fachpublikum mit Einladung? Von wegen: Modedesignstudenten präsentieren ihre Kollektionen und jeder konnte dabei sein. Ein kleiner Einblick in die Modewoche von Christina Anders.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Berliner Fashion Week 2011 – nur für Fachpublikum mit Einladung? Von wegen: Modedesignstudenten präsentieren ihre Kollektionen und jeder konnte dabei sein. Ein kleiner Einblick in die Modewoche von <em>Christina Anders</em>.</strong></p>
<div id="attachment_6215" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><a rel="attachment wp-att-6215" href="http://www.furios-campus.de/2011/07/25/idee-schere-show-mode-macht-schule/foto1/"><img class="size-large wp-image-6215" title="seeFashion" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2011/07/Foto1-470x332.jpg" alt="" width="470" height="332" /></a><p class="wp-caption-text">(v.l.) Die »Urban Primitives« und »Lost and Found St. Petersburg« Kollektionen.  Fotos: Christina Anders</p></div>
<p>Berlin wird wieder ein wenig bunter. Vom 5. bis 10. Juli verwandelte die diesjährige Fashion Week die Stadt wieder zu einem Schauplatz für Mode und Lifestyle. Zahlreiche Modeinteressierte aus aller Welt blickten in diesen Tagen auf die Metropole. Doch hier trafen sich nicht nur Einkäufer und Medienvertreter, auch die Modestudenten der Kunsthochschule Berlin Weißensee waren kreativ unterwegs. Bei dem Hochschulprojekt <em>seeFASHION 11</em> durften die Studenten selbst ihr gestalterisches Potenzial unter Beweis stellen. Jeder, der normalerweise außen vor bleibt, hatte hier die Möglichkeit in den Moderummel reinzuschnuppern.  Im Außenbereich des „Haus der Kulturen der Welt“ präsentierten die Studenten ausgewählte Semesterprojekte, sowie Diplom– und Meisterschülerarbeiten.</p>
<h4><strong>Jeder kann reinschnuppern</strong></h4>
<p>Grelles Scheinwerferlicht trifft auf das blendende Hell der Sonne. Elektronische Musik setzt ein, das erste Model ganz in Schwarz tritt auf den Laufsteg –los geht’s!  Unter dem Motto „Urban Primitives‘‘ ließen sich die Studierenden des zweiten Studienjahres von kultischer Kleidung und Körperschmuck unterschiedlicher Weltreligionen inspirieren. Eine von ihnen ist die 24-jährige Marielena. Sie stellt zum ersten Mal ihre Kollektion auf einer Modenschau vor. Ein Semester lang hat sie sich mit den Outfits beschäftigt: Entworfen, geschneidert und angepasst, bis die Stücke endlich bühnenreif waren. Sie ist sichtlich nervös, doch ihre mystischen Symbole,  langen Gewänder und schwarzen Akzente sind ein Blickfang für die Zuschauer.</p>
<p>Mit starrer Miene balancierten die Models anschließend die Kollektionen des dritten und vierten Studienjahres über den Catwalk. Bei greller Sonne und zu hohen Schuhen präsentierten sie Kleidungsstücke, die selbst auf einem russischen Zuckerfest authentisch wirken würden und überdimensionale Halskrägen, die nicht einmal bei einem Superhelden natürlich aussähen.</p>
<h4><strong>Boleros, Schlipse und Kaffeesäcke</strong></h4>
<p>Den krönenden Höhepunkt des Abends bildeten die Kollektionen der Diplom– und Meisterschüler/innen,  die schon international auf sich aufmerksam gemacht hatten. Unter großem Beifall präsentierten die Models außergewöhnliche Kleidungstücke aus außergewöhnlichen Materialien. Die Besucher ließen sich besonders von Isabel Vollraths Kollektion „Lost and Found in St. Petersburg‘‘ beeindrucken. Aus Ballettschuhen machte die junge Designerin einen Bolero,  bunte Schlipse wurden zu Röcken und aus Kaffeesäcken wurde ein Wintermantel. Mit dieser Kollektion gewann Isabell den Baltic Fashion Award, eine Auszeichnung des internationalen Designwettbewerbs für kreative Modekollektionen in der Kategorie ‚,Best innovative and visionary concept‘. Den finalen Walk erhielt die Debüt Kollektion „Attirer“ des eben gegründeten Berliner Modelabels „Concis“.</p>
<p>Die <em>seeFASHION 1</em>1 gab dem Nachwuchs der Kunsthochschule Berlin Weissensee die Möglichkeit, die Modewelt auf ihre Arbeiten aufmerksam zu machen. Auf diversen Fashionblogs, wurden die Entwürfe der jungen Designer bereits mit viel Begeisterung erwähnt. Und wer weiß: Vielleicht saß auch ein ganz großer Fisch des Modebusiness unter den Besuchern, der schon den nächsten Karl Lagerfeld im Blick hat.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.furios-campus.de/2011/07/25/idee-schere-show-mode-macht-schule/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein rattenscharfes Debüt am JFK</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2011/07/12/ein-rattenscharfes-debut-am-jfk/</link>
		<comments>http://www.furios-campus.de/2011/07/12/ein-rattenscharfes-debut-am-jfk/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 09:17:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eliese</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.furios-campus.de/?p=6166</guid>
		<description><![CDATA[Das JFK Institut hat die Theaterwelt für sich entdeckt. Zu Beginn dieses Semesters haben sich hier „The Poor Kennedys“ formiert, die erste englischsprachige Theatergruppe unserer Universität. Am vergangenen Dienstag und Mittwoch präsentierten sie ihr Ergebnis: „The Rat Trap“. Valerie Schönian besuchte die zweite Vorstellung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das JFK Institut hat die Theaterwelt für sich entdeckt. Zu Beginn dieses Semesters haben sich hier „The Poor Kennedys“ formiert, die erste englischsprachige Theatergruppe unserer Universität. Am vergangenen Dienstag und Mittwoch präsentierten sie ihr Ergebnis: „The Rat Trap“. <em>Valerie Schönian</em> besuchte die zweite Vorstellung.</strong></p>
<p><a rel="attachment wp-att-6167" href="http://www.furios-campus.de/2011/07/12/ein-rattenscharfes-debut-am-jfk/rat-trap/"><strong><img class="size-large wp-image-6167 alignnone" title="rat trap" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2011/07/rat-trap-469x189.jpg" alt="" width="469" height="189" /></strong></a></p>
<p><em>„The Poor Kennedys“ verbeugen sich vor ihrem begeisterten Publikum. Foto: Burcin Tetik.<em> </em></em></p>
<p>Wenn man Nadia fragt, ob sie nervös ist, antwortet sie: „Not as nervous as yesterday.“ Nadia Nejjar gehört zum Cast von „The Poor Kennedys“, die am Dienstag die Feuerprobe mit ihrem Debütstück „The Rat Trap“ wagten. Die meisten Mitwirkenden der 13-köpfige Theatergruppe studieren am JFK Institut, aber auch Studenten aus der Philologie und Wirtschaftswissenschaft sind dabei. Verena Berger ist die Initiatorin des Projekts. Nachdem sie bereits während ihres Studiums in den USA Theater spielte, befand sie, solch englisches Theater fehle der FU: „Eines Morgens am Küchentisch dachte ich dann: Ach, ich mach das jetzt einfach mal“ — Gesagt, getan.</p>
<p>Was mit einer Idee begann, wuchs schnell zu einem konkreten Konzept. Schnell waren Theaterbegeisterte gefunden, die bereit waren, sich mit ihren Ideen und Erfahrungen einzubringen. Eine von ihnen war Kaja Steinbuch, die das Drehbuch von „The Rat Trap“ lieferte. Kaja kommt aus Slowenien und macht an der FU gerade ihren Master in Englischer Philologie. Das Stück schrieb sie binnen zwei Monaten für eines ihrer Seminare. Bei den anderen Kennedys löste es schon beim ersten Lesen Begeisterung aus. „Es war ein brillantes Stück.“, sagt Verena. Also machten sich die Hobbyschauspieler an die Arbeit. Nur zu neun Proben konnten sie sich zusammen finden. „Wir teilen alle eine Leidenschaft für das Theater, aber wollten es nicht zu verbissen sehen“, erklärt Verena, „es ging vor allem um Spaß und sollte simpel sein.“ Doch das Ergebnis erweckt einen anderen Eindruck.</p>
<h4>„Es ist ein brillantes Stück“</h4>
<p>Erzählt wird die Geschichte von George und seiner Familie: Von seiner Mutter, Taxifahrerin, seiner Schwester, die Liebeskummer hat und seiner Großmutter, die alle tyrannisiert. Angelpunkt der Handlung ist ein Warteraum. George betritt ihn in dem Glauben auf den Aufruf vom Arzt zu warten. Doch dann bricht Verwirrung aus: Es gibt keinen Arzt. Die anderen Wartenden kennen George namentlich, aber Georg selbst kennt keinen von ihnen. Plötzlich betritt Michael Jackson mit einer genialen Tanzeinlage die Bühne. George und das Publikum sind verwirrt. Was passiert hier? Wo befinden sich die Protagonisten wirklich? Die Frage lässt sich so wenig beantworten, wie die, ob Michael Jackson tot ist: Ist sein Tod, genau wie sein Leben, vielleicht nur ein Produkt der öffentlichen Phantasie? Eine Wartende fragt George, ob er, George, ihn jemals wahrhaft gesehen oder gerochen habe? Die Grenzen zwischen Georges Phantasie und Realität verschwimmen.</p>
<p>Die vermeintliche Realität springt zwischen Rückblenden und Gegenwart. Als der Vater die Familie verließ, erzählte die Großmutter den damaligen Kleinkindern abstruse Geschichten von „dieser Ratte“ , die nach Malaysia gegangen sei und Tiger trainiere. Noch immer wohnt die Großmutter bei dem Rest der Familie, obwohl sie ihre Tochter psychisch fertig macht. Auf einmal sieht man George mit einer Waffe. Was er damit vorhat, bleibt offen. Schließlich beschließt George mit seiner Schwester nach Malaysia zu reisen.</p>
<p>Und immer wieder befinden wir uns im Wartezimmer– irgendetwas scheint in Malaysia passiert zu sein. Inzest? Wir wissen es nicht. Und Michael Jackson ist auch verschwunden — oder war er jemals wirklich da? George möchte heraus aus diesem Wahnsinn, doch alle Türen sind versperrt. Warum kann er das Wartezimmer nicht verlassen? Worauf wartet er denn? Es stellt sich heraus, — wie vom aufmerksamen Zuschauer wahrscheinlich erwartet, – das Wartezimmer ist ein Kopfgespenst Georges. Nur er allein kann entscheiden, wann er es verlassen kann. In dem Moment öffnen sich die Türen und eine Ratte betritt den Raum. Sie nimmt George bei der Hand und führt ihn aus dem Wartezimmer.</p>
<p>Kaja Steinbuch hat hier kein Stück der leichten Kost verfasst. Viele Fragen bleiben offen, vieles unverstanden. Außer der scheinbar unerwarteten Erleuchtung Georges am Ende der Inszenierung gibt sie dem Zuschauer ausschließlich Dornen statt Rosen und hat damit verstanden, was wahres Theater ausmacht. Es ist nicht möglich den Saal zu verlassen ohne weiter über die offenen Fragen zu grübeln. Was wollte uns das Stück sagen? Eine richtige Antwort gibt es nicht. Eine alte Dame erzählt am Ende des Stückes von einem Nachbarsjungen, der einfach verschwunden ist. Was ist mit George passiert? Hat er sich umgebracht? Wohin ist er mit der Ratte gegangen? Zurück in die Realität oder noch tiefer in den Irrsinn? Und ist der Vater hier nun die Ratte, die die Familie verlässt oder der Held, der George aus dem Wahnsinn rettet? Kaja lässt in ihrem Stück einen riesigen Spielraum für Interpretationen.</p>
<h4>Alles selbst gemacht</h4>
<p>Alles an diesem Projekt ist selbst gemacht — das Drehbuch, das Bühnenbild, die Requisite, fast die ganze Organisation. Die wenigen Proben und das nicht vorhandene Budget merkte man der Inszenierung nicht an. Unter diesem Aspekt ist der Theatertruppe hier wahrhaft Großartiges gelungen. Vom Licht bis zum Bühnenbild wirkte alles fast professionell. Auch einige schauspielerische Größen haben sich bei den Kennedys versteckt. Vor allem die grausame Großmutter sorgte mit ihrem tiefschwarzen Sarkasmus, ihrer Mimik und Gestik für viel Gelächter im Publikum.</p>
<p>Leider waren dies die einzigen zwei Vorstellungen von „The Rat Trap“. Jeder, der nicht dabei war, hat eindeutig etwas verpasst. Doch man darf auf mehr hoffen. Verena will das Projekt im nächsten Semester auf jeden Fall weiter führen. Jedoch wird ein Großteil des Hauptcasts ins Ausland gehen. Es werden also neue Mitglieder gesucht! Liebe Mitstudierende, wenn ihr die englische Sprache liebt und euch mal ausprobieren möchtet, ob im Schreiben oder spielen — das ist eure Gelegenheit!</p>
<h4>Stimmen zum Stück:</h4>
<p>- Krass – Unglaublich, dass sie es in so kurzer Zeit geschrieben hat, ich dachte, das Stück gab es schon – Unterhaltsam – Hat kurz gedauert, bis ich es verstanden habe – Skurril, aber gut – So professionell – Excellent -</p>
<h4>Cast and Crew</h4>
<p>Verena Berger, Mara Bierbach, Sina Gellermann, Bruno Jahn, Laura Gertken, Nadia Nejjar, Carolina Dominguez Alarcon, Sylwia Jedyczowska, Jay Pocklington, Karthik Reddy, Jana Klaes, Camille Barrera, Kaja Steinbuch, Karolina Kowaiski, Damjan Majkic</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.furios-campus.de/2011/07/12/ein-rattenscharfes-debut-am-jfk/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>„Da kommste nich raus“</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2011/07/05/%e2%80%9eda-kommste-nich-raus%e2%80%9c/</link>
		<comments>http://www.furios-campus.de/2011/07/05/%e2%80%9eda-kommste-nich-raus%e2%80%9c/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 07:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eliese</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.furios-campus.de/?p=6024</guid>
		<description><![CDATA[Sebastian Lehmann und Marc-Uwe Kling sind zusammen 50% des Autorenkollektivs „Lesedüne“, mit dem sie alle zwei Wochen im Kreuzberger Monarch auf der Bühne stehen. Fortsetzung des FURIOS-Interviews mit Sebastian Lehmann und Marc-Uwe Kling. Von Rebecca Ciesielski und Konstanze Renken]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sebastian Lehmann und Marc-Uwe Kling sind zusammen 50% des Autorenkollektivs „Lesedüne“, mit dem sie alle zwei Wochen im Kreuzberger Monarch auf der Bühne stehen. Fortsetzung des FURIOS-Interviews mit Sebastian Lehmann und Marc-Uwe Kling. Von <em>Rebecca Ciesielski</em> und<em> Konstanze Renken</em></strong></p>
<p><strong><em><a rel="attachment wp-att-6072" href="http://www.furios-campus.de/2011/07/05/%e2%80%9eda-kommste-nich-raus%e2%80%9c/autoren-5/"><img class="aligncenter size-large wp-image-6072" title="autoren" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2011/07/autoren3-470x313.jpg" alt="" width="470" height="313" /></a><em><span style="font-weight: normal;">Marc-Uwe Kling und Sebastian Lehmann. Foto: Cora-Mae Gregorschewski</span></em></em></strong></p>
<p><strong>In deinem Buch, Sebastian, heisst es: „ Die großen Umbrüche sind Vergangenheit. Das Schreiben darüber auch. Statt Kunst machen wir heute Vorabendserien und sind flexibel, belastbar, innovativ, begeisterungsfähig, teamfähig und kreativ.“ Was bedeutet es für euch, heute Kunst zu machen und Künstler zu sein?</strong></p>
<p>Marc-Uwe Kling: Ehrlich gesagt, hatte ich mir vorgestellt, weniger zu arbeiten.</p>
<p>Sebastian Lehmann.: Und weniger Geld zu verdienen (lacht). An dieser Stelle im Buch werden die Verwertungszusammenhänge kritisiert, aber auch gute Vorabendserien können „Kunst“ sein. Vielleicht muss man als Künstler gerade nicht diese Standardattribute besitzen, also flexibel, belastbar und teamfähig sein, weil man sich nicht in der klassischen Abhängigkeitssituation eines Angestellten befindet.</p>
<p>MUK.: Man befindet sich aber in einer neuen Abhängigkeitsform. Wenn man sich immer von Projekt zu Projekt hangeln muss, wird man zum Selbstausbeuter. Wahrscheinlich besteht der entscheidende Unterschied eher darin, dass man sich mehr verweigern kann.</p>
<p><strong>Worüber schreibt ihr und was inspiriert euch zu euren Geschichten?</strong></p>
<p>SL.: Unsere Lesebühne „Lesedüne“ findet alle zwei Wochen statt. Diese Regelmäßigkeit zwingt uns dazu, ständig neue Geschichten zu schreiben. Es ist schon mehr oder weniger so, dass wir eigentlich über alles schreiben. Ich schreibe über alles.</p>
<p>MUK.: Ansonsten schadet etwas Originalität nie. Außerdem schreibt man nur über reale Personen,  man nennt sie halt anders. Man übernimmt zwar nicht eins zu eins eine Person und portraitiert sie, aber eine Figur hat immer Charakterzüge von verschiedenen Personen. Insofern hat das natürlich immer was mit dem eigenen Leben zu tun, und die Ideen muss man auch aus diesem Leben bekommen.</p>
<p><strong>Sebastian, was fasziniert dich so sehr an Jugendkulturen?</strong></p>
<p>SL.: Jugendkulturen sagen sehr viel über die Gegenwart aus. Es gibt total abgefahrene, die völlig losgelöst von allem funktionieren. Und das kann für den einzelnen Jugendlichen zwei Wochen später schon wieder ganz anders aussehen. Jeder kennt das. Jeder ist schon irgendetwas gewesen.</p>
<p><strong>Marc-Uwe, warum hört das Känguru Nirvana, wenn es doch früher beim Vietcong war?</strong></p>
<p>MUK.: Kann ich erklären! Das Känguru behauptet ja, dass es nach dem Vietnamkrieg in die DDR gekommen sei, als diese Arbeitskräfte aus den sozialistischen Bruderstaaten eingeladen hat. Irgendwann hat es dann unter der Hand Nirvanaplatten gekauft. „Westmusik“, das war damals natürlich was ganz Besonderes.</p>
<p>SL.: Und dann hat es angefangen, selbst Musik zu machen.</p>
<p>MUK.: Ja, aber das ist eine ganz andere Geschichte.</p>
<p><strong>Michel Foucault, Leibniz´ Theodizee, „Die Essenz des Hegel´schen Gesamtwerks“: Braucht man für eure Texte ein (Philosophie-)Studium?</strong></p>
<p>SL.: Ich denke, die Texte funktionieren auf mehreren Ebenen. Es ist definitiv möglich, sie ohne philosophisches Hintergrundwissen zu lesen. Wenn dieses aber vorhanden ist, funktionieren sie nochmal ganz anders.</p>
<p>MUK.: Mein zweites Buch wird „Das Kängurumanifest“ heißen. Es fängt mit einer Szene an, in der ich kopfüber von der Couch hänge. Dann kommt das Känguru und stellt mich „vom Kopf auf die Füße“. Entweder überliest du diese Metapher, oder du weißt, dass Marx die Hegelsche Theorie „vom Kopf auf die Füße“ gestellt hat. Beide Lesarten sind problemlos möglich.</p>
<p><strong>Bekommt ihr manchmal Fanpost oder Themenvorschläge für eure Texte?</strong></p>
<p>MUK.: Mittlerweile kann man mir nicht mehr direkt schreiben, sondern nur noch meiner Agentur. Das war natürlich nicht immer so. Würde ich jetzt jede Mail beantworten, käme ich überhaupt nicht mehr dazu, selbst zu schreiben. Das ist ein sehr schwieriges Thema, weil man ja nicht arrogant sein möchte. Trotzdem schreiben noch relativ viele der Agentur. Manchmal sind auch spannende Dinge darunter. Zum Beispiel sind drei Filmstudenten aus München gerade dabei, die „Theorie und Praxis“-Geschichte als Stopmotion umzusetzen. Die haben mir Bilder von den Sets geschickt. Das fand ich echt krass. Ich habe auch mal ein paar Arbeiten von Schülern bekommen, die mein Buch als postmoderne Literatur analysiert haben.</p>
<p><strong>Auf der Seite der Lesedüne zitiert ihr den Deutschlandfunk, der über eure Teamtexte sagt, dass diese „traurige Geschichten aus der anstrengenden Welt des Kapitalismus“ seien. Was haltet ihr von dieser Aussage?</strong></p>
<p>SL.: Traurig ist in diesem Kontext ein zu starkes Wort. Eher kritisch. Wir machen halt „systemrelevanten Humor“.</p>
<p>MUK.: Schreib doch: „postpolitisch-selbstreflexivironisch“!</p>
<p>SL.: Genau! Wir sagen nicht, wie das viele Kabarettisten tun, „Merkel ist scheiße“, oder so. Wir reflektieren mit Hilfe der Sprache.</p>
<p>MUK.: Aber dadurch wird eine Aussage noch lange nicht postpolitisch! Man könnte eher sagen, dass das eine politisch ist und das andere eigentlich nur so tut. Wenn du die ganze Zeit von Oberflächlichkeiten sprichst und dabei viele Politikernamen anführst, ist das noch lange nicht politisch.</p>
<p><strong>Tretet ihr lieber in kleinen Literaturkneipen oder in großen Locations auf?</strong></p>
<p>MUK.: Ich glaube, es kommt mehr auf die relative Anzahl des Publikums an als auf die absolute. Wenn du in einem Raum, der für hundert Leute konzipiert ist, vor hundert Leuten auftrittst, dann ist die Stimmung großartig. Wenn du aber in einem Raum, der für tausend Leute konzipiert ist, vor hundert Leuten auftrittst, dann ist das eine Katastrophe. Lieber klein und voll als groß und nicht voll. Da könnte man echt mal eine physikalische Abhandlung drüber schreiben, über die physikalischen Eigenschaften von Stimmung und Publikumsdichte, oder so.</p>
<p><strong>Was wäre aus euch geworden, wenn ihr Bücherschreiben und Poetry Slam nicht für euch entdeckt hättet?</strong></p>
<p>MUK.: Oh Gott, was ganz Trauriges. Es war aber immer mein Berufsziel, in irgendeiner Weise, durch Lieder oder Texte, Geschichten zu verbreiten.</p>
<p>SL.: Was macht man mit einem Geisteswissenschaftenstudium? Das Problem kennt ihr sicher auch, oder? Ich wollte eigentlich immer in den Journalismusbereich. Aber dort Fuß zu fassen, ist ja fast noch schwieriger, als sich als Künstler zu etablieren. Ich hab jahrelang Scheiße für wenig Geld geschrieben.</p>
<p>MUK.: Jetzt schreibst du Scheiße für mehr Geld?! (lacht)</p>
<p><em>Danke für das Gespräch</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.furios-campus.de/2011/07/05/%e2%80%9eda-kommste-nich-raus%e2%80%9c/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>StuPa droht Blitzkrieg</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2011/07/02/stupa-droht-blitzkrieg/</link>
		<comments>http://www.furios-campus.de/2011/07/02/stupa-droht-blitzkrieg/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 16:24:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hendrik.pauli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kalender]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.furios-campus.de/?p=6040</guid>
		<description><![CDATA[[ 8. Juli 2011; 10:00 bis 14:00. ] Nach dem Frauen-WM-Spiel Deutschland – Nigeria am vergangenen Donnerstag in Frankfurt droht die schwarz-rot-goldene Sommerstimmung erneut von einer kriegsähnlichen Auseinandersetzung überschattet zu werden. Diesmal richtet sich der Blick auf den Campus der Freien Universität Berlin. Die PARTEI-Hochschulgruppe rückt am kommenden Freitag zu ihrem neuesten Satirefeldzug aus. Marschziel ist Sitzung des Studierendenparlaments (StuPa).

In den Magazintaschen haben die Humorinfanteristen sieben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Frauen-WM-Spiel Deutschland – Nigeria am vergangenen Donnerstag in Frankfurt droht die schwarz-rot-goldene Sommerstimmung erneut von einer kriegsähnlichen Auseinandersetzung überschattet zu werden. Diesmal richtet sich der Blick auf den Campus der Freien Universität Berlin. Die PARTEI-Hochschulgruppe rückt am kommenden Freitag zu ihrem neuesten Satirefeldzug aus. Marschziel ist Sitzung des Studierendenparlaments (StuPa).</p>
<p>In den Magazintaschen haben die Humorinfanteristen <a href="http://www.fu-gruene.de/einladung-zur-stupa-sitzung-am-8-juli/#more-1197">sieben Scherzgranaten in Form von Anträgen</a> dabei. Sie sind fest entschlossen den Sitzungssaal in ein Schlachtfeld der guten Laune zu verwandeln. So verlangen sie unter anderem, dass die Bausubstanz  der AStA-Villa aus Transparenzgründen auf „Plexiglasplatten“ umgerüstet und das Angebot alkoholischer Getränke zu Ehren von Präsident Peter-André Alt auf Altbier begrenzt wird.</p>
<p>Die in Dahlem stationierte Spaßbrigade von PARTEI-Führer und Titanic-Herausgeber Martin Sonneborn ist die einzige der sonst so verrufenen parteigebunden Kampfgruppen, die der AStA in seine Kommandostruktur eingliedern wollte. Mit der parlamentarischen Großoffensive will der <a href="http://www.furios-campus.de/wahlen2009/berichte/wie-man-einen-witz-versaut/">Satiregeneral und Sonneborn-Intimus Roland Zschächner</a> offenbar dem Verdacht mangelhafter Kampfmoral entgegenwirken. In letzter Zeit mehrten sich außerdem Gerüchte, seine Truppe hätte ihr Pulver sämtlich während des Wahlkampfs im Januar verschossen.</p>
<p>Mit dem Sturm auf das StuPa will Zschächner, der als gewiefter Stratege gilt, nun den Befreiungsschlag einleiten. Man darf gespannt sein, ob die übrigen AStA-Kompanien den PARTEI-Soldaten bei ihrem humoristischen Blitzkrieg Flankenschutz gewähren werden. Für den Fall, dass die Scherzgranaten nicht auf Anhieb zünden, soll Zschächner unbestätigten Informationen zufolge auch den Einsatz von Lachgas erwägen.</p>
<p>Kleinere Scharmützel werden für den Wirtschaftsprüfungsbericht 2009/10 sowie  für die Änderungen der Semesterticket– und Sozialfondssatzungen erwartet</p>
<p><em>3. ordent­li­che Sit­zung des 30. Stu­die­ren­den­par­la­ments: Freitag, 08.07., 10.00 Uhr, Semi­nar­zen­trum, Raum L113 in der Rost– und Sil­ber­laube, Habel­schwerd­ter Allee 45</em><em></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.furios-campus.de/2011/07/02/stupa-droht-blitzkrieg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mit Blick auf die Zukunft</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2011/06/21/mit-blick-auf-die-zukunft/</link>
		<comments>http://www.furios-campus.de/2011/06/21/mit-blick-auf-die-zukunft/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 17:04:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eliese</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Kalender]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.furios-campus.de/?p=5990</guid>
		<description><![CDATA[[ 22. Juni 2011 bis 23. Juni 2011. ] SUSTAIN IT! Hochschultage an der Freien Universität Berlin, 22.-23.06, Rost- und Silberlaube. 

Grün ist die Farbe, die unsere Zukunft haben soll. Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind die Themen der aktuellen Hochschultage, die zum ersten Mal an der FU stattfinden. Neben spannenden Vorträgen und Podiumsdiskussionen, bei denen bekannte Gäste wie Umweltsenatorin Katrin Lompscher und Renate Künast erwartet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>SUSTAIN IT! Hochschultage an der Freien Universität Berlin, 22.-23.06, Rost– und Silberlaube. </em></p>
<p><em></em>Grün ist die Farbe, die unsere Zukunft haben soll. Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind die Themen der aktuellen Hochschultage, die zum ersten Mal an der FU stattfinden. Neben spannenden Vorträgen und Podiumsdiskussionen, bei denen bekannte Gäste wie Umweltsenatorin Katrin Lompscher und Renate Künast erwartet werden, soll es auch etwas Lustiger zugehen. Kunstaktionen, Science Slam und sogar eine Stromlosparty sollen ebenso Studierende und andere Interessierte auf das Thema Klimaschutz aufmerksam machen und versprechen damit zwei interessante, atomfreie Unitage.</p>
<p><strong>fu-berlin.de/sustain-it</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.furios-campus.de/2011/06/21/mit-blick-auf-die-zukunft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jazz-Fever</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2011/06/17/jazz-fever/</link>
		<comments>http://www.furios-campus.de/2011/06/17/jazz-fever/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 12:19:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eliese</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kalender]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.furios-campus.de/?p=5975</guid>
		<description><![CDATA[[ 10. Juli 2011 21:00 bis 11. Juli 2011 0:00. ] Konzert der Uni-Big-Band, Sonntag, 10.07, 21 Uhr, Kunstfabrik Schlot, Chausseestr.18, Berlin-Mitte, Karten an der Abendkasse 
In den inzwischen traditionell genutzten Räumlichkeiten der Kunstfabrik Schlot findet auch dieses Semester wieder das Semesterabschlusskonzert der Big Band des Collegium Musicum statt. Als etablierter Kontrast zu den großen vier klassischen Ensembles des CM bietet sich hier auch der jazz-geneigten Hörerschaft musikalischer Genuss aus Student_innen-Hand.
Infos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Konzert der Uni-Big-Band, Sonntag, 10.07, 21 Uhr, Kunstfabrik Schlot, Chausseestr.18, Berlin-Mitte, Karten an der Abendkasse </em></p>
<p style="text-align: left;">In den inzwischen traditionell genutzten Räumlichkeiten der Kunstfabrik Schlot findet auch dieses Semester wieder das Semesterabschlusskonzert der Big Band des Collegium Musicum statt. Als etablierter Kontrast zu den großen vier klassischen Ensembles des CM bietet sich hier auch der jazz-geneigten Hörerschaft musikalischer Genuss aus Student_innen-Hand.<br />
Infos auch unter:</p>
<p><a href="http://www.collegium-musicum-berlin.de/konzerte/82-kunstfabrik-schlot.html</p>
<p>" title="http://www.collegium-musicum-berlin.de/konzerte/82-kunstfabrik-schlot.html</p>
<p>" class="autohyperlink">www.collegium-musicum-berlin.de/konzerte/82-kunstfabrik-schlot.html</p>
<p></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.furios-campus.de/2011/06/17/jazz-fever/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Musikalischer Semesterausklang</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2011/06/17/musikalischer-semesterausklang/</link>
		<comments>http://www.furios-campus.de/2011/06/17/musikalischer-semesterausklang/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 12:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eliese</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kalender]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.furios-campus.de/?p=5972</guid>
		<description><![CDATA[[ 18. Juni 2011; 20:00 bis 23:00. ] Gemeinsames Konzert des Kammerchores und des Kleinen Sinfonischen Orchesters des Collegium Musicum, Samstag, 18.06, 20 Uhr, Konzertsaal Freie Waldorfschule Kreuzberg, Ritterstr. 78, 10969 Berlin
Karten Euro 5,- / erm. Euro 3,- an der Abendkasse
oder erhältlich unter: 	Tel.: 030 838 54047 

Neben den großen Abschlusskonzerten des Collegium Musicum am 01. und 02. Juli in der Philharmonie Berlin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Gemeinsames Konzert des Kammerchores und des Kleinen Sinfonischen Orchesters des Collegium Musicum, Samstag, 18.06, 20 Uhr, Konzertsaal Freie Waldorfschule Kreuzberg, Ritterstr. 78, 10969 Berlin<br />
Karten Euro 5,- / erm. Euro 3,- an der Abendkasse<br />
oder erhältlich unter: 	Tel.: 030 838 54047 </em></p>
<p>Neben den großen Abschlusskonzerten des Collegium Musicum am 01. und 02. Juli in der Philharmonie Berlin gibt es dieses Semester ein weiteres Konzertereignis: Der Kammerchor und das Kleine Sinfonische Orchester bestreiten ihr Abschlusskonzert gemeinsam. Neben reinen A-Capella-Chor– sowie reinen Orchesterwerken werden beide Ensembles auch zusammen erklingen. Für Abwechslung ist also gesorgt. Nähere Informationen zum Programm finden sich unter folgender Internet-Adresse:</p>
<p><a href="http://www.collegium-musicum-berlin.de/konzerte/85-waldorfschule-kreuzberg.html" title="http://www.collegium-musicum-berlin.de/konzerte/85-waldorfschule-kreuzberg.html" class="autohyperlink">www.collegium-musicum-berlin.de/konzerte/85-waldorfschule-kreuzberg.html</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.furios-campus.de/2011/06/17/musikalischer-semesterausklang/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Frischer musikalischer Wind und das Ende einer Ära an der FU</title>
		<link>http://www.furios-campus.de/2011/06/01/frischer-musikalischer-wind-und-das-ende-einer-ara-an-der-fu/</link>
		<comments>http://www.furios-campus.de/2011/06/01/frischer-musikalischer-wind-und-das-ende-einer-ara-an-der-fu/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 17:21:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eliese</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.furios-campus.de/?p=5930</guid>
		<description><![CDATA[Die Mitglieder des Collegium Musicum haben ihre neue Leiterin gewählt. Vincent Novak war bei der Neuwahl dabei und berichtet über das Ende und den Beginn einer musikalischen Ära ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Mitglieder des Collegium Musicum haben ihre neue Leiterin gewählt. <em>Vincent Novak </em>war bei der Neuwahl dabei und berichtet </strong><strong>über das Ende und den Beginn einer musikalischen Ära </strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong><a rel="attachment wp-att-5931" href="http://www.furios-campus.de/2011/06/01/frischer-musikalischer-wind-und-das-ende-einer-ara-an-der-fu/cm/"><img class="aligncenter size-large wp-image-5931" title="Donka Miteva" src="http://www.furios-campus.de/wp-content/uploads/2011/06/CM-470x311.jpg" alt="" width="470" height="311" /></a> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Donka Miteva. Foto: Benjamin Jankovic</em></p>
<p>Nach einem aufregenden Wochenende stand am frühen Abend des 8. Mai fest: ab dem kommenden Wintersemester wird Donka Miteva die Leitung des Collegium Musicum der FU und TU Berlin übernehmen (die offizielle Bestätigung seitens der Universitätsleitungen steht noch aus). Die junge, aus Bulgarien stammende Dirigentin ist derzeit noch als Chordirektorin am münsterschen Stadttheater beschäftigt. Ab Oktober 2011 wird sie dann die musikalische Verantwortung für alle vier klassischen Ensembles des CM übernehmen: das Sinfonieorchester, der Große Chor, das Kleine Sinfonische Orchester und der Kammerchor.</p>
<p>Vor der endgültigen Wahlentscheidung gab es einen zweitägigen Dirigier-Marathon – für die sechs Kandidaten ebenso wie für die Mitglieder der einzelnen Ensembles. Die Bewerber standen vor der Herausforderung, jedes der vier Ensembles überzeugen und ein möglichst gutes Gesamtbild abgeben zu müssen. Keine leichte Aufgabe. Mit kritischen, aber wohlwollenden Blicken wurden die Kandidaten der Prüfung der Musizierenden unterzogen. Als Mitglied des CM galt es, aufmerksam und vor allem anwesend zu sein. Schließlich durften nur die abstimmen, die alle sechs Kandidaten in Augenschein genommen hatten.</p>
<p>Am Sonntag Nachmittag war es dann soweit: die Wahlurnen wurden geöffnet. Das von Studenten selbst entwickelte Wahlverfahren konnte beginnen. Dass die Abstimmung nicht einfach werden würde, war bereits absehbar. Wochenlang wurde im Voraus über die Details des komplizierten Ablaufs unterrichtet. Grundsätzlich ist das Verfahren auf die einstimmige Einigung aller Ensembles auf einen Kandidaten ausgelegt. Dafür ist es notwendig, dass ein Kandidat gleichzeitig in allen vier Ensembles die Nase vorn hat: im ersten Wahlgang ist eine 2/3 Mehrheit erforderlich, im zweiten eine 50%-ige und im dritten schließlich eine 1/3 Mehrheit. Bis zum Schluss hatten selbst die Mitglieder des zuständigen Gremiums den Ablauf dieses Verfahrens nicht ganz durchdrungen. Dies zeigte sich spätestens nach dem dritten Wahlgang, der aufgrund von Unstimmigkeiten wiederholt werden musste.</p>
<p>Mit Donka Miteva setzte sich schließlich die konsensfähigste Kandidatin durch. Ein Kompromiss also, der den unterschiedlichen Anforderungen der jeweiligen Ensembles am ehesten gerecht wird. Gleichzeitig war Miteva die jüngste Kandidatin und einzige Frau im Bewerberfeld. Ob sie der Aufgabe gewachsen ist, wird sich im Verlauf der kommenden Semester zeigen. Fest steht aber, dass sie frischen Wind in das Collegium Musicum bringen wird. Denn seit 1989 – über 20 Jahren also – lenkt Manfred Fabricius die musikalischen Geschicke des CM. Der Wechsel in der Leitung bedeutet also das Ende einer Ära und den Abschluss eines Lebenswerkes.</p>
<p>Unter Manfred Fabricius entwickelte sich das CM zu einer festen Größe in der universitären Musiklandschaft Berlins. Ensembles wie das Kleine Sinfonische Orchester und der Kammerchor entstanden erst unter seiner Leitung. Mit seiner Leidenschaft für die Musik und seinen herausragenden Fähigkeiten als Leiter und Dirigent begeisterte er Studierende wie Konzertbesucher. Das belegen nicht zuletzt die regelmäßig ausverkauften Abschlusskonzerte im Großen Saal der Berliner Philharmonie.</p>
<p>Um Manfred Fabricius einen würdigen Abschied zu bereiten, werden sich alle Ensembles des CM (die Bigband ausgenommen) am Ende dieses Semesters – genauer am 01. und 02. Juli – in der Philharmonie zu zwei großen Abschlusskonzerten versammeln, die den perfekten Rahmen für einen emotionalen Ausklang bieten werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.furios-campus.de/2011/06/01/frischer-musikalischer-wind-und-das-ende-einer-ara-an-der-fu/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

<!-- This site's performance optimized by W3 Total Cache. Dramatically improve the speed and reliability of your blog!

Learn more about our WordPress Plugins: http://www.w3-edge.com/wordpress-plugins/

Page Caching using disk (user agent is rejected)
Database Caching 4/29 queries in 0.037 seconds using disk

Served from: userpage.spline.inf.fu-berlin.de @ 2012-02-05 02:41:05 -->
